Wie „ostdeutsch“ zum Kampfbegriff wurde
Das „Mittagsmagazin“ der ARD wechselt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg zum Mitteldeutschen Rundfunk. Der will der Sendung ein neues Profil verschaffen. Da erheben zwei Moderatoren Rassismus-Vorwürfe.
Das „Mittagsmagazin“ der ARD wechselt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg zum Mitteldeutschen Rundfunk. Der will der Sendung ein neues Profil verschaffen. Da erheben zwei Moderatoren Rassismus-Vorwürfe.
Nach Vorwürfen in den sozialen Medien hat die Bundeskunsthalle ein „Rassismus-Abc“ der Künstlerin Daniela Ortiz auf Antisemitismus überprüfen lassen. Die eigentliche politische Botschaft des Werkes bleibt unkommentiert.
Alleine in Brandenburg hat es im Mai 14 Mitteilungen zum Zeigen des Hitlergruß auf Schulgeländen gegeben. Der Antisemitismusbeauftragte und die Bildungsministerin sind alarmiert.
Die Geschichte von Patrisse Cullors ist verbunden mit dem Aufstieg einer neuen Bürgerrechtsbewegung. Vor zehn Jahren erlangte die Künstlerin mit dem Hashtag #BlackLivesMatter Weltruhm. Was ist davon geblieben?
Die finnische Finanzministerin von den rechtspopulistischen Basisfinnen entschuldigt sich für rassistische Einträge auf einem Blog. Der Ministerpräsident spricht ihr trotz allem das Vertrauen aus.
Nach den Unruhen fragt Frankreich nach den Ursachen. Für die Linke steht fest: Schuld ist systemischer Rassismus und Gewaltmissbrauch in den Reihen der Ordnungshüter.
Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg will härter gegen Clankriminalität vorgehen. Im Interview spricht sie über eigene Rassismuserfahrungen, ihre Zeit beim Verfassungsschutz und die Gefahr der AfD.
Cornel West ist einer der prominentesten Intellektuellen Amerikas. Jetzt will er das Weiße Haus erobern. Seine Chancen sind gleich null, doch seine Kandidatur könnte den Republikanern helfen.
In seinem Debütroman „Im Morgen wächst ein Birnbaum“ untersucht Fikri Anıl Altıntaş Stereotypen der Männlichkeit. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und seinem Vater über türkische Player, Macht und Verletzlichkeit.
Der niederländische König Willem-Alexander bittet um Vergebung für die Rolle des Königshauses in der Sklaverei und spricht offen von Rassismus. Nachfahren der Sklaven nehmen das mit Genugtuung auf.
Die Vorwürfe gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann haben die Debatte um besseren Schutz für Frauen auf Konzerten und Partys befeuert. Unterwegs in Darmstadt mit einem Awareness-Team.
Während einer Debatte zur Reform des Arbeitsrechts will der Abgeordnete Aboubakar Soumahoro von den Regierungsbänken Affenlaute vernommen haben. Er ist derzeit der einzige Schwarze in Italiens Parlament.
Trainer Christophe Galtier soll sich zu seiner Zeit in Nizza über „zu viele schwarze und muslimische Spieler“ beschwert haben. Er streitet das ab. Nun wird Galtier samt Sohn von der Polizei befragt.
Wenn das öffentlich-rechtliche Netzwerk Funk erklärt, was es heißt, „rechts“ zu sein, klingelt es einem in den Ohren. Denn hier liegen CDU, FDP und AfD direkt beieinander. Soll das politische Bildung sein?
Über viele Jahre arbeiteten der Getränkekonzern und Sean Combs zusammen. Nachdem dieser Unternehmensvertretern rassistische Diskriminierung vorgeworfen hatte, ist es damit vorbei. Nun streiten sie vor Gericht.
Der nach den Anschlägen in Hanau einberufene Expertenkreis stellt einen Bericht zu antimuslimischem Rassismus in Deutschland vor. Empirisch beschreibt er, wie Diskriminierung in allen Lebensbereichen legitimiert wird.
Im vergangenen Jahr wurden 898 Fälle von antimuslimischem Rassismus erfasst. Dieser ist laut einer Autorin des Lagebilds „nicht nur ein Phänomen der extremen Rechten, sondern gerade auch in der Mitte der Gesellschaft verortet“.
Bester Laune reist die deutsche U21 zur Europameisterschaft nach Georgien. Doch bei der ersten Partie kommt es zu schlimmen rassistischen Ausfällen gegen zwei Spieler. Was bleibt, ist Wut und Hilflosigkeit.
Ein Rassismusskandal hat das Finale der spanischen Basketball-Liga zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona überschattet. Barcelonas Trainer kritisiert Real Madrid.
In Spanien erregten Anfeindungen gegen den Fußballspieler Vinicius Junior von Real Madrid zuletzt großes Aufsehen. Nun sollen Real-Fans einen Basketballspieler vom FC Barcelona rassistisch beleidigt haben.
Das Länderspiel zwischen Qatar und Neuseeland wurde wegen eines Rassismusvorfalls abgebrochen. Die Neuseeländer weigerten sich weiterzuspielen, weil einer ihrer Spieler beleidigt worden sein soll.
Während der Partie am Montag soll der neusseeländische Spieler Michael Boxall rassistisch beleidigt worden sein. Daraufhin brach die Fußball-Nationalmannschaft das Spiel gegen WM-Gastgeber Qatar nach nur einer Halbzeit ab.
Gleich zwei internationale Testspiele werden von mutmaßlich rassistischen Vorfällen überschattet und abgebrochen. Im Mittelpunkt stehen die Nationalelf von Qatar und die U 23 Kuwaits. Erstere wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Das US-Justizministerium hat einen Bericht zur Polizeibehörde Minneapolis veröffentlicht. Das Urteil ist vernichtend: Die Beamten seien rassistisch und wendeten übermäßige Gewalt an.
Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft protestiert mit schwarzen Trikots bei einem Freundschaftsspiel gegen Rassismus. Angreifer Vinicius Junior beklagt danach einen weiteren Vorfall in Barcelona.
An historischem Wissen über die Gründe des Scheiterns von Demokratien fehlt es nicht. Schwieriger erkennt man Stabilisatoren. Eine Tagung im NS-Dokumentationszentrum München vergleicht die Jahre 1923, 1933 und 2023.
Wieso auch Türken Almans sein können und wieso Minirock und Kopftuch gut zusammengehen: Migrationsforscherin Naika Foroutan über deutsche Muslime und Rassismus als Standortnachteil im Wettbewerb um die besten Fachkräfte.
Ein Beitrag von NDR Info löst eine Rassismus-Debatte um Karin Prien aus. Dabei hat der Sender die Ministerin verzerrend zitiert. Nach Kritik veröffentlicht der NDR das ungekürzte Interview. Nun kann jeder hören, was sie wirklich sagte.
Der amerikanische Supreme Court entscheidet, ob Hochschulen Bewerber besonders berücksichtigen dürfen, die von Rassismus betroffen sind. Studenten hatten gegen „Affirmative Action“ geklagt.
Die Rassismusforschung steht vor der Aufgabe, gefühlten und faktischen Rassismus auseinanderzuhalten. Hat sie dafür das richtige Instrumentarium?
Vorwürfe einer Anti-Rassismus-Gruppe aus Warschau gegen den Schiedsrichter des Champions-League-Endspiels in Istanbul sorgen für Aufregung. Die Europäische Fußball-Union nimmt diese sehr ernst.
Steven Lavine leitete fast dreißig Jahre lang das California Institute of the Arts. Heute sieht er die Kunstfreiheit in Amerika in Gefahr – und plädiert im Gespräch dafür, weiter zwischen Kunst und Aktivismus zu unterscheiden.
Eine ganze Industrie lebt mittlerweile von der Verwendung des Stempels „rassistisch“. Echter Rassismus wird so verharmlost.
Die rassistischen Vorfälle gegen Vinicius Junior haben Konsequenzen für den FC Valencia. Der Brasilianer wirft der spanischen Profi-Liga vor, Rassismus als „normal“ zu betrachten.
Australiens bekanntester indigener TV-Journalist Stan Grant zieht sich nach rassistischen Ausfällen gegen ihn aus dem Fernsehen zurück – und geht mit den Medien ins Gericht. Zuvor hatte er die britische Krone kritisiert.
Angesichts der jüngsten Vorfälle in Spaniens Liga äußert sich der FIFA-Präsident mit deutlichen Worten zum Thema Rassismus im Fußball. Die spanische Polizei meldet derweil sieben Festnahmen.