Innenministerium verteidigt Absage von Rassismus-Studie
Horst Seehofer will zunächst keine Studie zu Rassismus in der Polizei in Auftrag geben. Daran gibt es Kritik aus der SPD. Das ficht den Minister nicht an.
Horst Seehofer will zunächst keine Studie zu Rassismus in der Polizei in Auftrag geben. Daran gibt es Kritik aus der SPD. Das ficht den Minister nicht an.
Adidas befindet sich inmitten einer heiklen Diskussion um Diskriminierung. Die Personalchefin musste gehen. Aber manche Mitarbeiter fordern mehr.
Bundesinnenminister Seehofer behauptet, es gebe keinen Rassismus in der Polizei. Deshalb müsse das auch nicht untersucht werden. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Justizministerin widersprechen.
Nachrichten rund um die Uhr – und das seit 40 Jahren: Mike McCarthy ist Leiter von CNN International. Im Interview spricht er über die Berichte zu Corona und Rassismus, politische Neutralität, veränderte Sehgewohnheiten und herausragenden Journalismus.
Ist das Gemälde „Ziegelneger“ von Georg Herold im Frankfurter Städel rassistisch? Eine Besucherin plädiert für Abhängen.
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz empfiehlt Deutschland eine Studie zu „Racial Profiling“. Doch daran hat Bundesinnenminister Seehofer kein Interesse.
Nicht alle Formel-1-Fahrer schließen sich der Geste gegen Rassismus und Diskriminierung an: Charles Leclerc und Max Verstappen wollen lieber Taten sprechen lassen.
Muhammad Ali, Colin Kaepernick, Lewis Hamilton – was für ein Vergleich! Auch der Formel-1-Weltmeister wird kämpft gegen den Rassismus. Doch Hamilton unterscheidet sich im Vergleich zu Ali und Kaepernick.
Donald Trump setzt weiter auf rassistische Appelle und einen Kulturkampf um das Coronavirus. Auch am Nationalfeiertag wollte er vor allem diejenigen aufstacheln, die ihm ohnehin treu ergeben sind.
Die Silberpfeile von Mercedes fahren zum Start der Formel-1-Saison schwarz lackiert, um den Kampf gegen Rassismus zu unterstützen. Das riecht ein bisschen penetrant nach PR-Aktion. Aber sei’s drum. Vielleicht tut sich ja wirklich etwas – auch auf einem anderen Feld.
Statt versöhnende Töne anzuschlagen und das Land in der Krise zu einen, holt der amerikanische Präsident am traditionell unpolitischen Nationalfeiertag zu einem Rundumschlag gegen Linke und Medien aus. Zum Umgang mit der Corona-Krise lobt sich Trump selbst.
Die Berliner Verkehrsbetriebe benennen den U-Bahnhof wegen Rassismus-Kritik um – der Streit aber geht weiter.
Der Name des NFL-Klubs Washington Redskins ist seit längerer Zeit umstritten. In der Debatte um Rassismus fordert nun ein Sponsor das Team zu einer Umbenennung auf. Auch ein anderes Team überlegt.
Donald Trump wendet sich in seiner ersten Ansprache zum Unabhängigkeitstag mit scharfen Worten gegen die Black-Lives-Matter-Bewegung: „Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen“, droht der amerikanische Präsident.
Michael Kraske beschreibt kenntnisreich die ostdeutsche Gesellschaft. Dabei wird er jedoch den westdeutschen Blick nicht los und trifft damit den Nerv eines West-Publikums, dem der Osten bis heute fremd geblieben ist.
Künstliche Intelligenzen sollten die Ungerechtigkeit der analogen Welt beenden und eine neue digitale Objektivität errichten. In Wahrheit aber ist diese Objektivität sehr exklusiv, sie gilt für weiße Menschen. Für schwarze Menschen kann das gefährliche Folgen haben.
Unsichtbare Diskriminierung: Der „Afrozensus“ soll den Rassismus gegen Schwarze in Deutschland erstmals in Zahlen belegen. Erste Tendenzen klingen alarmierend.
Es ist wichtig, die brutalen Bilder des sterbenden George Floyd und unzähliger anderer, durch Polizeihand sterbender Afroamerikaner gesehen zu haben. Genauso wichtig ist es, andere Bilder zu sehen, jetzt und zukünftig.
Ungleichbehandlung im Alltag +++ Völkermord +++ Buchbesprechung „Für ein Europa der Bürger!“
Auch in den Dolomiten werden Rassismus-Vorwürfe laut. Die Betreiber einer Berghütte reagieren auf eine in Deutschland gestartete Petition – andere sagen, die Deutschen sollten erst einmal aufhören, Italiener als Mafiosi zu bezeichnen.
Karen Parkin verlässt nach Kritik an ihrem Umgang mit dem Thema Rassismus ihren Posten bei dem weltweit zweitgrößten Sportartikelhersteller. Abfällige Bemerkungen während einer Firmenveranstaltung sollen der Personalchefin zum Verhängnis geworden sein.
Was Ausgrenzung anrichtet und warum sie so beharrlich fortlebt, beschäftigt auch die Künstler. Sowohl das Frankfurter MMK als auch das MAK zeigen in aktuellen Ausstellungen, wie Sklaverei und Kolonialismus weiter wirken.
Mit einer neuen Lackierung will das Formel-1-Team von Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ein klares Zeichen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.
Amerikas Präsident meldet sich mit martialischen Aussagen zu Wort und verbreitet zeitweise einen rassistischen Slogan. Zum traurigen Rekord der Corona-Infektionen in seinem Land schweigt Trump hingegen.
Aminata Touré kommt aus einer Flüchtlingsfamilie. Sie ist erst 27 Jahre alt und schon Vizepräsidentin im Landtag von Schleswig-Holstein. Wie hat sie das geschafft?
Der Chef des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sagt, die Schulen hätten das Problem im Auge. Ein anderer Verbandsvertreter widerspricht.
Megan Rapinoe spielt nicht mit, lobt aber via Twitter: Die Fußballerinnen in den Vereinigten Staaten kehren mit politischen Botschaften in den Ligabetrieb zurück. Die Liga der Weltmeisterinnen sorgt für Aufsehen.
Weltmeister Lewis Hamilton reagiert mit scharfer Kritik auf die Aussagen des früheren Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone bezüglich Rassismus. Die Rennserie hatte sich umgehend von Ecclestones Worten distanziert.
Im Jefferson Square Park im Zentrum der Stadt Louisville verstirbt ein Mann, eine weitere Person wird verletzt. Der Bürgermeister der Stadt schreibt von einer „Tragödie“.
Amerikas Eliteuniversität Princeton hat den Namen des ehemaligen Präsidenten Woodrow Wilson von seinem Politik-Institut entfernt. In der Begründung hieß es, Wilson stünde für ein „rassistisches Denken“ und eine „rassistische Politik“.
Die deutsche Polizei gerät zunehmend unter gesellschaftlichen Druck. Doch von einem strukturellen Rassismus zu sprechen, geht an der Wirklichkeit vorbei. Was wir zu fürchten haben – und wen nicht.
Donald Trump romantisiert eine Ordnung, die auf Gewalt ruhte und wahrlich Terror praktizierte. Er banalisiert Rassismus und fischt in ganz trüben Wählergewässern.
Amerikas Präsident will den Sturz der Statuen von umstrittenen historischen Figuren mit allen Mitteln verhindern. Er warnt: „Jede Nacht werden wir härter und härter vorgehen.“
Etwa 800 junge Bürger haben am Donnerstagabend in Frankfurt gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Dabei blieb alles friedlich.
In den vergangenen Wochen waren mehrere Statuen, die mit Rassismus in Verbindung gebracht werden, gestürzt worden. Der Präsident lässt ermitteln und gefährdete Denkmäler nun von der Nationalgarde bewachen.
Kant war ein Rassist. Aber was folgt aus dem Befund, dass der Kritiker der Vorurteile seinen Universalismus nicht zu Ende dachte – und was nicht? Ein Gastbeitrag.