Das Ende einer Vision
Was uns das EM-Finale um ein neues gezeigt hat: England ist nicht das Königreich – und weit von multiethnischem Zusammenhalt entfernt.
Was uns das EM-Finale um ein neues gezeigt hat: England ist nicht das Königreich – und weit von multiethnischem Zusammenhalt entfernt.
Premierminister Boris Johnson spricht von „entsetzlichen Beschimpfungen“, Prinz William von „abscheulichem Verhalten“: Nach dem verlorenen EM-Finale herrscht Entsetzen über die Äußerungen einiger Fans.
Ehrenbürger ist man mit dem eigenen Tod nicht mehr. Trotzdem will Babenhausen in einem symbolischen Akt gegen Ausländerfeindlichkeit Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde noch einmal offiziell entziehen.
In den USA tobt ein Streit um die Behandlung von Rassismus an Schulen. Dabei geht es um gesellschaftliche Macht und ein wissenschaftliches Konzept, das den Konservativen als neu entdecktes Feindbild dient.
Kniefall oder nicht oder doch? In Italien gibt es eine überhitzte öffentliche Debatte um diese Geste. Vor dem EM-Viertelfinale gegen Belgien einigt sich das Team auf ein gemeinsames Vorgehen.
Als Ciani-Sophia Hoeder merkte, dass sie in Deutschland Beauty- und Pflegetipps für schwarze Frauen nur aus dem Ausland bekommen konnte, gründete sie RosaMag. In dem Magazin geht es um Lifestyle und Politik. Ein Interview.
Als Zeichen gegen Rassismus wird sich die deutsche Nationalmannschaft vor dem EM-Achtelfinale mit England „solidarisieren“ und kollektiv auf die Knie gehen. Die Briten bedanken sich mit einer weiteren Geste.
Wie sehr beruht unser Wohlstand auf der Ausbeutung Afrikas? Die Zeit der Aufklärung postkolonialistisch auseinander zu nehmen, liegt im Trend. Das muss aber nicht bedeuten, dass das falsch ist.
Fünf Frauen erzählen, wie Bräune und Hautfarbe in verschiedenen Kulturen empfunden werden, wie sich Schönheitsideale ändern und warum die Pigmentierung zugleich für so viel mehr steht.
Gezückte Messer, gewetzte Pamphlete: Der Streit unter französischen Intellektuellen um Minderheitenrechte und Islamphobie wird immer heftiger.
Freiheit trotz Polizeigewalt und Rassismus? Das neue Serien-Spin-off „Blindspotting“ erzählt mit Situationskomik und Tiefgang vom Leben in einem afroamerikanisch geprägten Viertel im gentrifizierten West-Oakland.
Bei der 105. Verleihung des Pulitzer-Preises wird die „New York Times“ für ihre Berichterstattung in der Pandemie geehrt. Eine besondere Erwähnung erhielt die junge Frau, die die Ermordung des Afroamerikaners George Floyd aufzeichnete.
Die Auseinandersetzung um das ukrainische EM-Trikot zeigt: Nur das strikte Verbot politischer Botschaften bei Wettkämpfen schützt den Sport vor Entwertung.
Donald Trump habe im Juni 2020 eine Demonstration gegen Rassismus auflösen lassen, um ein Foto inszenieren zu können – so lautete der Vorwurf. Das amerikanische Innenministerium hat den ehemaligen Präsidenten nun entlastet.
Mit dem Interesse für lange übersehene amerikanischen Autoren jenseits des weißen Mainstreams wächst auch die Anzahl der Übersetzungen. Höchste Zeit, Audre Lorde und Claudia Rankine zu lesen.
Ron Iyamu scheidet aus dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses aus. Vorübergehend stellt er auch sein politisches Engagement gegen Rassismus ein. In seinen Verlautbarungen wirkt eine unmenschliche Theaterästhetik fort.
In Tulsa erinnert Präsident Joe Biden an das Massaker an den Afroamerikanern in Greenwood vor hundert Jahren. Er hat den Kampf gegen systemischen Rassismus zur Chefsache gemacht. Aber manche seiner Initiativen dürfte im Kongress scheitern.
Vor 100 Jahren wurden in Tulsa im US-Staat Oklahoma etwa 300 Afroamerikaner von einem weißen Mob massakriert. Anlässlich des Jahrestages warnte Präsident Joe Biden, dass die größte Gefahr für die USA nach Einschätzung der Geheimdienste von rechtsextremistischem Terrorismus ausgehe.
Wenn aus Gaza Raketen fliegen, brennen vor deutschen Synagogen Israel-Fahnen. Was unternimmt die Regierung zum Schutz jüdischer Bürger? Ein Gespräch mit dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein über offenen und verdeckten Judenhass.
Die Hölle auf Erden: Oscar-Preisträger Barry Jenkins verfilmt Colson Whiteheads furiosen Roman über Amerikas brutale Ära der Sklaverei als Fernsehserie. „The Underground Railroad“ geht dabei bis an die Grenzen.
Ausgerechnet am Berliner Maxim Gorki-Theater, das alles anders machen wollte, soll es Machtmissbrauch und Rassismus geben. Warum ist das Schweigen darüber so groß?
Die Grünen wollen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer ausschließen. Der sieht dem Verfahren optimistisch entgegen. „Es ist gut und reinigend, wenn jetzt die ganze Palette an Vorwürfen einmal aufgearbeitet wird“, sagt er der F.A.Z.
Rassismus gegen Muslime muss als solcher benannt werden. Für manche ist „Antimuslimischer Rassismus“ jedoch ein Kampfbegriff, um andere mundtot zu machen.
Düsseldorfer Rassismusvorwurf +++ genderblindes Staatsprotokoll +++ Benin-Bronzen +++ Duzen im Fernsehen
In Großbritannien wird heiß darüber gestritten, ob es im Land einen systemischen Rassismus gibt. Aktivisten stellen berechtigte Fragen – schießen jedoch manchmal über das Ziel hinaus.
Jens Lehmann schickt eine rassistische WhatsApp-Nachricht an den früheren Nationalspieler Dennis Aogo. Als Konsequenz verliert der ehemalige Nationaltorwart umgehend seinen Posten bei Hertha BSC.
Fünf Intendanten streiten über die Zukunft der Oper: Ist „Die Zauberflöte“ heutigen Kindern noch zumutbar? Müssen mehr Schwarze in die Orchester? Rechtfertigt Genie auch Gewalt in der Arbeit?
Australien will mit allen Mitteln Einreisen aus Indien verhindern. Die Strafen bei Zuwiderhandlung sind hoch. Geht Premierminister Scott Morrison zu weit?
Wie entsteht, wann zeigt sich Alltagsrassismus, und kann ein Buch über ihn komisch sein? Ein Gespräch über den Roman „Such a Fun Age“ von Kiley Reid und drei Fragen über das Schreiben und Lesen an Shida Bazyar.
Rassismus ist nicht das einzige Problem: Über die Rolle der Intendanten und Schwierigkeiten demokratischer Strukturen am Theater. Ein Gastbeitrag.
Joe Biden kündigt in seiner ersten Rede vor dem Kongress historische Investitionen in Wirtschaft und Sozialsystem an. Das Land sieht er auf einem guten Weg heraus aus der Corona-Krise.
Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders häufig von Covid-19 betroffen. Und ihre Impfskepsis ist höher als in anderen Bevölkerungsgruppen. Ein Interview mit der Integrationsstaatssekretärin von NRW, Serap Güler.
Die Angriffe auf die globale Dominanz eines Werkkanons mit Bach und Beethoven im Zentrum werden immer heftiger. Populisten, Akademiker und Künstler beteiligen sich daran. Die Gründe sind oft ökonomischer Natur. Ein Gastbeitrag.
Diese Serie könnte nach „Die Tribute von Panem“ den nächsten Hype der Jugendliteratur auslösen. „Shadow and Bone“ gelingt trotz Fantasy-Klischees eine packende Geschichte über Flucht und Rassismus.
Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer ist ein Mann klarer Worte. Für sein Engagement gegen Rechts erhält er nun die Buber-Rosenzweig-Medaille.