Die Rettungssanitäterin der Kunst
Körperwelten und Kapellen: Kiki Smith, der Schöpferin subtiler Aquarelle und zarter Tierwesen, feiert ihren siebzigsten Geburtstag. Und zwei Ausstellungen in Deutschland feiern mit.
Körperwelten und Kapellen: Kiki Smith, der Schöpferin subtiler Aquarelle und zarter Tierwesen, feiert ihren siebzigsten Geburtstag. Und zwei Ausstellungen in Deutschland feiern mit.
Ein Unternehmen hat die Stimme von Michael De Santa aus „Grand Theft Auto V“ einem KI-Sprachbot eingesetzt. Ist das nun das Ende der Synchronsprecher?
Die Ausstellung „Blauer Aufbruch“ im Landemuseum Mainz stellt die Quadriga-Künstler vor.
Stöbern, Schmökern, Schauen: Die 68. Internationale Kinderbuchausstellung im Klingspor Museum widmet sich besonders der Illustration.
Werden Bibliotheken im Digitalzeitalter obsolet? Nein, sagt das Duo Elmgreen und Dragset und bespielt die Kunsthalle Praha mit Bibliophilem. Entstanden ist eine sehenswerte Ausstellung.
Das Lutetia ist mehr als das einzige Palasthotel der Rive Gauche. Es ist nationales Monument, Treffpunkt der Hautevolee aus Kunst und Kultur – und es erinnert an Glanz wie Grauen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Inmitten von Krisen hatte sich der Expressionist nach Davos zurückgezogen. Über Wachstum und Erneuerung reflektieren – den Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums könnte das eine Lehre sein. Aber nicht nur der US-Konzern Meta nutzt Kirchners Erbe gerade für eigene Zwecke.
Amerikanische Medien beurteilen die deutsche Debatte über den Krieg in Nahost. Harte Kritik kommt vor allem aus einer Richtung.
Das Stalburg-Theater im Frankfurter Nordend befindet sich in einer finanziell angespannten Lage. Benefizabende mit Kabarett und Musik sollen das Haus nun unterstützen.
„Poor Things“ hat das Filmfest in Venedig gewonnen, jetzt kommt der Film in die Kinos. Ein Interview mit dem Regisseur über die Tortur, die eigenen Filme anzuschauen.
Engagiert und eben auch jüdisch: Der amerikanische Künstler und Nonkonfirmist Ben Shahn wird vom Madrider Museo Reina Sofia mit einer Retrospektive geehrt.
Zum 75. Mal zeichneten die Emmys die besten Fernsehkünstler aus. Zum Jubiläum zeigten sich auch die Stars der Serienklassiker „Ally McBeal“ oder „Sopranos“ auf dem roten Teppich. Doch wer hatte die schönste Robe an?
Die Muskelsteifheit geht zurück, die Medikation muss nicht erhöht werden: An Parkinson erkrankte Tischtennisspieler berichten Erstaunliches. Mediziner bestätigen den positiven Effekt – allerdings mit Einschränkungen.
Durch Franken: Das Museum Georg Schäfer zeigt in Schweinfurt ländliche Idyllen von Traugott Faber und seinen Zeitgenossen. Sie sind nicht allein für Architekturhistoriker reizvoll.
Die intime Atmopshäre im Frankfurter Club Ono2 ist für die Musik des hoch originellen Trios um den Schweizer Schlagzeuger Florian Arbenz genau richtig gewesen.
Unabhängigkeit hat lauter Vorteile: Er war mal bei Deichkind, jetzt tourt Ferris MC durch die kleineren Clubs wie das Zoom in Frankfurt. Und er hat Spaß daran.
Winfried Nerdinger schreibt die Geschichte der deutschen Architektur im 20. Jahrhundert. Gnadenlos und mit Lust auf entschiedene Urteile mustert er die gesamte Baukunst. Und lässt eigentlich nur die klassische Moderne gelten.
Papierarbeiten von Hans Ticha sind in der Frankfurter Galerie Hanna Bekker vom Rath zu sehen.
Aus ihrer Wohnung in Kreuzberg versorgt Hannah Vagedes die Welt mit handgefertigten Künstlerteppichen. Die Idee entstand im Himalaja – und nach einer Kündigung ohne Plan B.
Er erfand das Genre der Karteikarten-Poesie und war der vielleicht letzte freie öffentliche Intellektuelle in Russland: Der Dichter und mutige Publizist Lew Rubinstein ist an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Moskau gestorben.
Der Frankfurter Galerist unternimmt regelmäßig Wanderungen, um Künstler und ihre Werke vorzustellen. Diesmal verschlägt es ihn nach Heidelberg zum Prinzhorn-Museum.
Bei Pirelli denken viele an Formel Eins, erotische Kalender und Autoreifen. Dabei engagiert sich das italienische Unternehmen schon seit langem und auf vielfältige Weise für Kultur und Kunst.
Vom Bauhaus nach Italien: Die Casa di Goethe in Rom widmet dem viel zu wenig bekannten Maler und Fotografen Max Peiffer Watenphul eine betörende Schau.
Der Sieg des FC Bayern über Hoffenheim steht im Zeichen der Trauer um Franz Beckenbauer. Dann spielt sich Jamal Musiala in den Mittelpunkt. Seine Ästhetik passt zum Anlass – und verheißt Großes.
Zu seinem 150. Geburtstag erinnert die Kronberger Malerkolonie an Fritz Wucherer, den es einst von Kronberg nach Paris zog, ehe er in den Taunus zurückkehrte.
Vorzeichen kommender Konflikte: In Prenzlau, der verwundeten, aber noch nicht verlorenen Kleinstadt in Brandenburg, stellt sich die Frage: Wo findet sich Deutschland heute?
Er trifft und tanzt – und macht am Ende den Unterschied: Jamal Musiala präsentiert sich zum Bundesliga-Restart gegen die TSG Hoffenheim in Galaform. Vor und während der Partie gibt es besondere Gesten.
Mit „15 Jahre“ will der Regisseur Chris Kraus an seinen Kinoerfolg „Vier Minuten“ von 2007 anknüpfen. Hannah Herzsprung, die wieder die Hauptrolle spielt, gelingt das, dem Film als ganzem nicht.
Der Markt für Kryptokunst ist eingebrochen. Statt Sammlern hatten sich vor allem Spekulanten für die digitalen Werke begeistert.
Eindeutig: Wir schreiben nun 2024. Doch wie sieht es mit Jahresangaben auf Kunstwerken aus? Manche von ihnen entpuppen sich als ziemliche Schwindelei.
Über alle Dienste hinweg zählt ein Bericht weltweit 4,1 Billionen Audio-Streams in 2023. Auf eine Million oder mehr Streams kamen 436.000 Songs. Spotifys neue Mindestgrenze, um Ausschüttungen zu erhalten, erreichen aber viele Millionen nicht.
Die Berliner Antidiskriminierungsklausel hilft der Kulturbürokratie, nicht dem Kampf gegen Antisemitismus. Soll das zum Modell werden?
Eine Retraumatisierung sollte vermieden werden: Gegenüber der Insel Utøya ist das staatliche Denkmal für die Opfer der Terroranschläge vom 22. Juli 2011 entstanden. Überzeugender sind die Mahnmale auf der Insel selbst.
Der französische Komponist Olivier Messiaen war 1940/41 als Kriegsgefangener in Görlitz inhaftiert. Jetzt muss ein Festival, das seinen Namen trägt, aufgeben, weil die Region lieber anderes fördert.
Einer der wenigen kosmopolitischen Schriftsteller der Gegenwart zieht sich zurück: Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa gibt seine Kolumne in „El País“ auf und will keinen Roman mehr schreiben.
So lehrreich und anregend kann die Liebeserklärung an ein Bild ausfallen: Wolfgang Kemp über ein Gemälde Rembrandts – und einen französischen Philosophen in Amsterdam.