Frischer Fisch auf dem Verhandlungstisch
Angesichts zunehmend bedrohter Meeresgebiete schlagen Umweltschützer Alarm. Das Ökolabel MSC will diese Gebiete besser schützen. Die Fischer sind dagegen – aber das könnte sich bald ändern.
Angesichts zunehmend bedrohter Meeresgebiete schlagen Umweltschützer Alarm. Das Ökolabel MSC will diese Gebiete besser schützen. Die Fischer sind dagegen – aber das könnte sich bald ändern.
Ein kolumbianischer Junge hat eine bislang unbekannte Froschart entdeckt - im Swimmingpool. Einen offiziellen Namen hat das Tier aus der Familie der Engmaulfrösche noch nicht, deshalb heißt es vorerst nach seinem Entdecker: Camilo IV.
Die Autogewerkschaft UAW will bald bei VW einziehen, die Pensionslast der größten deutschen Unternehmen kaum weiter an und die Schweizer Nationalbank besitzt Casinos und Wrestling-Veranstalter.
Afrikanische Wilderer liefern sich Feuergefechte mit Rangern und vergiften Elefanten. Es geht um Gewinnspannen wie im Drogenhandel. Schuld sind vor allem die Elfenbein- und Nashornmärkte Asiens.
Stoßzähne, Schnitzereien, Schmuck: Die amerikanische Naturschutzbehörde hat tonnenweise Elfenbein zu Pulver zerschlagen, um ein Zeichen gegen den illegalen Handel zu setzen.
Dem Jangtse, Chinas längstem Fluss, droht der Kollaps. Weil an seinem Oberlauf zu viele Staudämme gebaut werden, sterben die Fische. Von 143 Fischarten sind nur noch 17 übrig.
Alle schienen sich einig zu sein beim Sondertreffen der Schutzkommission für die Antarktis in Bremerhaven. Zum Schluss hatten Russland und Weißrussland dann doch Bedenken.
Seit 40 Jahren schützt das Washingtoner Artenschutzabkommen Pflanzen und Tiere. Doch viele Lebewesen sind trotzdem bedroht. Auf der Vertragsstaatenkonferenz in Bangkok soll der Artenschutz für einige Tiere neu verhandelt werden.
Der WWF klagt: Viele deutsche Kinderbücher bestehen noch immer aus Tropenholz. Und das, obwohl es keinen vernünftigen Grund gibt, Holz aus Regenwäldern für die Papierproduktion zu verwenden.
Die Wilderei von Nashörnern ist zu einem großen Geschäft geworden. In Südafrika werden die Hörner erbeutet, die meisten von ihnen landen in „Apotheken“ in Vietnam. Zwei Besuche auf zwei Kontinenten.
Saola-Wildrind, Zagros-Molch und Java-Nashorn – sie alle könnte es bald nicht mehr geben. Naturschützer haben eine Liste mit 100 Arten veröffentlicht, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind.
An diesem Mittwoch beginnt der UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro. Schon vor der Konferenz haben sich die Teilnehmer auf einen Entwurf der Abschlusserklärung geeinigt. Umweltverbände lassen daran kein gutes Haar.
Dem WWF ist es vor dem Kölner Landgericht nicht gelungen, Winfried Huismanns Enthüllungs-Buch zu verbieten. Die Kritik am „grünen Empire“ ist weiter erhältlich. Die endgültige Entscheidung wurde vertagt.
Der Dokumentarfilmer und Buchautor Wilfried Huismann wirft dem World Wide Fund For Nature vor, der Natur mehr zu schaden als zu nutzen. Der WWF spiele nicht mit offenen Karten. Ein Interview.
Der WWF versucht den Verkauf eines Buches zu stoppen, das sich kritisch mit der Naturschutzstiftung auseinander setzt. Mehrere Buchhändler haben den Titel schon aus dem Programm genommen. Der WWF teilte mit, er wehre sich damit „gegen falsche Tatsachenbehauptungen“.
Gleich zu Anfang der Digitalkonferenz Re:publica ging es gegen die Riesen im Internet. Der New Yorker Professor Eben Moglen kritisierte Facebook und Google scharf dafür, dass sie ihre Nutzer beobachten und deren Daten sammeln.
Mitte März präparierte ein Unbekannter im Bayerischen Wald ein totes Reh und tötete so die Luchskatze „Tessa“. Umweltschutzorganisationen haben nun ein Kopfgeld in Höhe von 15.000 Euro für die Ergreifung des Täters ausgelobt.
An diesem Dienstag wird die Ostseepipeline Nord Stream in Betrieb genommen. Sie war politisch wie ökologisch umstritten, hat aber vielen Menschen Arbeit gebracht und soll die Versorgungssicherheit erhöhen.