Wundertüte voller Steine
Einst beteten Wallfahrer im Weiltal. Bald sollen wieder viele Besucher dorthin kommen: Sechs Jahre lang hat der Naturpark Taunus die Kirchenruine Landstein saniert.
Einst beteten Wallfahrer im Weiltal. Bald sollen wieder viele Besucher dorthin kommen: Sechs Jahre lang hat der Naturpark Taunus die Kirchenruine Landstein saniert.
Im vergangenen Jahr sind die Kirchensteuereinnahmen eingebrochen. Die anhaltische Landeskirche kämpft bereits um ihre Existenz. Auch der Beamtenstatus der Pfarrer wird infrage gestellt.
Der vermutlich 900 Jahre alte Bildstein wurde bei Bauarbeiten an einem Haus in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt. Das sehr seltene Fundstück könnte zur Zeit der Christianisierung der Region entstanden sein.
Eine Kirche nützt niemandem, wenn niemand darin beten will. Deswegen finden in Maastricht viele Gotteshäuser eine neue Bestimmung: als Buchladen, Hotel, Auditorium oder Konzerthalle.
Der große Dichter machte die Rochuskapelle in Bingen berühmt. Die jetzige in perfekter Neugotik bildet bis heute den Mittelpunkt einer seit 1666 begangenen Wallfahrt.
Regimetreue russische Universitätsgelehrte rechtfertigen die Ukraineinvasion. Besonders tut sich ein früherer Humboldt-Stipendiat hervor. Während die Hochschulcurricula militarisiert werden, scheuen Forscher eine allzu klare Positionierung.
Die Ursache für den Wassereinbruch ist beseitigt. Die Katholiken können den Schutzpatron feiern. Dabei wird auch die Bartholomäusplakette verliehen.
Frei in der Gruft: Anton Bruckner traf genaueste Vorkehrungen für die Konservierung seines Leichnams.
Noch nie gab es in den USA einen Präsidenten oder Vizepräsidenten, der einer lutherischen Kirche angehörte. Mit Tim Walz könnte sich das bald ändern. Was bedeutet das?
„Was sich nicht zeigt“, wollte die Fotografin Yevgenia Belorusets ihre jüngsten Bilder aus Kiew zunächst nennen. Eines davon stach mir besonders ins Herz.
Die Kantorin Heike Kieckhöfel gehört zu den 80 Auserwählten, die an dem neuen Evangelischen Gesangbuch arbeiten.
Das Beste der Olympischen Spiele ist ihre Kraft, Menschen zu bewegen. Paris hat bewegt – aber auf eine andere, neue Art. Ein Problem allerdings lösten auch die Franzosen beim Sportfest in ihrer Hauptstadt nicht.
Er zählt zu den sieben Verletzten, die nach dem Hoteleinsturz in Kröv aus den Trümmern geborgen worden sind: Der Niederländer wurde ins künstliche Koma versetzt. „Der Zustand ist nicht gut“, so ein Sprecher der Polizei.
Erstmals gibt es Daten über das Wahlverhalten von muslimischen Deutschen. Dass die AfD schlecht abschneidet, ist nicht verwunderlich. Trotz genereller Linkstendenz finden auch konservative Parteien Zuspruch.
Vatikanbank IOR +++ Ökolandbau als Heilsbringer? +++ Ukrainischer Schriftsteller Juri Andruchowytsch warnt
Weithin sichtbar thront Kloster Volkersberg auf einer Erhebung in der südlichen Rhön. Ungeachtet des Wandels zur Bildungsstätte blieb die Anlage in ihrem barocken Kern um die farbenfroh ausgestaltete Kirche erhalten.
Der Dom Sankt Nikolai zu Greifswald hat neue Kirchenfenster von Ólafur Elíasson. Die Pläne dazu gehen auf Caspar David Friedrich zurück. Er wurde vor 250 Jahren in dieser Kirche getauft.
Für die CDU im Osten ist das BSW ein Geschenk des Himmels. Frühere Bürgerrechtler sind entsetzt.
Touristen kommen wegen einer kleinen Kirche mit rotem Dach, ein Schicksalsberg thront über allem, und wer im „Purtschellerhaus“ auf die Toilette geht, überquert die Staatsgrenze. Ein Besuch im Berchtesgadener Land.
Peter Ackroyd geht den Eigenheiten der englischen Seele auf den Grund und befasst sich dabei vor allem mit Glaubensfragen.
Der georgische Maler Konstantin Totibadze zeigt in Bad Homburg Ölgemälde mit Zeichen eines untergehenden Imperiums, das sein Leben prägt. Wichtiger als Politik ist ihm aber die Schönheit.
Ganz in Weiß und Gold wert: Vor hundertfünfzig Jahren erfolgte der Startschuss für den Bau von Sacré-Cœur de Montmartre.
Die Werke von Künstlerinnen und Künstlern unter dem Titel „Leben und Tod – Tod und Leben“ sind vom 6. September bis 6. Oktober in Kirchen der Wetterau zu sehen.
Der Präsident der Vatikanbank, Jean-Baptiste de Franssu, kritisiert die Finanzstrategie von Bistümern und Ordensgemeinschaften. Er fordert höhere Standards und mehr Professionalität.
BSW, AfD und Freie Sachsen schüren Misstrauen gegen „das System“. Der Ministerpräsident stemmt sich dagegen. Manche ätzen, er bleibe trotzdem ein Mann ohne Eigenschaften – und rede den Leuten nach dem Mund.
Absturz eines Kirchenfürsten: Der russische Metropolit Hilarion näherte sich einem jungen Assistenten, der ihn dann beraubte und erpresste. Nun wurde der hohe Geistliche von seinen Bischofsämtern suspendiert.
Weniger Verkehr und keine Schüler sind auch in Frankfurt gute Voraussetzungen für Arbeiten an Straßen und Gehwegen.
Wochenlang hatten mehr als 1000 Helfer nach dem autistischen Jungen gesucht – erfolglos. Schließlich fand ein Landwirt Arians Leiche. Die Beerdigung des Jungen wurde nun auch mit zehntausenden Euro Spenden finanziert.
Im Sommer 1907 besuchte Franz Kafka seinen Onkel Siegfried Löwy in Triesch. Tagsüber badete er, fuhr Motorrad und trank Bier. Seine Abende verbrachte er mit einer jungen Wienerin names Hedwig.
Kirchen bringen immer noch Menschen zum gegenseitigen Nutzen zusammen. Sie erfüllen damit dieselbe Funktion wie Tinder, leisten aber mehr: Sie schaffen soziale Zugehörigkeit. Doch alles hängt am Vertrauen ins Personal.
Ein Leben in Berlin ist dann erträglich, wenn regelmäßige Fluchten nach Lanzarote möglich sind. Auf der kanarischen Insel findet sich alles, was die laute Metropole ihren Bewohnern verweigert: Energie, Inspiration und die Hoffnung, eines Tages Penélope Cruz in der Lieblingsbar zu begegnen.
Über das Gedenken an den christlichen Widerstandskämpfer Alfred Delp und dessen geistiges Vermächtnis im „Kreisauer Kreis“.
Die Ampel hatte eine Ablösung angekündigt – doch die Umsetzung hakt.
Im Schatten von Limes und Linden wird seit dem Mittelalter dreimal im Jahr der Alteburger Markt gehalten. Sein Besuch lässt sich mit dem Entdecken des letzten Moors im Taunus zwischen Glashütten und Idstein verbinden.
Die Kirche in Deutschland ist verdammt reich! Aber woran liegt das? Wir haben uns das Geschäftsmodell dahinter angesehen und sechs Gründe gefunden, warum die Kirchen in Deutschland zu den reichsten der Welt gehören.
Der Lieper Winkel auf Usedom ist ein Kleinod der Landschaft. Das Leben hier kann hart sein, aber es ist schön: ohne Lärm, ohne Lichtverschmutzung, mit einem der letzten Fischer und sehr gutem Kuchen.