Plattform für neue Ideen
In breiter Kooperation etwa mit den Frankfurter Orchestern und der Musikhochschule wird die Alte Oper im April zum Zentrum des neuen Festivals „Mainly Mozart“.
In breiter Kooperation etwa mit den Frankfurter Orchestern und der Musikhochschule wird die Alte Oper im April zum Zentrum des neuen Festivals „Mainly Mozart“.
Adel Sunday arbeitet als freier Künstler in Frankfurt und beschäftigt sich mit der deutschen und arabischen Kalligraphie.
Wenn Anna Netrebko bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden auftritt, werden Künstler aus der Ukraine nicht teilnehmen. Das dürften sie nicht, sagt der ukrainische Generalkonsul.
In Frankfurt wird von Kommunalpolitikern eine Absage des Konzerts von Roger Waters gefordert, weil der Musiker die israelfeindliche BDS-Bewegung unterstützt. Nun hat der Veranstalter der Tour sich geäußert.
Die Spotify-Aktie hat zuletzt stark an Wert verloren, auch andere aus der Welt der Musik wie die des Fonds Hipgnosis tun sich eher schwer. Vor allem Universal Music steht dagegen gut da – kein Wunder.
Die Fernseh-Bilder des Kölner Künstlers Matthias Groebel werden im Düsseldorfer Kunstverein wiederentdeckt. Sie fangen die Aura der Kathodenstrahlröhre wirkungsvoll ein.
Der Main-Taunus-Kreis fördert mit „Intermezzo“ die Zusammenarbeit von Kindern mit professionellen Künstlern. Dabei ist eine gute Idee besonders wichtig.
Die Foo Fighters treten erstmals nach dem Tod von Schlagzeuger Taylor Hawkins in Deutschland auf. Die Band Pantera wurde nach Rassismus-Vorwürfen nun doch ausgeladen.
Keine Sühne für sexuellen Missbrauch: Ein slowenischer Priester mit guten Verbindungen zu Franziskus wird zur Höchststrafe verurteilt – und sofort begnadigt.
Nach der Corona-Krise lebt die Zirkuskunst beim Festival von Monte Carlo wieder auf. René Casselly darf sich über den Goldenen Clown freuen – eine bedeutende Auszeichnung für den deutschen Artisten.
Zerstörung, Krieg und Katastrophen stehen im Fokus der Ausstellung von Bernhard Fuchs und Ulrich Schmidt im Werkbund Forum.
Nach antisemtischen Äußerungen überlegt die Stadt Frankfurt noch, ob sie das Konzert des umstrittenen Musikers verhindern will. Sie fürchtet eine hohe Vertragsstrafe.
Im Streit um die geplanten Netrebko-Auftritte bei den Maifestspielen vertagt die Stadt Wiesbaden die angekündigte Entscheidung. Die Anhänger der Opernsängerin üben Kritik.
Florian Teichtmeister ist ein sehr guter Schauspieler. Aber darf man sich seine Filme noch anschauen – jetzt, nach dem Vorwurf der Kinderpornographie? Und möchte man das überhaupt?
Viele ältere Musiker wie Bruce Springsteen, Bob Dylan oder Phil Collins haben für viele Millionen Rechte an ihrem Schaffen verkauft. Jetzt gesellt sich mit Justin Bieber ein deutlich jüngerer hinzu.
Liberaler Salon einer nationalistischen Geschichtspolitik: Polens Pilecki-Institut feierte in Berlin seinen Durchbruch. Heute werden hier Zeugnisse geflüchteter Ukrainerinnen über russische Kriegsverbrechen gesammelt. Ein Gastbeitrag.
Uwe Eric Laufenberg widmet die Maifestspiele allen politischen Gefangenen – und lädt Anna Netrebko ein. Jetzt ist der Ärger groß.
In der Ukraine haben sie erfolgreich als Designerin, Fotografin oder Architekt gearbeitet. Als der Krieg ausbrach, mussten sie fliehen. Fünf Kreative berichten von ihrem neuen Leben in Deutschland und darüber, wie sie für ihre Heimat kämpfen.
Gelehrtheit hat auch ihre emotionale Seite: Maren Elisabeth Schwab und Anthony Grafton zeigen, was die humanistischen Verehrer antiker Überreste mit dem christlichen Reliquienkult verband.
Der Wiesbadener Intendant Laufenberg hat die Opernsängerin Netrebko für die Internationalen Maifestspielen engagiert. Die Stadt und das Land sind dagegen.
Was will man aus der Documenta lernen? Der Berliner Verfassungsrechtler Christoph Möllers hat für Claudia Roth ein Gutachten über die Kunstfreiheit verfasst.
Wo sollen sie hin, die freischaffenden Choreographen? Verena Kutschera und Richard Oberscheven haben aus der Frage ein Stück zum Mitgestalten gemacht.
Der bekannte Musiker und Pink-Floyd-Gründer Roger Waters unterstützt die israelfeindliche BDS-Bewegung und verbreitet prorussische Propaganda. Der Widerspruch gegen seinen Auftritt in Frankfurt wird immer lauter.
Es ist einer der Schlüsseljobs in der Musikindustrie: A&Rs sind ständig auf der Suche nach neuen vielversprechenden Künstlerinnen und Künstlern. Ist ein Talent gefunden, geht die Arbeit aber erst so richtig los – und hört so schnell nicht auf.
In Tennesse nehmen zahlreiche Prominente Abschied von US-Sängerin Lisa Marie Presley. Ihre letzte Ruhestätte findet die Tochter von Elvis auf dem Familienanwesen Graceland.
Seit gut 50 Jahren ist Raimer Jochims als Maler in Rhein-Main tätig. Nun zeigt der frühere Städelschulrektor Neues in der Frankfurter Galerie Jacky Strenz.
Mit Pflichtbewusstsein und Tatkraft erfüllt der Kroate Kristijan Jakic seine ungewohnte Aufgabe als rechter Innenverteidiger der Eintracht im Spiel gegen Schalke. Ein Schönspieler ist er aber nicht.
Für Max Reinhardts Theater gemalt, in der NS-Zeit verkauft, in Norwegen versteckt und später im Zentrum einer Familienfehde: Die bewegte Geschichte von Munchs „Tanz am Strand“, der bald bis zu 20 Millionen Pfund einbringen soll.
Er war aus der ukrainischen Filmszene und unserem Leben nicht wegzudenken: Zur Erinnerung an meinen Freund Viktor Onysko.
Israels politische Landschaft ist zersplitterter denn je. In weiten Teilen der Kulturszene weckt die neue Regierung massive Befürchtungen. Beobachtungen in Tel Aviv und Jerusalem.
Die Wagner-Gruppe macht nun auch in Kunst: Der Petersburger Maler Alexej Tschischow warnt mit süßlichen Bildern von NATO-Soldaten höchst ironisch vor der „dunklen Seite der amerikanischen Globalisierung“.
Im wahren Leben hatte er nichts zu lachen: Die Werkausgabe von Hermann Borchardt macht die Stücke des vergessenen Schriftstellers zugänglich.
Er war die exemplarische Verkörperung des Hippies – ein Rockmusiker aus Genuss und Paranoia: Zum Tod des Amerikaners David Crosby.
Seit 1949 hängt „Das Rote Atelier“ im New Yorker Museum of Modern Art. Jetzt steht dieses Schlüsselwerk von Matisse im Zentrum einer Ausstellung in Kopenhagen. Aus gutem Grund.
Der Dirigent Antonio Pappano geht ein letztes Mal mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia auf Tournee. Sein Orchester ist in bestem Zustand.
Musik veröffentlichen ist heute einfacher denn je. Doch nie war auch die Konkurrenz größer – und viele Musikfans hören am Ende eben vor allem ihre (alten) Lieblingssongs.