Für Russland ist wieder der Westen schuld
Das Republikoberhaupt verbindet den Doppelanschlag von Dagestan mit dem Ukrainekrieg, Putins Sprecher stellt ihn auf eine Stufe mit ukrainischen Angriffen auf die Krim.
Das Republikoberhaupt verbindet den Doppelanschlag von Dagestan mit dem Ukrainekrieg, Putins Sprecher stellt ihn auf eine Stufe mit ukrainischen Angriffen auf die Krim.
Dagestans Republikoberhaupt verbindet den Terroranschlag vom Sonntag mit dem Ukrainekrieg. Putins Sprecher stellt ihn gar auf eine Stufe mit ukrainischen Angriffen auf die Krim. Islamismus hingegen wird ausgeblendet.
Vor 1150 Jahren wurde Kelkheim-Hornau zum ersten Mal urkundlich erwähnt, weil eine Frankfurterin es an die Kirche verschenkte. Nun wird das Jubiläum groß gefeiert.
Für Christoph Martin Wieland war die Freiheit der Presse ein Synonym für „Aufklärung“. Deutlich markierte er die Grenzen ihrer legitimen Ausübung. Ein Festvortrag zum 100. Geburtstag des PEN Deutschland.
Seit Kurzem wird die Katholische Stadtkirche in Frankfurt erstmals von einer gewählten Doppelspitze geführt. Christiane Moser-Eggs und Michael Thurn sprechen über ihre Aufgaben und die Reformen im Bistum Limburg.
Als Aserbaidschan Nagornyj Karabach einnahm, verlor auch Gohar Gjurdschjan ihre Heimat. Sie findet es falsch, dass Armeniens Regierungschef die Ansprüche auf das Gebiet aufgeben will – und hofft auf die Protestbewegung.
Fußball mit Totenschädeln: Nicht nur ein Nachfolger Putins, sondern auch die russische Opposition wird keinesfalls die Ukraine für diesen Krieg um Vergebung bitten. Innenansichten und Zukunftsvisionen eines Landes, in dem die Moral nur der Unterwerfung dient. Ein Gastbeitrag.
Der Papst ist das größte Hindernis für die Ökumene. Was müsste sich ändern, damit er als Sprecher aller Christen akzeptiert wird?
Mit Hiob Ludolf, dem Begründer der äthiopischen Philologie, kam 1624 ein Gelehrter auf die Welt, der eine Form der Globalisierung vorlebte, die heute als vorbildlich gelten darf.
Im Schwalm-Eder-Kreis können Gäste ihren Kopf nachts in heiligen Hallen betten. In der Hospitalkapelle St. Elisabeth in Spangenberg hat die evangelische Kirchengemeinde eine Herbergskirche eingerichtet.
Was haben sich Benedikt und Franziskus wohl zu sagen gehabt? „The Two Popes“ von Anthony McCarten zeigt am English Theatre Frankfurt die Kirchenoberhäupter ganz nah.
Vorkenntnisse beim Leser dringend erwünscht: Ein Sammelband zur Wendeerfahrung Brandenburgs, dem jedoch das verbindende Element fehlt.
Es war das schlimmste Massaker, das deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg in Westeuropa verübten. So gut wie alle Täter entgingen einer Verurteilung. Das nennt der Bundespräsident bei der Gedenkfeier Deutschlands zweite Schuld.
Eine Hochzeit im Regen soll der Ehe Glück bringen. Stimmt der Aberglaube, blicken Scooter-Frontman H.P. Baxxter und seine junge Ehefrau Sara rosigen Zeiten entgegen.
Schießler, Löwen-Fan aus München und als unkonventioneller Seelsorger bekannt, sieht Parallelen zwischen Glauben und Fußball – und leidet daran, dass letzterer etwas entfacht, was ersterer nicht mehr hinbekommt: Leidenschaft.
Papst Franziskus beleidigt Frauen und Homosexuelle. Damit beschädigt er nicht nur seinen eigenen Ruf, sondern vor allem sein Amt – und das Vertrauen der Gläubigen in die Kirche.
Nächstenliebe nur im Nahbereich: Wie Pfarrer Martin Michaelis, parteiloser AfD-Kandidat für den Stadtrat von Quedlinburg, das Neue Testament verkürzt. Ein Gastbeitrag.
Eschatologie im Hier und Jetzt: Jürgen Moltmann erreichte mit seiner „Theologie der Hoffnung“ weltweit viel höhere Auflagen als sein katholischer Tübinger Kollege Hans Küng. Im Alter von 98 Jahren ist der politische Theologe jetzt gestorben.
Landesbischof Ralf Meister soll sich nicht genug für die Aufklärung von Missbrauchsfällen eingesetzt haben – Opfer fordern seinen Rücktritt. Die Kirche hält aber noch an ihm fest.
Ein Buch des Kirchenhistorikers Andreas Stegmann liefert Stoff für einen historischen Vergleich. In der Covid-19-Pandemie wurden die Kirchen geschlossen. Der Aufarbeitung sollten sie sich nicht verschließen.
Früher war das Christentum klaren soziokulturellen Schichten zuzuordnen. Doch das Streben nach Ersatzreligionen wirbelt die bekannte Schichtung durcheinander.
In den Gremien der evangelischen Pfarrerschaft herrscht Unruhe. Kritiker des AfD-nahen Quedliner Pastors Michaelis sehen sich einer Kampagne ausgesetzt. In internen E-Mails ist von „toxischen Dynamiken“ die Rede.
Im Wahlkampf der CDU im Südwesten „geht die Konfrontation eher in Richtung Grüne“. Hat sie bei den Kommunalwahlen damit Erfolg, könnte das wegweisend sein.
Die Kirche schrumpft. Aber wo sie ein Ort der Erfahrung von Gemeinschaft im Guten ist, sollte einem um sie nicht bange sein. So wie in Erfurt.
In der Schlosskirche in Bad Homburg werden Chor, Orgel und Heizung erneuert. Danach sind die Särge der Landgrafen an der Reihe.
Der Hessentag geht nicht ohne Trachtenumzug. 119 Gruppen werden mitlaufen – auch eine Trachtengruppe aus Höchst im Odenwald ist dabei. Ein Blick hinter die Kulissen.
Mal sechshundert Quadratmeter auf einer Buchseite, mal vierhundertfünfzig Quadratzentimeter: Wie die Reproduktion von Gemälden in Büchern unsere Wahrnehmung verändert.
Eindrücke vom Widerstand: In den Bergregionen Georgiens widersetzt man sich den Plänen zum Staatsumbau.
Es war einmal das vierte Gebot, nun ist es das dritte. Das Ruhe-Gebot ist selbst nie recht zur Ruhe gekommen.
Die Letzte Generation stört auf dem Katholikentag eine Podiumsdiskussion mit dem Kanzler. Der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ruft dazu auf, den öffentlichen Raum und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
Gerade hatten die Menschen in manchen Teilen Deutschlands einen Tag frei, andere müssen einfach weiter in die Schule und zur Arbeit, als wäre nichts. Das hat mit Unterschieden zu tun, die am Fronleichnamsfest gut zu sehen sind.
Papst Franziskus spricht von Homosexuellen als „Schwuchteln“. Sofort legt seine PR-Truppe los und verharmlost den Ausspruch. Wohlgesinnte Medien machen dabei mit.
Die Bewerber um die Nachfolge des evangelischen Kirchenpräsidenten Volker Jung wollen der Kirche in der Gesellschaft eine Stimme geben. Doch eine große Aufgabe wartet in der Kirche selbst.
Eine frühere katholische Juristin, ein Botschafter in Wiesbaden und eine Schweizer Theologieprofessorin: Auf die Bewerber für das Amt des evangelischen Kirchenpräsidenten lohnt sich ein zweiter Blick.
Die Partnerschaft von Borussia Dortmund mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall führt weiter zu Diskussionen. Die Evangelische Kirche hält den Deal für hochproblematisch. Auch die BVB-Fanabteilung äußert sich.
Auf dem 103. Deutschen Katholikentag in Erfurt werden 20.000 Menschen in Erfurt erwartet. Für die Kirche ist es keine leichte Zeit. Das weiß auch der Bundespräsident.