Ein Gemisch aus Potenz und Aggression
Mehr Ausrufezeichen waren selten: Carel van Schaik und Kai Michel möchten in einem historischen Durchgang das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern ergründen.
Mehr Ausrufezeichen waren selten: Carel van Schaik und Kai Michel möchten in einem historischen Durchgang das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern ergründen.
Zweifellos vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich weltweit, doch dabei bedarf es einer Differenzierung. Warum wir weniger Probleme mit der Ungleichheit haben als andere Länder.
Gerade in Entwicklungsländern fördert das Steuersystem oft noch soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen. Der IWF will das jetzt ändern und Unternehmen und Reiche zur Kasse bitten. Dafür legt er sich sogar mit der Weltbank an.
Die Einkommen in allen Schichten wachsen. Trotzdem glaubt eine Mehrheit der Deutschen, dass die finanzielle Not größer wird. Warum?
Einige werfen Österreichs Bundeskanzler vor, mit seiner Kritik an der Impfstoffverteilung „EU-Bashing“ zu betreiben. Doch zu „Österreich first“ passt Kurz’ Rhetorik nicht. Er nennt andere Gründe.
Politische Diskussionen sind aggressiv wie lange nicht mehr. Die traditionelle Linke beschränkt sich auf eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Und unterstellt der linken Identitätspolitik, die Gesellschaft zu spalten. Wie lassen sich die Fronten auflösen? Ein Abrüstungsversuch.
Seit Beginn der Proteste gegen soziale Ungleichheit Ende 2019 kritisieren Beobachter massive Polizeigewalt in dem südamerikanischen Land.
Die wochenlangen Schulschließungen werden soziale Ungleichheiten verschärfen und Zukunftschancen für viele Schüler schmälern, befürchten Experten. Einwürfe vor den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.
Vor dem Super Bowl hat die amerikanische Football-Liga NFL die Probleme im Umgang mit ihren schwarzen Athleten noch immer nicht geklärt. Doch der Druck von außen nimmt zu.
Erbschaften und Schenkungen sind sehr ungleich verteilt. Es gilt das Motto: Wer hat, dem wird gegeben. Dennoch kommt es zu einem überraschenden Effekt.
Es war eine reichlich kuriose Gesprächssituation auf der Plauder-App Clubhouse. Robinhood-Chef Vlad Tenev muss seinen Anspruch als Kämpfer gegen Ungleichheit hinterfragen lassen – ausgerechnet von Elon Musk.
In der Pandemie haben sich auch an den Schulen Ungleichheiten eingeschlichen. Bei den Zeugnissen ist es bloß eine Ungleichzeitigkeit – bei den anderen Problemen ruht die Hoffnung auf den Lehrern.
Joe Biden als Ire und Katholik: Von welcher Art ist der Glauben des amerikanischen Präsidenten? Schon die Ansprache zur Amtseinführung gibt Hinweise. Ein Gastbeitrag.
Die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam lenkt den Blick auf die wenigen superreichen Männer und die vielen verarmenden Frauen in der Corona-Krise, die wiederum zudem von der Klimakrise überschattet werde.
Der neue Präsident setzt die richtigen Prioritäten. Er hat erkannt, dass die Niederschlagung der Pandemie das oberste Gebot der Wirtschaftspolitik sein muss. Einige Risiken bergen seine Pläne dennoch.
Im neuen Risikoreport warnt das Weltwirtschaftsforum vor stark wachsender Armut und Ungleichheit. Ein Fachmann sieht eine abgehängte „digitale Unterschicht“ entstehen.
Kinder aus so genannten bildungsfernen Schichten sind die Verlierer der Pandemie. Es mangelt an Hilfe beim Home-Schooling. Bildungsexperten wie Marcel Helbig vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung schlagen Alarm.
Der politische Liberalismus sollte nicht über den Begriff der Freiheit bestimmt werden, sondern über den der Ungleichheit. Andernfalls könnte er im Gefängnis seiner eigenen, von ihm selbst missverstandenen Kategorien verhungern. Ein Essay.
Viele beklagen, dass die Krise bestehende Ungleichheiten verstärkt hat. Aber Frauen sind nicht die Verliererinnen der Pandemie. Manche profitieren sogar.
Weihnachtsgeschenke auf Pump, zu Zinssätzen weit jenseits der zehn Prozent? Das ist Realität und ärgert den F.A.Z.-Kolumnisten und Vermögensberater Volker Looman. Wir prüfen solche Angebote, blicken auf die scheinbar ewig währende Niedrigzinsphase und sprechen mit dem Soziologen Lars Meier über soziale Ungleichheit.
JP Morgan will mit viel Geld die Ungleichheit zwischen Schwarz und Weiß bekämpfen – etwa in Form von Krediten für den Hauskauf. Wie ernst meint die amerikanische Großbank das?
Viele Einwanderer sind nicht wegen ihrer Ethnie, sondern wegen ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied – im Streit über die richtige Politik schon.
Die Präsidentin der Notenbank beschäftigt sich neben der grünen Geldpolitik offenbar zunehmend mit der Ungleichheit – und zwar nicht nur zwischen Reichen und Armen, sondern auch zwischen Männern und Frauen. Welche Folgen hat das?
Das Gefühl sozialer Ungerechtigkeit hält sich hartnäckig. Auch mit Umverteilung kommt man nicht dagegen an.
Scheinbar devote Diener gehören bis heute in jedes gute Restaurant. Die Ungleichheit hinterm Tresen ist real.
Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Deutschen ist im europäischen Vergleich sehr niedrig. Der Schlüssel, das zu ändern, liegt in den eigenen vier Wänden.
Lange Zeit wurde nicht darüber nachgedacht, wie Städte inklusiver gestaltet werden könnten. Frauen und gesellschaftliche Minderheiten wurden bei der Planung schlichtweg ignoriert – das hat bis heute Folgen.
Immer öfter sorgt Erbschaft für Reichtum, nicht eigene Leistung. Das ist ungerecht.
Beim Kinderkriegen geht es nicht in erster Linie ums Geld. Aber Kinderkriegen wird für Frauen immer unattraktiver, wenn das Geld fehlt. Dagegen kann etwas getan werden – von Unternehmen und der Politik.
Privatversicherte warten weniger als zwölf Werktage auf einen Facharzttermin, Kassenpatienten hingegen 25. Ärztevertreter sehen darin kein Problem.
Ein Vordenker in Fragen der globalen Gerechtigkeit: Für seine Arbeiten zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit erhält Amartya Sen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Zur Frage, was die Corona-Pandemie mit unserer Gesellschaft macht, gibt es jetzt erste belastbare Daten. Die Ergebnisse der Erhebung sind überraschend.
Erwerbstätige Mütter tragen die Hauptlast der Krise. Meist sind sie es, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um die Kinder zu betreuen – mit schwerwiegenden Folgen für ihre Erwerbsverläufe.
Die Beschäftigungszahlen der Italienerinnen lagen vor der Corona-Krise unter dem europäischen Durchschnitt. Die Pandemie könnte die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern befeuern.
Ob Schüler zu Hause neues Wissen erwerben und ob sie üben und wiederholen, liegt nicht nur an ihnen – sondern auch an den Eltern. Daraus gilt es Schlüsse für die Schulöffnungen zu ziehen. Ein Gastbeitrag.
Italiens führende Soziologin Chiara Saraceno ist sich sicher: Auf die schweren gesundheitlichen Belastungen in der Corona-Krise werden harte wirtschaftliche und soziale Konflikte folgen. Aber vielleicht gibt man künftig auch den Frauen mehr Macht.