„Er hat mich einen Affen genannt!“
Kein Fußballspieler mit dunkler Hautfarbe wird in Spanien so angefeindet wie Vinicius Junior. Der Profi von Real Madrid macht La Liga schwere Vorwürfe.
Kein Fußballspieler mit dunkler Hautfarbe wird in Spanien so angefeindet wie Vinicius Junior. Der Profi von Real Madrid macht La Liga schwere Vorwürfe.
Pädagogen und Jugendliche diskutieren über die Verwendung des N-Worts im Schulunterricht – und bezweifeln die Kompetenz von Lehrern. Anlass dafür bietet nicht nur der Eklat um Boris Palmer.
Ein UN-Gremium fordert, das Erbe der Sklaverei in den Vereinigten Staaten müsse „auf allen Ebenen“ angegangen werden. Es hatte die Situation zwölf Tage lang vor Ort untersucht.
Der Tübinger Oberbürgermeister hat eine Auszeit angekündigt: Nach heftiger Kritik wegen mutmaßlich rassistischer Äußerungen, tritt Boris Palmer bei den Grünen aus. Die Grünen-Spitze begrüßt den Parteiaustritt Palmers.
Nach den Rassismus-Vorwürfen will sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer eine Auszeit nehmen. Am Montag gab er eine persönliche Erklärung dazu ab.
Der 21 Jahre alte Mann, der amerikanische Militärgeheimnisse publik gemacht haben soll, könnte laut Ermittlern immer noch Zugriff auf vertrauliche Dokumente haben. Im Internet phantasierte er darüber, „massenhaft Menschen“ zu töten.
Die britische Abgeordnete Diane Abbott hat nach einem öffentlichen Vergleich von Rassismus gegen schwarze und weiße Minderheiten ihren Hut nehmen müssen. Die Labour-Partei hat sie bis auf Weiteres suspendiert.
Rassismus und Diskriminierung auf der Wiesn: Der Streit über politisch unkorrekte Werbeschilder nimmt Fahrt auf.
Die Naturschutzbewegung gerät in den Sog der Rassismusdebatte. Mit John James Audubon und John Muir stehen jetzt zwei Säulenheilige zur Disposition.
Nach einer geleakten Mail wird Christophe Galtier Rassismus vorgeworfen. Die französische Justiz leitet Vorermittlungen ein gegen den Trainer von Paris Saint-Germain. Nun wehrt sich Galtier.
Amerika streitet über zwei Wandgemälde, die sich kritisch mit der Sklaverei befassen. Vor allem die schwarze Studentenschaft beklagt die Reproduktion rassistischer Bildsprache. Der Künstler hat gegen die Verdeckung geklagt.
In der vergangenen Woche wurden zwei Abgeordnete aus dem Parlament von Tennessee ausgeschlossen. Zuvor hatten sie an Protesten für schärfere Waffengesetze teilgenommen. Nun kehren sie wieder zurück.
Ein schwarzer Abgeordneter demonstrierte für ein strengeres Waffengesetz und wurde im amerikanischen Bundesstaat Tennessee aus dem Parlament ausgeschlossen. Rassismusvorwürfe wurden laut. Jetzt darf er vorerst zurückkehren.
Eigentlich wollte sich Benjamin Henrichs über den Einzug ins Halbfinale im DFB-Pokal freuen. Doch nach der Partie zeigt er, welche Nachrichten ihn erreichten. Sie sind voller Hass und Rassismus.
Der italienische Fußball sorgt immer wieder für Rassismus-Skandale. Nun hat es im Spiel gegen Juventus Turin mal wieder Romelu Lukaku getroffen. Die Liga wird aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen.
Für die einen sind es Einzelfälle, für die anderen gibt es strukturellen Rassismus in der Polizei. Eine Studie soll die erhitzte Debatte versachlichen.
In Amerika ist die „Critical Race Theory“ zum allgegenwärtigen Streitobjekt zwischen den politischen Lagern geworden. Höchste Zeit also, sich die Ursprünge ihrer Thesen einmal genauer anzusehen. Ein Gastbeitrag.
Im Kulturkampf an Amerikas Schulen wird nicht nur Kunst mit Pornographie verwechselt. Rechte und Linke sortieren aus.
Die Polizei ermittelt noch, da meint Boris Palmer schon Hintergründe eines Mordfalls in Tübingen zu kennen. Das verübeln ihm seine Parteifreunde und der Gemeinderat.
Die Wirtschaftskrise in Tunesien verschärft sich. Aber Präsident Saïed unterschreibt einen Kreditvertrag mit dem Internationalen Währungsfonds nicht. Immer mehr Menschen verlassen das Land. In Europa wächst die Sorge.
In Selma feierte die Bürgerrechtsbewegung Erfolge. Heute geht es den Schwarzen dort besonders schlecht. Ein Besuch in einem gottverlassenen Ort.
Eine Lehrerin hält den Roman „Tauben im Gras“ für rassistisch. Die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper will das Buch dennoch als Schullektüre beibehalten.
Beim römischen Stadtduell trägt ein Zuschauer ein Trikot mit der Beflockung „Hitlerson“. Ermittlungen ergeben, dass er Deutscher ist. Ihm droht eine Gefängnisstrafe von bis zu 18 Monaten.
Die Londoner Polizei leidet laut eines Berichts unter systemischen Problemen. Einerseits geht es um das Personal, andererseits aber auch um fehlende Ausstattung. Die Behörde ist sowieso schon von Skandalen geplagt.
Wir blicken heute auf Xi Jinpings Besuch in Moskau, das Sexismusgutachten der Londoner Polizei und den skandalösen Gesundheitszustand der Deutschen. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker
Die alten Kämpfe werden wieder aufgenommen: Wie Katharina Oguntoye und Chandra Mohanty, zwei Feministinnen der Achtzigerjahre, auf die junge Generation von heute blicken.
Das ZDF witterte Rassismus in Udo Jürgens' Schlager „Aber bitte mit Sahne“ und änderte den Text – ohne zu merken, dass es damit die Rassismuskritik des Liedes zerstörte.
Bei der Demonstration gegen die AfD geraten Teilnehmer und Polizisten aneinander. Die Zahl der verletzten Polizeibeamten ist danach viel höher, als zunächst geschätzt.
Percival Everetts Roman „Die Bäume“ handelt auf unerhörte Weise von Lynchmorden in den Südstaaten.
Ein Teil der Angehörigen besteht auf dem Hanauer Marktplatz als Standort für das Mahnmal zum 19. Februar. Das kommt für die Stadt nicht infrage. Sie bietet Alternativen an.
Scott Adams hat jahrzehntelang den „Dilbert“-Comic für amerikanische Zeitungen gezeichnet. Nach kruden Aussagen über Schwarze in seiner Youtube-Show erscheinen seine Comics seit heute nicht mehr.
Bundeskanzler: „Ihre Namen sind unser politisches Vermächtnis“
Teilweise harsche Kritik übten die Angehörigen der Opfer des Hanau-Attentats am Jahrestag. Doch dabei kam die Erinnerungen an die Toten zu kurz.
Dem CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz wegen seiner Pascha-Aussage Rassismus zu unterstellen ist absurd. Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman schaut bei manchen Problemen anscheinend lieber weg.
Bei einer Gedenkveranstaltung für die neun Opfer des rassistischen Anschlags vor drei Jahren in Hanau fordert die Innenministerin, aus der Tat Konsequenzen zu ziehen – und keine Ruhe zu geben.
Diskriminierung werde hierzulande als „belangloses Interesse von Minderheiten“ abgetan, moniert die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman. Das deutsche Rassismus-Problem zeige sich auch, wenn von „kleinen Paschas“ die Rede sei.