Vorstoß in ungeahnte Welten
Als die Sowjetunion Smartphones mit der Idee der Smart Homes zusammenträumte: Das Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt mit „Retrotopia“ futuristisches Design des Ostblocks.
Als die Sowjetunion Smartphones mit der Idee der Smart Homes zusammenträumte: Das Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt mit „Retrotopia“ futuristisches Design des Ostblocks.
Das Leid der Schoa in Beton: Eine Frankfurter Ausstellung mit Werken von Samson Schames zeigt, wie Künstler der verlorenen Generation im Exil Kunst schufen.
Wer wissen will, ob seine Lieblingsstücke echte Kunst sind, kann sie im Landesmuseum Darmstadt begutachten lassen: Fachleute geben Tipps und Auskünfte. Nur eines verschweigen sie allen Besitzern.
Seine Arrangements waren bizarr und unberechenbar. Er war offen für alles und immer auf der Suche nach neuen musikalischen Einflüssen. Nun ist der japanische Komponist Ryuichi Sakamoto mit einundsiebzig Jahren gestorben.
Er erforschte so viel mehr als nur Caspar David Friedrich, und doch hat er vor allem diesem Maler bleibende Denkmäler gesetzt: Dem Kunsthistoriker Helmut Börsch-Supan zum neunzigsten Geburtstag.
Viele Menschen in Königstein und im Umland des Taunusstädtchens schätzen das Kurbad mit der ganz eigenen Atmosphäre. Aber der denkmalgeschützte Bau von 1977 muss dringend erneuert werden.
Die Hanauer Marketinggesellschaft hat das Kunstkaufhaus Tacheles zwei Jahre lang erfolgreich betrieben. Jetzt soll es unter anderem Namen von Jungunternehmerinnen an anderer Stelle weiter entwickelt werden.
Sie sind blutjung und schauen nach vorn, um eine Tradition zu bergen. The Critics Company aus Nigeria schaut im Frankfurter MMK Hauptzollamt nach vorn.
Was geschieht, wenn Stimmen von Künstlicher Intelligenz erzeugt werden? Wie wirkt sich das auf unsere Wahrnehmung aus – und was sagt die Stimme von Robert De Niro dazu?
Die Messe Art Paris wird immer besser: Dieses Mal verleihen ihr Schwerpunkte auf engagierter Kunst und Werke aus dem Exil eine bewusstseinsbildende Qualität
Viele deutschsprachige Juden sind nach Israel gegangen, doch durch die Schoa war Deutsch dort verpönt. Im Dichterkreis Lyris hielt man ihm die Treue.
Die Hamptons sind als Sommerfrische der Wohlhabenden berühmt, aber auch im Winter locken sie Besucher an. Seit Corona boomt die Gegend noch mehr, denn viele New Yorker sind hierhin umgezogen.
Fast hätte man die Rücktrittsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg vergessen. Aber jetzt schreibt der einstige Minister eine Art literarisches Journal – und fängt in jedem Eintrag von selbst wieder davon an.
Junge Kunst für junge Sammler: Die Messe Art Düsseldorf hat sich etabliert und zeigt in ihrer fünften Ausgabe, wie subtil sich Themen der Gegenwart verhandeln lassen.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Malerei ist wieder angesagt – jedenfalls in der Gruppenausstellung des „Kunstlanding“. Der Neue Kunstverein zeigt Künstler „Hier.“
Tehching Hsieh besuchte als Jugendlicher in Taiwan die Kunstschule und wurde in New York Performancekünstler. Eine seiner Performances bestand darin, 13 Jahre lange keine Kunst zu machen. Die Neue Nationalgalerie Berlin dokumentiert jetzt sein Werk
Alte Meister malten seit der Renaissance gerne in Öl. Doch ihre Ölfarben enthielten auch Eigelb, und erst jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, warum. Einer von ihnen, der Chemieingenieur Norbert Willenbacher, erklärt es.
Er schuf ein Inventar burgundischer Kostbarkeiten: Eine Berliner Ausstellung zeigt das Werk des spätgotischen Malers Hugo van der Goes.
Er war Künstler, Gastronom und ein Mann von Welt. Legendär ist seine „Paris Bar“ in Berlin. Nach dem Tod von Michel Würthle herrscht dort Leere, selbst wenn sie voller Menschen ist.
Neue Strukturen und Bewusstsein für Antisemitismus in der Kunst lauten einige der Forderungen anlässlich einer Diskussion in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
Er setzte sich vom ersten Bild an mit der deutschen Vergangenheit auseinander: Der achtundsiebzigjährige Maler und Bildhauer Anselm Kiefer erhält den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Nationalpreis.
Löschen Brunnen den Schmerz von Tränengas? Das Museum Brandhorst in München zeigt die durch und durch politische US-Künstlerin Nicole Eisenman.
Emigrierte russische Popmusiker vertonen Lyrik von Dichtern, die vor hundert Jahren auswandern mussten. Die Ironie, das Heimweh und das Geschichtsbewusstsein der Damaligen werden in den neuen Liedern wieder erfahrbar.
Refik Anadol ist mit seinen monumentalen „Datenskulpturen“ der Star der KI-Kunst. Nun lassen sie sich auch in Düsseldorf bestaunen – und hinterfragen.
Wohl nirgendwo kann man besser in die Geschichte des europäischen Comics eintauchen als in Brüssel. Für „Tim & Struppi“-Fans lohnt sich besonders das Museé Hergé.
Der palästinensisch-israelische Künstler Dor Guez hat in Jaffa eine alte osmanische Villa zum Zuhause seiner Familie gemacht. Hinter den unscheinbaren Mauern verbirgt sich eine unglaubliche Familiengeschichte.
Kein Projekt gleicht dem anderen: In ihrem neuen Buch entdeckt Christa Lichtenstern Neues über Goethes Skulpturenästhetik. Nun wird die Kunsthistorikerin achtzig Jahre alt.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll klären, welche fremden Welten im All potentiell lebensfreundlich sein können. Im relativ nahen System Trappist-1 haben Astronomen jetzt damit begonnen.
Picassos Stiere, Mirós Krakelmännchen, Klees Schildkröten – alle stammen sie aus der Steinzeit: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt den „Urknall der Kunst“.
Die krawalligen Bilder des jungen Malers Marc Jung zeigen martialische Truppen in Street-Art-Ästhetik. In Wiesbaden zeigt sie die SV Atrium Galerie.
Die Republik Slowenien wird zur Frankfurter Buchmesse mit siebzig Autorinnen und Autoren reisen – und mit einer weltberühmten Band.
Eine eigenständige App für klassische Musik soll neue Hörer erschließen. Sie können künftig auf 115.000 Werke von 20.000 Komponisten zurückgreifen. Ein Test – und ein Blick auf die Konkurrenz
Hat Kevin McCoy, der Schöpfer des ersten NFTs „Quantum“, es rechtmäßig veräußert? Nein, behauptete eine Holding und klagte in New York. Die Klage wurde nun abgewiesen.
In einem kleinen Dorf in Brandenburg will ein Karatelehrer neue Bürger für sein „Königreich“ gewinnen. Die Nachbarn möchten das verhindern. Aber das ist gar nicht so einfach.
Klar mache er sich Gedanken darüber, ob man ihn immer noch liebt: Herbert Grönemeyer über sein neues Album, die Freude am Musikmachen und den wachsenden Kampf zwischen Spaß und Zweifel.