Nürnberger Skandal-Schau bleibt geschlossen
Die Kirchengemeinde St. Egidien hat beschlossen, die nach fünf Tagen geschlossene Ausstellung „Jesus liebt“ nicht mehr zu öffnen. Für Rosa von Praunheim ist sie dennoch ein Erfolg.
Die Kirchengemeinde St. Egidien hat beschlossen, die nach fünf Tagen geschlossene Ausstellung „Jesus liebt“ nicht mehr zu öffnen. Für Rosa von Praunheim ist sie dennoch ein Erfolg.
Sam Fenders Song „Seventeen Going Under“ könnte eine der Hymnen des Jahrzehnts werden. In eindringlichen Bildern schildert ein Ich die prägenden Verletzungen seiner Jugend und macht Therapie zur Kunst.
Das English Theatre darf weiter hoffen, das Atelierhaus im Frankfurter Ostend steht dagegen vor unsicheren Zeiten und in Pfungstadt werden einige Bauprojekte teils deutlich teurer als einst geplant. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Er braucht für seine höchst dekorativen „Targets“ nicht einmal mehr einen Pinsel: Jürgen Paas zeigt neue Bilder in der Galerie Kautsch.
Michael Laubs Film „The Past Confinement Travelogue“ wird beim Wiener Festival Festival Impulstanz als Vorabpremiere gezeigt.
Weil Lehrkräfte fehlen, dürfen in Hessen auch Quereinsteiger unterrichten. Oft haben sie noch nie mit Kindern gearbeitet. Die Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt hat ein Konzept, wie sie damit umgeht.
Für die polnische Pianistin und Sängerin Hania Rani gibt es keine starren Grenzen zwischen den Musikstilen. Das zeigt sie bei ihrem Konzert in Frankfurt auf faszinierende Weise.
Der Berliner Maler Paco Knöller wird von der liechtensteinischen Hilti Art Foundation ausgestellt. Nicht nur in seinen Bildern zeigt er, wie man mit Licht und Farben umzugehen hat.
Unser Dasein im Rückspiegel: Das Astrup Fearnley in Oslo als größtes Museum für zeitgenössische Kunst in Norwegen feiert 30. Jubiläum mit einer Schau zur Conditio humana.
Der NATO-Ukraine-Rat sucht nach Auswegen aus der Getreidekrise am Schwarzen Meer. Der Sohn von Joe Biden hofft vor Gericht auf einen Deal. Und: Die Bayern und der BVB sind auf großer Werbetour. Der F.A.Z. Newsletter.
Was verbindet Pelé und Messi? Die Vorstellung, mit der Strahlkraft von Superstars und gewagten Investments eine Fußball-Show zu inszenieren. Die amerikanische Liga wiederholt die Fehler der Vergangenheit.
Georg II. von Sachsen-Meiningen revolutionierte im 19. Jahrhundert das Sprechtheater und die Orchesterkultur. Die Meininger Museen wollen dieser Leistung wieder zu Leuchtkraft verhelfen. Ein Gespräch mit deren Direktor Philipp Adlung.
Zigaretten, Kaffeemaschine, Besen: Das bisschen Haushalt ist erfrischend anders in der Gruppenausstellung „Haushalt“ der Frankfurter Galerie Philipp Pflug Contemporary.
Der Musiker Xavier Naidoo ist österreichischen Medien zufolge am Wochenende in einen Unfall verwickelt gewesen, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde. Naidoo saß demnach am Steuer.
Vor 1050 Jahren starb Otto der Große. Drei Ausstellungen in Magdeburg, Merseburg und Memleben erzählen von den Bildern, die sich spätere Zeiten über ihn gemacht haben.
„Du hast 15 Jahre geschafft“, schrieb die Popsängerin unter den Abschiedspost für ihre Hündin Pepper. Andere Prominente drückten ihr Mitgefühl aus.
Erschreckende Vorzeichen in Frankreich +++ Mangelnde Resonanz +++ Nur Siegermentalität ist gefragt +++ Verfehlter Lenkungseffekt +++ Intelligent informiert
Mit achtzig Jahren ist Joseph Marioni dem Abstrakten Expressionismus so verbunden wie kaum ein Zeitgenosse. Zum Glück: Dem Zauber seiner Werke, die in der Wuppertaler Galerie Hengesbach zu sehen sind, kann man sich kaum entziehen.
Seit drei Jahrzehnten stellt Hermann Vaske berühmten Personen Fragen zu Kreativität. Seine Dokumentation „Can Creativity Save the World?“ war nun in Frankfurt zu sehen – und enttäuscht, weil sie aus nichts als heißer Luft besteht.
Skjold Rambow kommt aus Dänemark und studiert Kunst an der Frankfurter Städelschule. Doch er will nicht immer nur mit Künstlern zu tun haben.
Von 1837 bis 1839 arbeitete Richard Wagner in Riga. Die Zeit in der heutigen lettischen Hauptstadt war prägend für ihn. Jetzt wird seine Wirkungsstätte aufwendig saniert – auch mit Geld aus Deutschland.
Die Autobahnkirche Medenbach in Hessen an der A 3, die jährlich von Tausenden besucht wird, ist derzeit geschlossen: Industriekletterer reparieren artistisch das riesige Glasdach des Gotteshauses.
Spanien droht eine zähe Regierungsbildung. In Israel soll das Parlament über ein Kernelement der umstrittenen Justizreform abstimmen. Die deutschen Fußballerinnen schalten sich mit Verletzungssorgen ins WM-Turnier ein.
Zur Sommerwerft werden bis zum 6. August an der Weseler Werft in Frankfurt insgesamt 120.000 Besucher erwartet. Zum Auftakt gab es im Kreativdorf am Main nicht nur eine Rollschuhfahrt mit Barbie-Puppe.
Rudolf Zwirner hat von Köln aus die deutsche Nachkriegskunstgeschichte mitgeschrieben. Ein Gespräch kurz vor seinem 90. Geburtstag über Kunsthandel heute, die frühe Documenta und den Ort, an dem er sich selbst wiederfindet.
Vom 29. August an laden die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ ein, hinter Türen zu blicken, die dem Publikum sonst verschlossen bleiben. Das Format ist beliebt, für Karten muss man schnell sein.
Wo das Deichkind nur so sprüht: Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigt, dass die Stadt seit 1980 eine bewegte Graffiti-Historie hat.
Von Film-Stars und Ressentiments: Die Ausstellung „Ausgeblendet/Eingeblendet“ im Jüdischen Museum zu Frankfurt blickt auf die Mitwirkung jüdischer Menschen an der Filmgeschichte der Bundesrepublik.
Kultur als Strohhalm eines zerstörten Libanon: Die Aïshti Foundation in Beirut zeigt zeitgenössische Kunst und bietet damit Ablenkung auf hohem Niveau.
Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin will in seiner neuen Ära Kunst aus einst kolonisierten Gebieten dem hegemonialen westlichen Blick entziehen – und landet dabei im Exotismus.
Amerikas Schauspieler und Drehbuchautoren streiken. Es geht um die Konkurrenz der Streamingdienste – und welche Folgen die Künstliche Intelligenz für die Filmbrache hat.
Die Debatte um Vergütungen und den Einsatz künstlicher Intelligenz in der US-Filmindustrie geht weiter. Nun beeinflusst der Schauspieler-Streik die Eröffnung der Filmfestspiele von Venedig. Wichtige Künstler werden nicht dabei sein.
Die Schauspielerin und Musikerin Fatoumata Diawara, 1982 in der Elfenbeinküste geboren, beantwortet diese Woche, was sie liest, hört, sieht und was sie gerade nervt.
Greta Gerwigs lang erwarteter Film „Barbie“ ist vieles auf einmal: Komödie, Gesellschaftskritik und liebevolle Hommage an ein ikonisches und vielgehasstes Spielzeug.
Invasion der Weberknechte in der Frankfurter Galerie Filiale: Was Martin Kählers filigrane Formen sagen, darf der Betrachter selbst herausfinden.