Abermals Afroamerikaner bei Polizeieinsatz erschossen
Der Vater von zehn Kindern soll im Zuge einer Hausdurchsuchung getötet worden sein. Am Dienstag war der weiße Polizist Chauvin wegen Mordes an George Floyd schuldig gesprochen worden.
Der Vater von zehn Kindern soll im Zuge einer Hausdurchsuchung getötet worden sein. Am Dienstag war der weiße Polizist Chauvin wegen Mordes an George Floyd schuldig gesprochen worden.
Eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie findet keinen systemischen Rassismus im Land. Von Fachleuten kommt scharfe Kritik. Die Untersuchung schüre Rassismus, heißt es.
Nach dem Urteil gegen Derek Chauvin ist die Erleichterung groß, auch im Weißen Haus. Aber was macht Amerika nun mit diesem Urteil? Das Land muss in sich gehen.
Wieso sich Rassismus und Polizeigewalt schwer bekämpfen lassen, wie die Corona-Hilfen zu einem Ausbau des Sozialstaates führen – und wieso in Biden mehr Trump steckt als man denkt.
Die amerikanische Politik bleibt in ihrer Übertreibungsspirale gefangen. Deshalb wird es auch nach dem Mordurteil in Minneapolis nicht zu den Reformen kommen, die das Land so dringend braucht.
In Minneapolis wurde der Polizist Derek Chauvin wegen Mordes an George Floyd verurteilt. Das war möglich, weil die Beweislage so erdrückend ist. In vielen anderen Fällen kommen Polizeibeamte straffrei davon.
Rassismus „ist ein Schandfleck auf der Seele unserer Nation“, sagt Amerikas Präsident Joe Biden nach dem Schuldspruch im Prozess um den Tod von George Floyd. Auch Vizepräsidentin Kamala Harris und der frühere Präsident Obama begrüßen das Urteil.
Angehörige einer Sicherungsgruppe des Bundeskriminalamtes sollen durch rassistische Kommentare, sexistische Äußerungen und Mobbing aufgefallen sein. BKA-Präsident Münch hat Strafanzeige gegen drei Beamte gestellt.
Der Bayerische Rundfunk hat Helmut Schleich die Satirefigur des „Maxwell Strauß“ wegen vermeintlichen Rassismus’ gestrichen. Der Kabarettist will sich nicht verkämpfen. Aber das kritische Potential seines Auftritts sieht er verkannt.
Rassismus ist nicht etwas, das böse Menschen tun, sondern eine verbreitete Struktur. Diese gilt es auch an den Theatern zu durchbrechen. Hierarchien sind dabei nicht förderlich. Eine Replik auf Bernd Stegemann.
Die Gesellschaft ist im Wandel, doch die Theater bleiben starr? In der Debatte um die Rassismusvorwürfe am Düsseldorfer Schauspielhaus erklärt sich jetzt der Intendant. Ein Gastbeitrag.
Ist von Gleichstellung die Rede, geht es meist um Frauen, Schwarze oder Behinderte. Warum nicht auch um die Hässlichen?
Die frühere Bundestrainerin Steffi Jones spricht in einem Interview über ihre Rassismus-Erfahrungen. Eine „Frontfrau“ wolle sie aber nicht sein. Die Rückkehr zum Fußball schließt sie vorerst aus.
Tausende Personen kamen am dritten Abend in Folge in Brooklyn Center im Bundesstaat Minnesota zusammen.
Wieso ist es nötig, die Wissenschaften vom Altertum zu „dekolonisieren“? Weil die Frustration über Wissenschaftspraktiken das Misstrauen der nichtweißen Bevölkerung gegenüber dem politischen System verstärkt.
Fiktive Welten, reale Probleme: Rassismusvorwürfe und Machtmissbrauch erschüttern die Theater. Der Streit ist heftig, die Suche nach neuen Formen des Miteinanders mühsam. Ein Gastbeitrag.
Ein Fall von vorauseilender Empfindlichkeit? Stillschweigend ändert der Egmont-Verlag die klassischen Disney-Comic-Übersetzungen von Erika Fuchs.
Nach der Unterbrechung eines Spiels und dem Vorwurf von Rassismus wird der Fall in Spanien untersucht. Nun meldet sich der vermeintliche Täter und wehrt sich vehement gegen die Anschuldigungen.
Ein Frankfurter Polizist soll laut einem Medienbericht an Karfreitag einen Passanten nach dessen „Judenausweis“ gefragt haben. Der Vorfall wird untersucht.
Der amerikanische Journalist Charles Blow wirbt für die Massenwanderung von Afroamerikanern in die Südstaaten, wo sie die Politik verändern sollen. Sein Buch ist auch ein Dokument der Desillusioniertheit.
Ein Rassismus-Vorfall überschattet ein Spiel in der spanischen Primera División. Die Partie des FC Valencia wird lange unterbrochen und dann doch fortgesetzt. Die Umstände sorgen für Ärger und Fragen.
Wegen mutmaßlich rassistischer Äußerungen verlässt Valencia beim Spiel in Cadiz den Platz. Die Partie wird später fortgesetzt – offenbar unter Druck. Ein Spieler kehrt nicht auf den Rasen zurück.
Wie bekämpft man am besten den Rassismus? Eine neue Gruppe von Intellektuellen, viele von ihnen mit migrantischen Lebensgeschichten, hat die besten Absichten. Doch ihre Methoden sind zweifelhaft.
Weiße Amerikaner müssen mehr tun, als nur Bücher zu lesen und auf Proteste zu gehen – wenn sie das denn wollen.
Seit fünfzig Jahren fordert Nigeria die Restitution der geraubten Benin-Bronzen. Jetzt ist es Zeit für konkretes Handeln. Ein Gastbeitrag.
Gilt, was einer sagen will? Oder das, was der andere gehört haben will? Der pauschale Diskriminierungsverdacht hat die Sprache im Sport erreicht. Differenzierung tut not.
Thierry Henry möchte rassistische Anfeindungen nicht mehr hinnehmen und zieht sich aus den sozialen Medien zurück. Nun fordert er auch andere Betroffene zum Handeln auf.
Die schiere Menge an Rassismus und Mobbing sei zu giftig, um sie zu ignorieren, sagt Henry über die verdorbenen Umgangsformen. Er kündigt einen Social-Media-Boykott an – bei Twitter.
Politische Diskussionen sind aggressiv wie lange nicht mehr. Die traditionelle Linke beschränkt sich auf eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Und unterstellt der linken Identitätspolitik, die Gesellschaft zu spalten. Wie lassen sich die Fronten auflösen? Ein Abrüstungsversuch.
Warum lernen Kinder in Martinique alles über das europäische Mittelalter und fast nichts von der kolonialen Vorgeschichte ihrer Insel? Die Aktivistin Emilia Roig sagt den gesellschaftlichen Machtverhältnissen den Kampf an.
Nach ihrem Aus in der Europa League werfen die Glasgow Rangers einem Profi von Slavia Prag rassistische Äußerungen vor. Der Gegner beschuldigt einen Rangers-Spieler, den Tschechen geschlagen zu haben.
Mit großem Aplomb hatte der WDR seinen Themenabend über Rassismus angekündigt. Dann sagten drei Teilnehmerinnen spontan ab. Es wurde hektisch und – eine erstaunlich gute Sendung.
Bei dem ersten Treffen von Spitzendiplomaten der Biden-Regierung mit ihren chinesischen Kollegen kam es gleich zu Beginn zu einem scharfen Schlagabtausch. Amerikas Außenminister Antony Blinken drohte gar mit Feindseligkeit.
Die ehemalige First Lady Michelle Obama hat die von Herzogin Meghan vorgetragenen Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus als absehbar bezeichnet. Für Nicht-Weiße sei Rasse kein neues Konstrukt.
Das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat sich für seinen aktuellen Titel eine Symbolik ausgesucht, die an den gewaltsamen Tod von George Floyd erinnert: Queen Elisabeth kniet auf Meghan Markles Hals.
Die Feministin spricht im F.A.Z.-Magazin über ihre Berichterstattung in der Causa Kachelmann. Außerdem verteidigt sie Rammstein-Sänger Till Lindemann. Rassismusvorwürfe gegen sie selbst nennt Schwarzer „starken Tobak“.