Freundschaft, ein Künstlerleben lang
Das Stadtmuseum Hofheim birgt einen Schatz im Depot – und kann die Laufbahn von Ida Kerkovius und Hanna Bekker vom Rath in einer Ausstellung entfalten.
Das Stadtmuseum Hofheim birgt einen Schatz im Depot – und kann die Laufbahn von Ida Kerkovius und Hanna Bekker vom Rath in einer Ausstellung entfalten.
Sophie Pornschlegel, Analystin in der Brüsseler Denkfabrik „European Policy Centre“, hat ein Buch darüber geschrieben, warum wir Macht neu denken müssen.
Jeff Bezos muss zwischen Containerschiffen ankern, Charles und Kate stehen unter Verdacht und Amanda Knox ist erneut Mutter geworden.
Im ehemaligen Elternhaus: Das renovierte Lyoner Musée Lumière widmet sich den Anfängen des Kinos und zeigt, dass dessen Erfinder mehr Entrepreneure als Künstler gewesen sind.
Marcel Hartel bildet mit Jackson Irvine das kreativ-kämpferische Zentrum des FC St. Pauli, das beim Derby gegen den HSV gefragt ist. Hartels technisches Geschick hängt auch mit seiner Größe zusammen.
Bazon Brock lässt sich bei einer Frankfurter Debatte zur Kunstfreiheit nicht ausbremsen. Der Siebenundachtzigjährige hält die Deutsche Bahn für terroristischer als die „Klimakleber“.
Könnte sich das Orchester bitte etwas zurückhalten? Peter Gabriels neue Platte „i/o“ enthält manche Perlen und leidet doch am Unvermögen eines Perfektionisten, rechtzeitig beim Produzieren Schluss zu machen.
Diese Kunstwerke haben auch Walt Disney inspiriert: Florian Illies erzählt die Geschichte wichtiger Bilder von Caspar David Friedrich.
Das Festival Wien Modern erobert mit Neuer Musik Kirchen, Konzertsäle und Einkaufsstraßen. Werke von Olga Neuwirth, Mark Andre und Georg Friedrich Haas ziehen zahlreiche Besucher an.
Bei seinem Auftritt in Frankfurt gestaltet das 76 Jahre alte Multitalent seine Themen hoch aktuell und mit Biss wie eh und je.
Er ist Jazzmusiker und Popstar, Komponist von Filmmusik, musikalischer Leiter von Fernsehshows, Produzent, Jury-Mitglied, Fotograf, Buchautor – und ein Pädagoge mit Mission. Mit Frankfurter Schülern kann Till Brönner sie erfüllen.
Bald müssen auf Spotify Songs mindestens 1000 mal im Jahr gestreamt werden, bis Geld fließt. Die Grenze erregt die Gemüter, ist aber nicht die einzige Neuerung. Ein Blick auf die Gemengelage – und was Spotifys Europa-Chef zu der Kritik sagt.
Er hat einen Oscar gewonnen, aber Hollywood muss er nicht haben: Der Schauspieler Jean Dujardin über eine Wanderung durch die Landschaften seiner Heimat, seinen Stolz auf Frankreich und die Spuren seines Urgroßvaters in Verdun.
Der „Tagesspiegel“ verzichtet künftig auf Gendersternchen und Doppelpunkte mitten im Wort. Die Leser wollen die Sonderzeichen nicht. Auch hier zeigt sich: Das Genderdiktat bringt es nicht.
Trotz Isolation und Zensur: Moskau erlebt einen Boom hochkarätiger Kunstausstellungen, auch mit Beutebildern und Gemälden aus dem Straflager. Doch die zeitgenössische Kunst steht unter Druck.
50 internationale Künstler, eine Stadtgeschichte: Spanien hat mit dem Hortensia Herrero Art Center in Valencia ein neues Museum.
Die Fotografien von Offert Albers haben Zeit und Raum, Schärfe und Unschärfe zum Thema. Im 1822-Forum beenden sie die Ausstellungsreihe für dieses Jahr.
Kein Künstler wurde auf Musikstreaming-Marktführer Spotify dieses Jahr so oft gestreamt wie Taylor Swift. In Deutschland führt Apache 207 die Liste an. Auch andere Dienste haben ihre Bestenlisten veröffentlicht.
Der Hessentag wird für Pfungstadt zum finanziellen Desaster. Jetzt muss der Geschäftsführer einer mit der Kostenkontrolle beauftragten Firma Rede und Antwort stehen. Der Rathauschef verweist auf unvorhersehbare Ereignisse.
Am Donnerstag wird in Berlin Caspar David Friedrichs „Karlsruher Skizzenbuch“ versteigert. Nun soll es nationales Kulturgut werden. Die Auktion findet dennoch statt – und wartet auch mit Highlights abseits des Romantikers auf.
Durch den Streik gegen die Hollywoodbosse haben die Kreativen in den USA erreicht, dass es für den Umgang mit KI klare Regeln gibt. Europa muss davon lernen. Ein Gastbeitrag.
Schauspieler Jannik Schümann hat ein Kartenspiel entwickelt, mit dem die Adventszeit für die ganze Familie zu einem Abenteuer werden soll. Es beinhaltet 24 Karten für witzige, peinliche, unangenehme oder auch schöne Aufgaben.
Taylor Swift zählt derzeit zu den erfolgreichsten Künstlern. Aber was ist so toll an diesem Superstar? Und warum kann man das auch ganz anders sehen? Ein Streitgespräch unter 16-jährigen Zwillingen.
Ichsucht, Selbstbezüglichkeit, Kunstverachtung und handwerkliche Stümperei – kann es mit der Opernregie so weitergehen? Darüber gab es in Wien eine heftige Diskussion mit prominenten Teilnehmern.
Ein weiteres Meisterwerk literarisch inspirierter Choreographie: Trajal Harrells Uraufführung von „Tambourines“ beim Pariser Festival d’automne, gezeigt im Rahmen einer Retrospektive seiner Werke.
Die Stadt Bochum hat Sharon Dodua Otoo ihren Peter-Weiss-Preis zugesprochen und die Vergabe einen Tag später wieder ausgesetzt, da der Schriftstellerin BDS-Unterstützung vorgeworfen wird.
Seit Monaten ziehen Rechtsextreme und Querdenker durch Aschaffenburg. Der Kabarettist Urban Priol tritt bei Gegenprotesten auf. Mit rechten Parolen wird nur von den wirklichen Problemen abgelenkt, meint er.
Die Kulturwelle Bayern 2 bekommt ein neues Programmschema. Es sieht längere Sendestrecken am Stück vor, Einzelmagazine entfallen. Für Tiktok entwickelt Bayern 2 auch ein Format.
Fast vier Jahrzehnte ist Eva Raabe am Weltkulturen Museum, seit acht Jahren leitet sie das Haus. Ende des Jahres geht die Direktorin in den Ruhestand.
Weil die Leser dagegen Sturm laufen, hört der Berliner „Tagesspiegel“ damit auf, in Gendersprache mit Sonderzeichen zu schreiben. Sternchen und Doppelpunkte mitten im Wort gibt es nicht mehr.
Die Duisburger Sängerin CassMae ist in Indien zum Star geworden. Ein Interview darüber, was der indische Premierminister damit zu tun hat, ihre Liebe zu dem fremden Land und den Vorwurf der kulturellen Aneignung.
Nicht alle freuen sich, wenn die Rente naht. Sie wollen aktiv bleiben. Fünf Beispiele von Menschen, die jenseits der Altersgrenze gern weiterarbeiten.
„Die Vorwürfe treffen zu“, sagt der Musiker vor dem Landgericht Leipzig. Damit nimmt der Verleumdungsprozess eine überraschende Wende. Der Hotelmanager ist erleichtert. Ofarim muss 10.000 Euro zahlen.
48 Bücher und acht Pseudonyme: Die Frankfurter Schriftstellerin Julia Kröhn erzählt in „Papierkinder“ vom Kampf um die Rechte von Kindern und Jugendlichen um 1900.
Ein improvisiertes Testament in einem Stapel von Papieren ist keine zukunftssichere Lösung. Was sollte man dazu wissen?