Ein Picasso, sie alle zu übertreffen
Im November kommt bei Sotheby’s in New York die Kunstsammlung von Emily Fisher Landau unter den Hammer. Das herausragende Los ist mit einem Schätzpreis von mindestens 120 Millionen Dollar ein Gemälde Picassos.
Im November kommt bei Sotheby’s in New York die Kunstsammlung von Emily Fisher Landau unter den Hammer. Das herausragende Los ist mit einem Schätzpreis von mindestens 120 Millionen Dollar ein Gemälde Picassos.
Ein Hauch Gothic-Horror: Ein drittes Mal geht Kenneth Branagh im Kinofilm „A Haunting in Venice“ als Agatha Christies Detektiv Hercule Poirot auf Mörderjagd.
Wie zu Sowjetzeiten: Russlands Museen sind international isoliert und suchen neue Partnerinstitutionen jenseits von Europa. Das Russische Museum in St. Petersburg zeigt chinesische Gegenwartsmalerei im Stil des Sozialistischen Realismus.
Die Skulptur der „Sitzenden“ im Frankfurter Bethmannpark ist erst nach dem Tod des Bildhauers Heinrich Hawick entstanden. Sie ist alles, was in Frankfurt von ihm noch zu finden ist.
Die Kunstmäzenin Peggy Guggenheim pfiff auf Konventionen. Venedig hat sie ein Kunstwerk hinterlassen, das die Besucher elektrisiert.
Fern von Moskau suchen junge russische Künstler ihren Weg – zum Beispiel in Nischni Nowgorod. Dort vermarktet das Studio Tichaja Arbeiten voller subtiler Anspielungen.
Der Schriftsteller Wladimir Kaminer hat ein neues kulinarisches Format auf 3Sat. Wir fragen ihn, was Essgewohnheiten über Menschen sagen. Und ob er auf ein Russland ohne Putin hofft.
Wenn THE MUSIC HERO als Hologramm auf der Bühne zu strahlen beginnt, verschmelzen Leidenschaft, Musik und Technologie zu einer revolutionären Performance: Der Avatar der Musik prägt die Musikwelt von morgen – schon jetzt.
Während das Singer-Laren-Museum 2020 wegen der Corona-Pandemie geschlossen war, wurde dort van Goghs berühmtes Gemälde „Der Pfarrgarten von Nuenen im Frühjahr“ gestohlen. Nun hat ein bekannter Kunstdetektiv es wieder aufgespürt.
Kräfte des Sieges: Serhij Zhadan singt auf der YES-Konferenz in Kiew, Timothy Snyder und Jaroslaw Hrytsak sprechen dort über die alte Verbindung von Getreide und Gewalt. Und Francis Fukuyama erkennt, wo man die liberale Demokratie einfach nicht mag.
Seinen Weltruhm verdankt der in Sri Lanka geborene und in Kanada lebende Michael Ondaatje seinem erfolgreich verfilmten Roman „Der englische Patient“, aber sein Temperament ist das eines begnadeten Handwerkers. Jetzt wird er achtzig.
Ein Arzt hat Geld und Praxis, aber kein Haus. Seine Frau hätte gern die Villa, in der sie zur Miete leben. Und nun? Hier sind drei verschiedene Modelle.
Finger weg von der Kultur: Gegen die Reform des Kultursenders Bayern 2 demonstrieren in München viele Radio-Fans. Der Kulturprogrammchef Björn Wilhelm nimmt den offenen Protestbrief entgegen.
Es scheint, als gestalte Jan Schmidt seine Werke mithilfe des Zufalls und spielerisch. Am Ende aber ist doch alles Konzept.
Malen kann man auch mit Stoff und Faden: Die Darmstädter Galerie Netuschil hat 15 Künstler versammelt, die Überraschendes aus Textil zeigen.
In Köln und Düsseldorf eröffnen Galerien sowie Off-Spaces mit neuen Schauen die Herbstsaison. Ein Besuch in fünf besonders sehenswerte Ausstellungen.
Das Land der großen Bücher ist auch das Land der großen Gewalt. Wie eine russische Biographie zwischen Einberufungsbefehl und Tolstoi verlaufen kann. Ein Gastbeitrag
Invasion der Briten? Davon ist auf der ersten Armory Show nach dem Kauf durch die Frieze aus London nichts zu spüren. Amerikas wichtigste Kunstmesse bringt indigene Kunst nach vorne und stellt Zukunftsfragen.
Die Mondrian-Sache ist derzeit in Washington anhängig: Der Verein der deutschen Kunstkritiker kürt ein „Museum des Jahres“, das mit einem Provenienzskandal zu kämpfen hat.
Nach dem Tal der Pandemie geht das Frankfurter Varieté mit jungen Talenten, bekannten Stars, neuer Organisationsstruktur und viel Optimismus in sein 36. Jahr.
Russische Intellektuelle sagen, die Kultur ihres Landes dürfe man nicht mit dem Regime verwechseln. Dabei untermauern auch große Dichter, dass wir die „Liebe“ der Russen ertragen müssen. Auch wenn sie Vernichtung bedeutet.
Erst Covid, dann der Ausstieg des russischen Investors und neue Konkurrenz: Die Kunstmesse Viennacontemporary hat harte Jahre hinter sich – und gönnt sich mit ihrer aktuellen Ausgabe mehr Raum.
Seine erste Landschaft malte er mit zwei: Das Bündner Kunstmuseum zeigt Alberto Giacomettis junge Jahre. Dabei gibt es einige Entdeckungen zu machen.
Zum Schweigen gebracht und in einen Käfig gesperrt: Der Rammstein-Sänger meldet sich mit einem neuen Solo-Song zurück. Für das Musikvideo ließ er sich gar den Mund zunähen. So sieht Till Lindemann sich also selbst?
Die treuen Fans trauern, aber die Show muss schließlich weitergehen: Kurz nach dem Tod des Prinzipals eröffnet die Frankfurter Komödie ihre Spielzeit mit pfiffigen Pointen.
Die Ausstellung „Suizid – Keep on Talking!“ zeigt bis Anfang Oktober Exponate über die Verarbeitung von Suiziden. Ausgestellt sind auch Traueranzeigen.
Helmut Böttigers neuer Band zeigt autobiographisch die Erfahrungen in einer multikulturellen Grenzregion.
Universal Music und Deezer wollen ein neues Abrechnungsmodell etablieren. Streams „professioneller“ Musiker sollen finanziell aufgewertet werden, ebenso die aktive Suche nach Songs. Das könnte weitreichende Auswirkungen haben.
Desirée Nick hat ein Buch über Altersdiskriminierung geschrieben. Im Interview erklärt sie, was sie gegen den Begriff „alter weißer Mann“ hat und wieso ihre Nacktbilder aktivistisch sind.
Jutta Hipp galt als beste europäische Jazzpianistin, als sie 1955 in die Vereinigten Staaten ging. Warum sie dort scheiterte, untersucht Ilona Haberkamp in ihrem Buch.
Das Werk vom Schöpfer trennen? Nicht bei diesen Influencern: Mary Harrons Spielfilm „Dalíland” mit Ben Kingsley und Barbara Sukowa zeigt eine Künstlerehe als Kunsterzeugungsbetrieb.
Sein Vater Lucian führt den weltgrößten Musikkonzern der Welt. Elliot Grainge dockt mit seinem Label 10K Projects nun bei Konkurrent Warner Music an. Der Deal ist aber auch jenseits der familiären Verhältnisse spannend.
Starke Frauenstimmen stehen in dieser Saison im Zentrum der Aboreihe.
Die an der Kronberg Academy studierende Geigerin Anne Luisa Kramb ist eine der „Debüt“-Künstlerinnen, die im Mozart-Saal ein neues Podium finden.
In einem offenen Brief wenden sich zahlreiche Künstler aus Bayern gegen die geplante Reform des Radioprogramms Bayern 2. Dort könnten sieben Stunden Kultur pro Woche wegfallen. Das sei „ein falscher und fataler Weg“.
Rachmaninows „Villa Senar“ und ihr restaurierter Garten sind nun öffentlich zugänglich. Und eine Ausstellung mit einem beachtenswerten Katalog stellt den Komponisten in Luzern vor.