Vom Glauben zum Widerstand
Auf der Suche nach dem Herz der Nation: Imani Perry reist durch den Süden der Vereinigten Staaten und macht sich Gedanken über die Lage des Landes.
Auf der Suche nach dem Herz der Nation: Imani Perry reist durch den Süden der Vereinigten Staaten und macht sich Gedanken über die Lage des Landes.
Gibt es einen „Rassismus gegen Weiße“, wie der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen behauptet? Ja, sagt der Psychologe und Autor Mark Terkessidis im Interview – zum Beispiel gegen Ukrainer.
Nach Blackfacing-Vorwurf und Rassismus-Kritik hat die Ober-Mörlener Karnevalsgesellschaft die Auftritte ihres „Mohren“ abgesagt und Bilder aus dem Netz genommen. Ein Soziologe meldet Bedenken an.
Rechte Verlage auf der Buchmesse, das geplante Konzert von Roger Waters: Die Frankfurter Stadtverordneten haben über Maßstäbe für Veranstaltungen diskutiert.
Der Vorwurf des Rassismus wird oft und schnell erhoben. Wer davon getroffen wird, weiß oft gar nicht, warum. Er versteht unter Rassismus etwas ganz anderes als die, die mit dem Finger auf ihn zeigen.
Schauspielerin Whoopi Goldberg kehrt im Drama „Till – Kampf um die Wahrheit“ ins Kino zurück. Im Interview spricht sie über Rassismus, die fehlende Aufarbeitung der Lynchmorde und ihre Vorliebe für Horrorfilme.
Die CDU muss sich fragen, wie tief sie mit Hans-Georg Maaßen sinken will. Denn darauf hat es der Mann angelegt, der so redet und so denkt wie ein AfD-Politiker.
Generalsekretär Czaja lässt „Parteiordnungsmaßnahmen bis hin zum Parteiausschluss“ prüfen. Zuvor stellte die stellvertretende CDU-Vorsitzende Prien einen Antrag auf Ausschluss von Hans-Georg Maaßen in Aussicht.
In den USA ist ein Mann nach einer Verkehrskontrolle gestorben: Polizisten sollen minutenlang auf den 29 Jahre alten Tyre Nichols eingeschlagen haben.
Über Jahre soll sich ein englischer Fußball-Trainer rassistisch verhalten haben. Nun sperrt der Verband John Yems für 15 Monate, kommt jedoch zu dem Schluss: Yems sei „kein bewusster Rassist“.
Das Südstaaten-Epos „Vom Winde verweht“ ist getränkt von rassistischen Stereotypen. Soll man deswegen aufhören, die Geschichte zu erzählen? Ein WDR-Hörspiel wagt die Neuinterpretation – und erzählt aus Sicht einer Sklavin.
Nach tödlichen Polizeieinsätzen gegen Minderheiten kommt es in den USA häufig zu Protesten. Eine der Forderungen lautet: Streicht der Polizei die Gelder. In Austin hat man es ausprobiert – und das Budget um ein Drittel gekürzt.
Es bedient nicht rassistische Ressentiments, wenn bestimmte Probleme auch mit kultureller Herkunft erklärt werden.
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung stellt den ersten Lagebericht zu Rassismus vor. Sie kritisiert, dass in der Debatte über die Silvesternacht rassistische Ressentiments bedient worden seien.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Armand Zorn wurde schon Opfer von Rassismus. An der Ludwig-Erhard-Schule in Frankfurt, die sich nun „Schule mit Courage“ nennen darf, berichtet er davon.
Aufsteiger US Lecce dreht in der Serie A einen Rückstand und bezwingt Lazio Rom 2:1. Aber der Sieg wird zur Nebensache: Lazio-Fans beleidigen Lecces Samuel Umtiti rassistisch – der reagiert emotional.
Einem Tennishelden a.D. ins Leben zurückhelfen, Gianni Infantino beraten oder mit Elon Musk den Mars besiedeln: Wir haben für das neue Jahr sieben spannende Missionen zu vergeben.
Nicole Anyomi ist talentiert, zweifelt allerdings manchmal (zu oft) an sich. Im Nationalteam hat sie noch nicht die richtige Position gefunden. Was ihr nach dem EM-Finale widerfährt, hallt im Kopf nach.
Die reichsbürgerliche Anrufung toter Traditionen bedient ein verbreitetes Bedürfnis nach Adligen, Führern und vergangenen Reichen. Es reicht von Heinrich XIII. bis Meghan von Sussex. Ein Gastbeitrag.
Die großen Philosophen des deutschen Idealismus stehen heute unter Rassismus-Verdacht. Eine DFG-Forschungsgruppe will die polarisierte Debatte versachlichen.
Der britische Außenminister James Cleverly erklärte nach den jüngsten Vorwürfen, König Charles III. sei ein vehementer Befürworter eines multikulturellen Großbritanniens.
Damit war leider zu rechnen: An britischen Hochschulen geht es im Namen der Wokeness-Bewegung nun auch der Mathematik an den Kragen.
Der Bundestag verabschiedet ein Gesetz, das Kinderkliniken am Limit Entlastung bringen soll. Deutschland ist raus aus der Fußball-WM. Und: Skigebiete wollen Energie sparen.
Die Patentante von Kronprinz William soll eine schwarze Britin eindringlich nach deren Herkunft gefragt haben. Diese beschwerte sich über Rassismus. Der Rücktritt von Lady Hussey rief eine heftige Debatte hervor.
Ein Mitglied des Hofpersonals habe eine schwarze Aktivistin, die von Königin Camilla eingeladen war, mit unangemessenen Fragen belästigt. Das Königshaus zog daraufhin Konsequenzen.
Die Ampel muss aufpassen. Es ist zu befürchten, dass sie kaum eines ihrer Ziele erreicht und noch Öl ins Feuer gießt. Sie selbst muss das Ganze nicht ausbaden.
Ein Untersuchungsbericht enthüllt: Bei der Londoner Feuerwehr gehört Sexismus und Rassismus offenbar zum Alltag. Viele Mitarbeiterinnen fühlen sich nicht mehr sicher – der Feuerwehr-Chef verspricht schnelle Aufarbeitung.
Bei einem Besuch in Doha bemängelt die Innenministerin, dass einem deutschen Fan in Qatar Regenbogenzeichen abgenommen wurden. In der Affäre um die „One Love“-Binde erhält der DFB eine Antwort der FIFA.
Die Denkfabrik Republik 21 will der schweigenden bürgerlichen Mitte eine Stimme geben. Auf ihrer ersten Konferenz warnt sie vor der zerstörerischen Kraft des identitären Extremismus.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht nach der Rückkehr aus Qatar über Zeichen des Reformwillens, die Wirkung von politischem Druck auf Verbände – und warum der Schutz vor Gewalt im deutschen Sport so wichtig ist.
Anlässlich des Filmfestivals „Frankfurt schaut einen Film“ spricht Regisseurin Doris Dörrie über ihre dreißig Jahre alte Krimikomödie „Happy Birthday, Türke!“.
Der Aufstieg Rishi Sunaks als Sohn indischstämmiger Einwanderer zum Premierminister ist kein Zufall. Er zeigt den Wandel der britischen Gesellschaft und der Konservativen.
Wenn die Hautfarbe über gesellschaftliche Zugehörigkeiten entscheidet: Die Anthropologin und Historikerin Doris Byer blickt zurück auf ihr Leben und ihre Forschung.
Eine Kampfansage an die Kollegen: Oliver von Dobrowolski ist Kriminalhauptkommissar in Berlin und übt scharfe Kritik an seinem Berufsstand.
Was verbindet, was trennt die Kritik an Rassismus und die an Antisemitismus? Im Gespräch mit Stefan Trinks stellen Meron Mendel und Saba-Nur Cheema ihr Buch „Frenemies“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Keine Toleranz den Intoleranten: Die wehrhafte Demokratie darf dem Gespräch mit Antisemiten nie den Anschein der Normalität geben. Es reicht auch nicht, sich nur mit Floskeln zum Existenzrecht Israels zu bekennen.