Anne Franks Opernloge
Das Frankfurter Festival „Mitten am Rand“ führt zurück in das jüdische Musikleben der Stadt vor der nationalsozialistischen Machtübernahme.
Das Frankfurter Festival „Mitten am Rand“ führt zurück in das jüdische Musikleben der Stadt vor der nationalsozialistischen Machtübernahme.
Hitler und Stalin waren für ihn Verbrecher satanischen Ursprungs. Mit seinem Haus im Riesengebirge gab der Schriftsteller Gerhart Pohl den Verfolgten des Nazi-Regimes Unterschlupf. Jetzt erinnert der Film „Fluchtburg“ an ihn.
Das Lied „L’Amour Toujours“ wird seit einiger Zeit von Menschen im rechten Spektrum vereinnahmt. Auf Sylt sang eine Gruppe junger Menschen rassistische Parolen dazu. Nun macht der Künstler Gigi D'Agostino deutlich, wofür der Song eigentlich steht.
Der Waldkunstpfad in Darmstadt greift das Thema Wasser auf und beschäftigt sich aus diesem Blickwinkel mit dem Klimawandel. Die Kunstwerke werden im Forst am Böllenfalltor ausgestellt.
Bleicke Bleicken hat seine Heimat Sylt fast fünfzig Jahre lang fotografiert. Romantische Motive reizten ihn dabei aber nicht. Er verstand sich als Chronist.
Das Kino und die Körper: erhitzt, verschwitzt, gequält, beim Sex, im Schönheitswahn. Und ein Abschied von drei Altmeistern – das war Cannes 2024.
Horizonterweiternd: Die ARCO in Lissabon, ein Ableger der spanischen Messe für zeitgenössische Kunst, nimmt Künstler aus Afrika und der afrikanischen Diaspora in den Blick.
Vor mehr als 120 Jahren berichtet die Britin Leila von Meister vom Kulturschock ihrer Heirat im Taunus. Ein Porträt von ihr soll bald als Schlüssel zum 20. Jahrhundert dienen.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Erst war es Malerei, dann digitale Kunst und jetzt? Julian Heuser führt in der Frankfurter Galerie Filiale die Welten zusammen.
In Rostock werden Bilder von Clemens Krauss gezeigt, in Frankfurt stehen Reichsbürger vor Gericht, und Claudia Roth will deutsche Filme stärken.
Die Pino-Pascali-Retrospektive in der Fondazione Prada in Mailand entdeckt einen Künstler wieder, der heute vielleicht als einer der wichtigsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts gelten würde, wenn er nicht so früh gestorben wäre.
Wenn rote Rosen zu blutigen Wunden werden: Dieses Gedicht erinnert an die Asche der Ermordeten, die zerstörte Kunst der jiddischen Moderne und die Wiedergeburt der Poesie.
Live Nation ist Veranstalter, Venue-Betreiber und besitzt die Ticket-Plattform Ticketmaster. US-Staatsanwälte werfen dem Konzern vor, ein illegales Monopol gebildet zu haben. Ein Blick auf die Gemengelage.
Er ist international als Tänzer, Choreograph und Lehrer unterwegs. Mit Edwin Batalla Cardozo ist Frankfurt eine feste Größe im Hip-Hop. Seine Kunst will er für die Jugendbildung einsetzen.
Der Franziskusweg durchs grüne Herz Italiens ist nicht nur was für stramme Pilger. Auch Feinschmecker, Kunstfreunde und zwei Frauen auf der Flucht vor dem Alltag können dort ihr Glück finden.
Obwohl Homosexualität in der Türkei kein Verbrechen ist, ist die Feindseligkeit gegenüber LGBT-Menschen weit verbreitet. Die Reuters-Fotografin Dilara Senkaya hat einen Drag-Künstler in Instabul begleitet.
Aktuell ist Freya Allan mit „Planet der Affen: New Kingdom“ in den Kinos. Im Gespräch erzählt die Schauspielerin, warum sie gerne ein Gorilla wäre, wie sie mit vierzehn Jahren Kurzfilme gedreht hat und warum sie nicht nach Los Angeles ziehen will.
Kartellklage: Ticketmaster droht Zerschlagung
Otto Ritschl ist einer der wichtigsten abstrakten Maler Deutschlands und zugleich ein Geheimtipp. Dafür hat er zu Lebzeiten selbst gesorgt. Jetzt ist sein Spätwerk im Kunsthaus Wiesbaden zu entdecken.
Nicht nur bei eingelegten Tieren soll Damien Hirst mit falschen Jahresangaben getrickst haben. Nun geht es um mehr als 1000 Werke seines Projekts „The Currency“. Ob die Sammler das kümmert?
Die Regierung von Modi spielt mit dem Gedanken, Indiens Verfassung zu reformieren. Die Opposition hingegen fürchtet, dass sie damit nichts weniger als die Identität des Landes ändern möchte.
Die vor allem in London beheimateten roten Boxen sind rund um die Welt bekannt. Heute sind noch 3000 Stück in Betrieb, und allen Smartphones zum Trotz: Ganz verschwinden werden sie erst einmal nicht.
Geniestreich im Privatmuseum: In Karlsruhe werden Skulpturen von Franz Bernhard mit Bildern von Fritz Klemm und Fotografien von Barbara Klemm kombiniert.
Mit Suno AI lassen sich auf Knopfdruck komplette Songs erstellen – und die Ergebnisse klingen teils erstaunlich gut. Doch es bleibt die Frage, wie das KI-Modell trainiert wurde. Die Musikbranche ist jedenfalls alarmiert.
Beim Festival „Chamber Music Connects the World“ bringt die Kronberg Academy gestandene Meister wie Gidon Kremer und András Schiff zusammen mit Studenten aufs Podium.
Nicht jeder Horrorfilm handelt von Donald Trump, und nicht jeder Film über Donald Trump ist automatisch ein Horrorfilm. Drei neue Werke von David Cronenberg, Coralie Fargeat und Ali Abbasi machen die Unterschiede klar.
Die australische Milliardärin Gina Rinehart ist nicht zufrieden mit einem ausgestellten Porträt – und will, dass die National Gallery of Australia es abhängt. Dadurch wird das Ölbild nur bekannter.
Zwischen Geborgenheit und Bedrohung: Die Internationalen Tage Ingelheim blicken mit der Ausstellung „Home Sweet Home“ auf die Facetten des Zuhauseseins von 1900 bis heute.
Lothar-Günther Buchheim schrieb „Das Boot“ und war passionierter Kunstsammler. Seine Biographie in der NS-Zeit ist allerdings nicht lupenrein. In seinem Privatmuseum geht man den Dingen nun auf den Grund und erforscht die Provenienz der Sammlung.
Hat Open AI mit seinem neuen KI-Modell GPT-4o die Schauspielerin Scarlett Johansson nachgeahmt? Über diese Frage ist ein heftiger Streit entbrannt – der die Debatte um Urheber- und Persönlichkeitsrechte und KI weiter befeuert.
Ein Möbeldesigner und ein Händler stoßen zufällig auf ein vergessenes Kolossalgemälde von Hein Heckroth. Nun stellen sie das aus zehn Teilen bestehende Werk dieses Oscar-Gewinners aus.
Die Positionen der italienischen Künstler Eliana Petrizzi und Mattia Noal unterscheiden sich erheblich, auch wenn sie sich beide bevorzugt dem Thema Landschaft widmen.
An letzten Maiwochenende zeigen die Kulturschaffenden in der Innenstadt ihr Können. Es gibt allein 46 Ausstellungen, hinzu kommt ein neuer Konzertort.
Das schottische Stück in drei Stadien ausgelegt: Hegel sah den Königsmörder Macbeth zuerst als Doppelgänger der Juden, dann als kindlich abergläubisch, zuletzt als Musterexemplar des emanzipierten Künstlers.