Nie umfassende Kontrolle
Migration und Bildung in Deutschland von 1945 bis zur Jahrtausendwende. Eine Geschichte von viel gutem Willen und reichlich Hilflosigkeit.
Migration und Bildung in Deutschland von 1945 bis zur Jahrtausendwende. Eine Geschichte von viel gutem Willen und reichlich Hilflosigkeit.
In Monroeville sind Harper Nelle Lee und Truman Capote aufgewachsen. Die Kleinstadt in Alabama schöpft bisher kaum aus dieser literarischen Sensation.
Eines Tages lauerte die Mutter eines Kameraden ihrem Sohn auf und beschimpfte ihn grundlos. Alle Versuche zu reden scheiterten. Den Schrecken wurde unsere Autorin nicht los. Die einzige Erklärung: Ihr Sohn ist schwarz.
In Deutschland fühlen sich laut einer Studie besonders viele Einwohner afrikanischer Herkunft diskriminiert. Die Antirassismusbeauftragte Alabali-Radovan setzt auf Prävention.
Jeder zweite Einwohner mit Wurzeln in Afrika fühlt sich in Europa rassistisch diskriminiert. Das ergibt eine Studie der EU-Grundrechteagentur. Deutschland sticht hervor.
Politische Filme und bejubelte Statements zu Rassismus, Politik und Marginalisierung prägen eine Gala, die auf Leichtigkeit verzichtet.
Nach dem abgelehnten Referendum sind die Befürworter am Boden zerstört. Es gibt klagen über „Rassismus“ und „Desinformation“.
Höflich, angepasst und gut in Mathe: Menschen mit südostasiatischen Wurzeln werden in Schubladen gesteckt. Die Frankfurter Autorin Hami Nguyen hat darüber ein sehr persönliches, erhellendes Buch geschrieben.
Ferda Ataman hat die Plattform X verlassen, weil Hetze und Fake News dort überhandnähmen. EU-Kommissar Thierry Breton fordert den X-Eigentümer Elon Musk auf, gegen Hassrede einzuschreiten. Was nützt das – der Exodus und die Klage?
Die Demonstrationen der „Black Lives Matter“-Bewegung haben in den Vereinigten Staaten zu weniger Polizeigewalt geführt. Ökonomische Analysen legen aber nahe, dass sie auch unerwünschte Folgen hatten.
Der Schriftsteller Asfa-Wossen Asserate lebt seit über 50 Jahren in Frankfurt. Im Interview spricht der Großneffe des äthiopischen Kaisers über deutsche Kneipen, Rassismus und sein neues Buch „Deutsch vom Scheitel bis zur Sohle“.
Deutschsein – das heißt für uns beim Bäcker in der Schlange stehen und sich gern aufzuregen. Als wir den „Polizeiruf“ schauten, eine Wokeness-Satire, erkannten wir uns wieder – und zugleich auch nicht.
Grüne und SPD sagen, sie wollten „demokratie- und menschenfeindliche Phänomene“ bekämpfen. Kritiker sehen hinter dem Entwurf des Demokratiefördergesetzes einen Angriff auf missliebige Meinungen.
In einer weiterentwickelten Fassung ist „Issa versus 2020“ im Titania in Bockenheim zu sehen. Das Stück über (Alltags-)Rassismus ist nun noch aufwühlender.
„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber will nicht mehr öffentlich über den Islam sprechen. Er will die Bedrohung nicht mehr ertragen. Islamisten und Linksextreme üben nicht nur in seinem Fall Druck aus. Ein Gastbeitrag.
Sie bekam nur das kleine Stück vom großen Kuchen: Der Fall Naomi Campbell zeigt, dass nicht einmal Supermodels in der Modewelt vor Rassismus gefeit waren.
Jann Wenner ist Mitgründer der Zeitschrift „Rolling Stone“. Er hat ein Buch über Größen des Rock geschrieben. Schwarze Musiker oder Musikerinnen tauchen nicht auf. Er äußert sich dazu und wird des Sexismus und Rassismus geziehen.
Nach seiner als rassistisch aufgefassten Aussage über Formel-1-Pilot Sergio Pérez ist Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko verwarnt worden. Mercedes-Teamchef Toto Wolff legt deutliche Kritik nach.
1976 wurde Leonard Mack wegen Vergewaltigung zu einer Haftstrafe verurteilt. Nun steht fest: Er saß unschuldig im Gefängnis. Dabei hatte es schon früh entlastende Hinweise gegeben.
Egal ob auf der Zugspitze oder auf dem Mount Everest: Schwarze Menschen sind im Outdoorsport selten zu sehen. Und die wenigen Aktiven berichten von schiefen Blicken auf der Hütte. Wie kommt das?
Finnlands Regierung zeigt sich geeint – trotz rassistischer Entgleisungen, aufgrund derer über einen frühen Bruch des Bündnisses spekuliert worden war.
Ministerpräsident Petteri Orpo steht angesichts der Skandale seines Koalitionspartners unter Druck. Nun verspricht er, jeder Minister schwöre dem Rassismus ab.
Das Kabinett will der schwächelnden Wirtschaft mit Steuererleichterungen und Bürokratieabbau unter die Arme greifen. Aiwanger schuldet Söder 25 Antworten. Und: Das Taxameter darf in München bald aus bleiben. Der F.A.Z.-Newsletter.
Lange hatte die AfD bei muslimischen Migranten keine Chance. Doch manches spricht dafür, dass sich daran etwas ändert. Manche in der AfD jedenfalls bemühen sich um diese Wähler.
Der Bürgerrechtler hielt vor 60 Jahren eine große Rede. Sein Traum einer besseren Welt ist nicht in Erfüllung gegangen. Man hat sogar den Eindruck, als sei es schlimmer geworden.
Ob Otto, Harald Schmidt, Winnetou oder Pippi Langstrumpf: Alles ist auf einmal rassistisch oder zumindest diskriminierend. Es wird gewarnt und verändert. Die Menschen werden so entmündigt und für dumm erklärt.
Die „Aryan Brotherhood“ ist der Knast-Ableger eines arisch-nazistischen Komplexes. Sein Einfluss reicht bis nach Deutschland. Was verbindet diesen kriminellen Sumpf mit Donald Trump?
Innenministerin Faeser bezeichnet das neue Staatsangehörigkeitsrecht als eines der wichtigsten Reformprojekte der Ampel. Es gebe keinen besseren Anreiz für erfolgreiche Integration als die Aussicht auf eine Einbürgerung.
Der Schauspieler und Regisseur Bradley Cooper steht am X-Pranger, weil er in dem Film „Maestro“ Leonard Bernstein spielt. Im Werk des jüdischen Komponisten findet sich die passende Antwort auf den Vorwurf des Jewfacing.
Pjöngjang behauptet nach Verhören, Travis King habe „unmenschliche Behandlung und Rassendiskriminierung“ im US-Militär nicht mehr ertragen und daher Zuflucht in Nordkorea gesucht.
Die Eltern von Aminata Touré waren Flüchtlinge. Davon hat sie in ihrer steilen Karriere bei den Grünen oft erzählt. Doch nun hadert die schleswig-holsteinische Sozialministerin mit ihrer Partei.
Die letzte Generation, Rassismusvorwürfe, weniger Klimastreiks: Fridays for Future hat an Schwung verloren. Beim Sommerkongress versuchen die Aktivisten, darauf Antworten zu finden.
Verschachtelte Verhältnisse kann man erhellend zeigen, ohne sie unbedingt auspacken zu müssen: „Black Box“ von Asli Özge im Kino.
Israel bleibt die Lebensversicherung aller Juden der Welt. Deswegen muss man nicht alles gutheißen, was Israel tut. Was aber, wenn Kritik dazu dient, Hass auf die Juden zu verbrämen? Ein Gastbeitrag.
Wer gibt in einem Ökonomenforum sexistische und rassistische Kommentare ab? Die Spur führt in die besten Universitäten der Welt.
Vor hundert Jahren verwendete F. Scott Fitzgerald ein Wort, über das sein deutscher Herausgeber im Jahr 2015 die Stirn runzelte. Heute aber braucht es hierzulande einen regelrechten verbalen Gegenzauber.