Der Schöpfer der Fallenden, Übriggebliebenen und Verlorenen
Dass er Künstler werden würde, hat ihm ein Wellensittich vorausgesagt. Jetzt zeigt Walter Hanusch zum 90. Geburtstag seine Kunst in der Ausstellungshalle in Frankfurt.
Dass er Künstler werden würde, hat ihm ein Wellensittich vorausgesagt. Jetzt zeigt Walter Hanusch zum 90. Geburtstag seine Kunst in der Ausstellungshalle in Frankfurt.
Über Freiheit und Grenzen, Queersein und Arabischsein – und die Arbeit mit Madonna und Beyoncé: Der Tänzer und Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui im Gespräch.
Und plötzlich ist man Kulturveranstalter: Die Denkbar im Frankfurter Nordend hat einen neuen Vorstand – mit zwei Studenten. Es gibt Musik, Literatur, Philosophie und Gespräch. Und der Wirt gestaltet das Programm mit.
Die Berliner Altphilologin Melanie Möller beginnt mit einem Vortrag in München ihren Feldzug für die Befreiung der Literatur von moralischen Erwartungen.
Anne-Marie Beckmann hat als Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Fotografie aufgebaut. Dass sie einmal dort arbeiten würde, hätte sie nicht gedacht.
Ein rauer Ton ist nötig: Der britische Bratschist Lawrence Power will als Künstler und Auftraggeber einwirken auf einen Klassik-Betrieb, der auf der Stelle tritt. Am 1. Juni eröffnet er die Ludwigsburger Schlossfestspiele.
Er ist der wichtigste Comic-Chronist des jüdischen Lebens geworden, und nie war das so nötig wie heute. Der französische Zeichner Joann Sfar hat jetzt in Erlangen den Max-und-Moritz-Preis für ein Lebenswerk in Empfang genommen.
Mal sechshundert Quadratmeter auf einer Buchseite, mal vierhundertfünfzig Quadratzentimeter: Wie die Reproduktion von Gemälden in Büchern unsere Wahrnehmung verändert.
In New York kann man durch ein „Portal“ auf die andere Seite des Atlantiks gucken. Spielerei oder Völkerverständigung? Und warum funktioniert das nur unter Aufsicht? Ein Besuch.
Zeitgenössische Kunst dominiert den „Evening Sale“ des Kölner Auktionshauses Van Ham. An der Spitze steht Günther Uecker mit zwei Nagelreliefs. Doch auf Freunde von Emill Nolde werden fündig.
Angela Merkel hält in der Konrad-Adenauer-Stiftung die Festrede auf den Schauspieler Ulrich Matthes.
Norman Keil verdient sein Geld mit Konzerten in kleinen Clubs. Der Wahl-Gießener aus Thüringen ist sein eigener Tour-Planer und Social-Media-Manager. Dabei muss er sich etwa hinter Max Giesinger und Wincent Weiss nicht verstecken.
Die Musik spielt eine enorme Rolle in der Arbeit des Kulturkreises Taunus-Rhein-Main. Seit 50 Jahren zeigt der kleine Verein, dass es keiner großen Bordmittel bedarf, um Konzerte zu veranstalten.
Das Kulturprogramm vor den Sommerspielen in Paris ist riesig. Es zeigt alles, was an der olympischen Bewegung zu interessieren vermag, wenn man für Sport nichts übrig hat.
Auch ohne Regierungsamt bestimmt Bidsina Iwanischwili die Politik in Georgien. In der Theorie hält er am Westkurs seines Landes fest. Die Praxis aber sieht anders aus.
Auch viele Norweger wissen nicht mehr, wer Henrik Ibsen, Edvard Grieg und „Peer Gynt“ sind. Die Festspiele in Bergen schenken dem Land und der Welt das Erbe neu. Es gelingt bezwingend schön.
Im Herzen der Verbotszone: Ein Ensemble um Ali Asghar Dashti berichtet beim Brüsseler Kunstenfestivaldesarts aus seiner iranischen Heimat.
Marco Goecke wird anderthalb Jahre nach der Hundekot-Attacke zum Ballettchef in Basel ernannt. Entschuldigt Genieverdacht alles? Ein Gastbeitrag.
Seit drei Jahrzehnten regiert der Afrikanische Nationalkongress in Südafrika. Doch viele sehnen sich nach einem politischen Wechsel. In Johannesburg sieht man, warum das so ist.
Wenn Zurückhaltung auf dem Kunstmarkt herrscht, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Berliner Auktionshaus Grisebach setzt bei seinen Sommerauktionen auf eine präzise Auswahl.
Angela Merkel hat sich in letzter Zeit rar gemacht: Jetzt hat sie in der Berliner Adenauer-Stiftung den Schauspieler Ulrich Matthes in einer besonderen Feierstunde gewürdigt.
Sie komponieren Songs, schwatzen am Telefon und schreiben Romane. Die Künstliche Intelligenz rückt immer näher an den Menschen heran. Wir stellen fünf der verblüffendsten Anwendungsbeispiele vor.
In seinem letzten Konzert der Spielzeit stellt das Ensemble Modern in der Alten Oper Musik von Komponisten aus Jamaika, Mexiko, Spanien und Frankreich vor.
Zwei Überblicksausstellungen in 500 Jahren sind deutlich zu wenig: Kleve bringt Jan Baegert als unbekanntesten Bekannten des Spätmittelalters zurück.
Sie haben sich die Stadt genau angeschaut, wollen das Programm öffnen und überzeugen: Dorothea Hartmann und Beate Heine stehen als neue Intendantinnen vor Beginn ihrer ersten Spielzeit am Staatstheater Wiesbaden.
Das Berliner Gymnasium zum Grauen Kloster feiert seine Gründung vor 450 Jahren. Am ursprünglichen Standort möchte eine Stiftung an die bedeutende Bautradition anknüpfen, von der nur noch die Kirchenruine kündet. Ein Gastbeitrag.
Privat lebten die Brüder weniger einträchtig als beruflich im Musikgeschäft. Trotzdem sind die Lieder von Richard und Robert Sherman fast perfekt.
Der Golf von Neapel hat etwas Magisches: Sorrent und Capri ziehen schon seit der Antike Kaiser, Künstler und Abenteurer an. Seit fast zwei Jahrhunderten steigen sie in den Grandhotels ab, manchne sind prächtiger denn je.
Der Komponist Manos Tsangaris ist neuer Präsident der Berliner Akademie der Künste. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er bislang nicht aufgefallen. Das muss er ändern, wenn er die Akademie voranbringen will.
In Paris brachte Julius Meier-Graefe Kunstbegeisterten Jugendstil und Impressionismus nahe – unter anderem mit einer Grafikmappe, von der nun ein Exemplar in Berlin versteigert wird.
Geiselnahme für das bessere Deutschland: In ihrem Buch „Das deutsche Alibi“ zeichnet Ruth Hoffmann den Umgang mit dem Stauffenberg-Attentat in der Bundesrepublik nach.
Für 1,45 Millionen Euro versteigert, fällt das Zeichenheft nun unter Kulturgutschutz. Was heißt das für den Kunsthandel? Fragen an Diandra Donecker, Chefin des Auktionshaues Grisebach.
Was hätte der Kapitalismuskritiker Karl Marx wohl zu dem Schätzpreis von 120.000 Euro für eine Ausgabe von „Das Kapital“ gesagt? Bei Ketterer in Hamburg wird es neben anderen seltenen Büchern versteigert.
Seit Monaten ermittelt die Polizei gegen den Offenbacher Rapper Haftbefehl. Er ist so gut wie abgetaucht. Seine Fans sorgen sich um ihn. Wie konnte es so weit kommen?