MTV stellt Musikkanäle zum Jahresende ein
Mit „Video killed the Radio Star“ begann das Zeitalter des Musikfernsehens 1981. Nun hat offenbar Social Media MTV gekillt.
Mit „Video killed the Radio Star“ begann das Zeitalter des Musikfernsehens 1981. Nun hat offenbar Social Media MTV gekillt.
Zum ersten Mal in Deutschland: Dachau zeigt die Malerei des slowenischen Impressionismus – und untersucht, welche Rolle dabei die Begegnung mit den örtlichen Künstlern spielte.
Sie wirken wie aus ferner Vergangenheit hinübergerettet, sind aber wesentlich jünger: die historisierenden Kirchen des Kurorts Bad Homburg. Besonders vom naturgeschützten Kirdorfer Feld aus sind sie zu überschauen.
Welcher Indie-Sänger nimmt denn freiwillig ein Weihnachtsalbum auf? Der Österreicher Oehl hat es trotzdem getan: Kitschfrei, entrückt und manchmal sogar nicht zum Mitsingen: „Dunkle Magie“.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Kuratorin Emma Enderby.
Das „Wort des Jahres“ steht in vielen Ländern für technische Entwicklung und gesellschaftliche Debatte. In der Türkei zeigt es eine verbreitete Angst.
Im vergangenen Jahr hat sich Dries Van Noten aus der Mode verabschiedet. Nun renoviert der belgische Designer den Palazzo Pisani Moretta in Venedig – und schwärmt im Gespräch von der Schönheit der berühmten Lagunenstadt.
Steffen Linck kombiniert Folk mit Techno- und House-Musik. Damit kommt er auf Abermillionen Streams, spielt vor zehntausend Fans in der Türkei, auf dem berühmten Coachella-Festival oder in Dubai. Wie funktioniert das fernab des Mainstreams?
Der Pianist Julius Asal aus dem Taunus spielt Stücke von Ravel gerne mal rückwärts. Er mischt auch sonst die Klassikszene mit seiner Kunst auf – und behandelt die alten Werke wie Pop oder Jazz.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Nachdem auch Island seinen Rückzug vom Eurovision Song Contest im nächsten Jahr bekannt gegeben hat, versucht ESC-Direktor Martin Green die Wogen zu glätten. Er schreibt den Fans und legt auch ein Versprechen ab.
An der Frankfurter Oskar-von-Miller-Straße hat Michael Riedels internationale Karriere begonnen. Nun kauft das Museum für Moderne Kunst eine Serie des Projekts.
Auch in diesem Jahr sind einige besondere Sportbücher erschienen. Hier sind neun von ihnen. Sie sind für Künstler und Chronisten, Tanzbegeisterte und Theoretiker – und eines ist sogar für alle.
Litauens Sozialdemokraten sind ein Regierungsbündnis mit einer rechtsradikalen Partei von verurteilten Holocaust-Leugnern eingegangen. Dagegen organisiert die Künstlerszene des Landes Widerstand.
Nur 34 Länder entsenden im Mai 2026 Künstler zum Eurovision Song Contest. Die Vorbereitungen in Deutschland laufen – erste Details zum Vorentscheid sind schon bekannt.
Der Saxophonist und Klarinettist Tobias Delius wurde in Oxford geboren, lebt in Berlin und erhielt dort jüngst den Jazzpreis. Zwei neue Alben mit seiner Beteiligung huldigen der Schönheit des Augenblicks.
Seine schlichte Eleganz war Vorbild für Raf Simons und Phoebe Philo. Eine große Ausstellung in Wien zeigt das Werk von Helmut Lang, dem größten österreichischen Designer.
Ein Besuch in Boston zeigt: Künstliche Intelligenz ist nicht der krönende Abschluss der Computerepoche, sondern erst der Anfang – auch für die Kunst.
Christe Du Lamm Gottes, warum fällst Du nicht auf uns herab? An der Berliner Volksbühne kämpft sich Sophie Rois durch ein provokativ profanes Krippenspiel und schaut dabei hilfesuchend zu Brecht und Udo Jürgens.
Mitreißend schildert Sebastian Smee, wie eine Gruppe Maler im Kampf mit dem Establishment den Impressionismus erfand. Einige von ihnen schlossen sich sogar den Aufständischen der Pariser Kommune an.
Wenn von der europäischen Einheitswährung die Rede ist, rückt meist das blaue Symbol vor dem Eurotower ins Bild. Jetzt steht fest, wer Strom und Instandhaltung bezahlt.
Wissenschaft gegen Hexerei: Jacques Tourneurs Gruselklassiker „Night of the Demon“ lebt von Andeutungen. Selbst Kate Bush war davon inspiriert.
Bei Christie’s in Paris werden bald Werke aus der umfangreichen Sammlung der Familie Stern versteigert. Sie erzählen eine Jahrhunderte umspannende Geschichte, die in Frankfurt begann.
„The Life Of A Showgirl“ ist die Nummer eins bei den Alben. Die erfolgreichste Single stammt von einem bayerischen Musiker. Aber wie werden die deutschen Charts eigentlich berechnet, was sagen sie aus – und was nicht?
Viele Familienfirmen werfen zu wenig ab, um einen Nachfolger zu finden. Doch scheitern Übergaben an die nächste Generation auch aus anderen Gründen.
„Ich möchte einfach ich selbst sein“: In seiner ersten Amtszeit war Donald Trump den Auszeichnungen amerikanischer Künstler im Kennedy Center ferngeblieben, in der zweiten moderiert er sie selbst.
Howard Carpendale ist fast 80 Jahre alt. Im Interview erzählt der Schlagersänger von seinem langen Leben, der Alkoholsucht seiner Frau und erklärt, warum er zu oberflächlich für die Deutschen ist.
Johannes Hösflot Kläbo jubelt über seinen hundertsten Weltcupsieg in Trondheim. Der ehrgeizige Langlaufstar strebt nun nach weiteren Rekorden.
Die 23. Ausgabe der Kunstmesse Art Basel Miami Beach widmet sich den großen Phänomenen unserer Gegenwart – und sucht in einem veränderten Markt nach neuen Käuferschichten. Geht das auf?
Die Künstlerin Hito Steyerl zeigt in Mailand ihre neue Videoinstallation. Darin kämpft ein Superheld mit Unterstützung der Quantenphysik gegen Populismus und die Übermacht von KI. Ein Gespräch über Faschismus, Drohnen und Reisen in Kriegsgebiete.
Nahezu ideal: Mit 84 Jahren debütiert der Dirigent Jordi Savall bei den Berliner Philharmonikern. Der Spezialist für Alte Musik zeigt sich nicht als Dogmatiker, sondern bringt das Orchester bei Mozart zum Blühen.
Wäre Israel vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen worden, dann hätte das keine Auswirkung auf den Nahostkonflikt gehabt. Es wäre aber ein Signal gewesen, dass der Rundfunk in Europa nicht mehr unterscheiden kann.
Ihre Gesichter sind alles andere als infantil: Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg zeigt Kinderporträts in der Kunst von Tizian bis Gerhard Richter.
Weil Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf, haben gleich mehrere Länder angekündigt, den Wettbewerb zu boykottieren. Besonders in Spanien wird dieser Schritt begrüßt.
Lloyd Riggins wurde 1969 in New York geboren und ist seit 1995 in Hamburg. Im Interview spricht der Leiter des Hamburger Balletts über Kunst als Arbeit, das Erbe der Tanzgeschichte, Romantik – und den Dämon des Solisten.
Nach Jahrzehnten im Rampenlicht zieht sich Amazons Technikvorstand Werner Vogels zurück. Zum Abschied warnt er vor der kulturellen Verarmung wegen KI: „Ich will nicht, dass die Welt zu Amerika wird.“