Eine Last der Vernunft
Wie soll die Philosophie mit den rassentheoretischen Gedanken Hegels umgehen? Die Hermeneutik des Wohlwollens stößt hier an ihre Grenzen.
Wie soll die Philosophie mit den rassentheoretischen Gedanken Hegels umgehen? Die Hermeneutik des Wohlwollens stößt hier an ihre Grenzen.
Eine kaum überbietbare Zuspitzung der Rassismus-Polemik: Frank Wildersons „Afropessimismus“ beruht auf radikal kompromisslosen Annahmen – und ist ein Meilenstein in der großen Debatte unserer Zeit.
Die Vorwürfe gegen Tesla haben das fortschrittliche Image des Autobauers in Frage gestellt: Trotz Beschwerden bei Vorgesetzten soll sich das Unternehmen nicht um Rassismus am Arbeitsplatz gekümmert haben.
Kinder schauen sich das Verhalten ihrer Eltern ab und werden davon beeinflusst. Machen sie Erfahrungen mit Ausgrenzungen, kann das lebenslange Folgen nach sich ziehen. Doch was können Eltern und Erzieher gegen Rassismus tun?
Marius Jung kämpft gegen Rassismus und sagt: Nur wer den Dialog sucht, kann etwas verändern. Im Interview spricht der Kabarettist über ganz alltägliche Angriffe, Kinderbücher mit Superheldinnen und Rassismus gegen Weiße.
Sprache soll nicht mehr verletzen. Was aber ist, wenn das neue begriffliche Instrumentarium wichtige Details unterschlägt?
Allgegenwärtig sind die Effekte des strukturellen Rassismus: An einem historischen Abend wird in der Metropolitan Opera zum ersten Mal das Stück eines schwarzen Komponisten aufgeführt.
Netflix hat das Potenzial von Roald Dahls Geschichten erkannt. Der rassistisch und anderweitig enthemmte britische Bestsellerautor kommt dem Streamingdienst gerade recht.
Der Archäologe Malek Mansour hat sein Leben riskiert, um aus Syrien nach Deutschland zu kommen. Inzwischen hat er ein Buch über seine Flucht geschrieben. Wie schaut er auf seine neue Heimat?
Ulrike Dahmen war bis zum 40. Lebensjahr treue SPD-Anhängerin, dieses Mal möchte die Buchhändlerin ihre Stimme aber nicht Olaf Scholz geben. Die Interviewreihe zur Bundestagswahl „Sieben Fragen, sieben Antworten“.
Armin Laschet greift Olaf Scholz wegen des Umgangs mit Durchsuchungen von SPD-geführten Ministerien an. „Man sollte alles vermeiden, was den Eindruck erweckt, als hätten wir keine unabhängige Justiz“, sagt er.
Australische Ureinwohner sind noch immer benachteiligt. Auch Keenan Mundine hat Rassismus und Gewalt erlebt, wurde selbst kriminell. Heute kämpft er gegen die herrschenden Missstände.
Der DFB hat den Saarbrücker Dennis Erdmann nach Rassismus-Vorwürfen aus dem Spielbetrieb genommen. Eine endgültige Entscheidung über den Fall soll es kommende Woche geben.
Die Attacke des australischen Historikers Dirk Moses auf das Holocaust-Gedenken folgt einem eingespielten postkolonialen Muster. Das Ziel ist der maximale Opferstatus.
Immer diese „Social-Justice-Warriors“: Judith Sevinç Basad polemisiert gegen Identitätspolitik, Sprachbereinigungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Als Jude oder Muslima in Deutschland werden wir immer wieder nach unserer Herkunft gefragt: Warum eigentlich?
Kritiker wollen, dass der Begriff „Ehrenmord“ durch „Femizid“ ersetzt wird. Doch der ist nicht nur irreführend, sondern auch unlauter. Den Opfern ist damit nicht geholfen.
Lyonel Feininger hat Karikaturen mit Klischeebildern von Chinesen gezeichnet. Allerdings fertigte er sie als Auftragszeichner nach Vorgaben einer Redaktion an. Ein Berliner Diskussionsabend stellt die Rassismusfrage.
Wie schafft man es, trotz großer Konflikte noch zusammenzuleben? Ein Gespräch mit Viggo Mortensen über Hass in Familien, die eigene Kindheit, sein Regie-Debüt „Falling“ und Fragen, mit denen sich unsere Gesellschaft insgesamt beschäftigen muss.
In der Türkei wurde die kurdische Kultur seit der Staatsgründung mit Gewalt unterdrückt. Die Folgen sind bis heute zu spüren – auch in Deutschland.
Die Niederlande verdanken ihren Reichtum auch der Ausbeutung ihrer Kolonien. Erst jetzt geben führende Politiker zu: Es gibt eine Linie vom Sklavenhandel der Vergangenheit zum Rassismus der Gegenwart.
Wie kommt der Antisemitismus in die Schule? Diese und andere Fragen sollen mit insgesamt 35 Millionen Euro des Bundes besser erforscht werden.
Der Schriftsteller Matthias Politycki hat kürzlich begründet, warum er Deutschland verlassen hat: Politisch korrekte Sprachregelungen mache ihm das Schreiben unmöglich. Ihm antwortet nun ein Freund und Kollege.
Es sei Zeit, damit zu beginnen, die wahre Geschichte über die Antisemiten zu erzählen: Der israelische Außenminister Jair Lapid kündigt einen geschichtspolitischen Kurswechsel an – und erntet heftige Kritik von rechter Seite.
Bei den Grünen meint man: Auch wer im Sinne des Anti-Rassismus spricht, verbreitet Rassismus weiter, wenn er Rassismus zitiert. Wer den Kontext aus der Sprache verbannen will, unterscheidet sich allerdings nicht von islamischen Fundamentalisten.
Vor drei Jahren trat Mesut Özil mit Rassismusvorwürfen aus der deutschen Nationalelf zurück. Seitdem gab es kein persönliches Gespräch mit Joachim Löw. Das könnte sich nun bald ändern.
Corona-Chaos und eine fehlende Medaillen-Ausbeute machen dem deutschen Radsport-Team bei Olympia zu schaffen. Nun sorgt ein Rassismus-Skandal für den absoluten Tiefpunkt in Tokio.
Ohne Aussicht auf rationale Verständigung: Die Biomedizin und andere Naturwissenschaften geraten in den Strudel identitärer Ideologien, die ihre Erkenntnisgrundlage aushöhlen und sie mit Pauschalvorwürfen überziehen. Ein Gastbeitrag.
Der Holocaust und der Antisemitismus sind nicht nur eine besondere Form des Rassismus. Wer das behauptet, verkennt die theologische Kontur der Judenvernichtung. Ein Gastbeitrag.
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Max Kruse spricht sich nach dem Rassismus-Vorfall bei einem Länderspiel für eine härtere Bestrafung unter anderem von anonymer Hetze im Internet aus.
Der Berliner Jordan Torunarigha soll beim Test vor dem Olympia-Turnier rassistisch beleidigt worden sein. Die Mannschaft ging vom Platz. Ein starkes Signal oder war doch alles nur ein Missverständnis?
Auch den Motorsport begleiten Fragen nach systemischem Rassismus und inhärenter Benachteiligung. Ein Anfang ist gemacht. Aber echte Veränderung muss an den Schulen beginnen, im Herzen der Gesellschaft.
In Großbritannien wächst ob der geschmacklosen Reaktionen auf das verlorene Finale der Fußball-EM die Angst, als Ausrichter der WM 2030 nicht berücksichtigt zu werden. Die rassistischen Beleidigungen gegen die drei Fehlschützen erreichen bereits die Politik.
Nach seinem verschossenen Elfmeter im EM-Finale und rassistischen Beleidigungen meldet sich Marcus Rashford mit einem emotionalen Statement. Seine Teamkollegen stützen ihn.
Nach Skandalen bei der hessischen Polizei fordern Experten eine unabhängige Kontrolle. Das Innenministerium geht gegen Bandidos-Rocker vor. Und das Entsetzen über Rassismus nach dem EM-Finale ist groß. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.