Mit den Messen blüht der Fernhandel
Weihrauch und Samt, Stockfisch und Ingwer wurden im Mittelalter beliebt. Das gab es nicht an jeder Ecke. Da schlug die Stunde der Messen.
Weihrauch und Samt, Stockfisch und Ingwer wurden im Mittelalter beliebt. Das gab es nicht an jeder Ecke. Da schlug die Stunde der Messen.
Die Universität Harvard hat Martin Walser eingeladen, eine Rede zum 9. November zu halten. Die Ansprache des Schriftstellers zielt ins Zentrum seines Selbstverständnisses.
Das Hotel St Pancras im gleichnamigen Londoner Bahnhof galt lange als Symbol großbürgerlichen Selbstbewusstseins. Jetzt ist es nach Jahren des Verfalls prunkvoll wiedereröffnet worden.
Die EKD will im Konflikt mit Verdi um Lohndumping und Leiharbeit aus der Defensive. Das Arbeitsrecht ist zum wichtigsten Thema der Synode geworden.
Die eigentliche Schlacht der Kirche wird nicht auf dem Feld der Ökumene geschlagen werden, sondern im Ringen um religiöse Substanz. Eine Reformierung muss sich zunächst nach innen richten.
Der EKD-Ratsvorsitzende Schneider ruft die Kirche zur Reform auf: Ein „offenes und missionarisches Haus“ müsse sie werden, auch in der Ökumene.
Bei mehreren Anschlägen auf Kirchen und Sicherheitsbehörden in Nigeria sind am Freitagabend Dutzende Menschen getötet worden. In Berichten ist von 65 bis zu 90 Toten die Rede. Die radikalislamische Gruppierung Boko Haram bekannte sich zu den Anschlägen.
Irland hat seine Botschaft im Vatikan geschlossen. Die Regierung in Dublin bestritt einen Zusammenhang zum Missbrauchsskandal in der irischen Kirche. Grund seien Sparmaßnahmen.
In etwa 3000 Beträumen nehmen Muslime in Deutschland ihre religiösen Pflichten wahr. Über den Bau der Moscheen wird viel diskutiert, kaum aber über ihre Tradition.
Jordanien liegt seit jeher mitten im Geschehen und war als geographischer Schnittpunkt zwischen Asien, Afrika und Europa seit Beginn der Zivilisationen sehr wichtig.
In ganz Jordanien finden sich Schätze aus den unterschiedlichsten Epochen. Auch die Römer haben die Geschichte des Landes beeinflusst und ihre Spuren hinterlassen.
An diesem Mittwoch wird Jean-Claude Trichet offiziell verabschiedet, ab November ist der Italiener Mario Draghi Präsident der Europäischen Zentralbank. Er übernimmt eine Bank, in der nichts mehr ist, wie es einmal war.
Mit flapsigen Aussagen und zweifelhaften Produkten bereitete Pfarrer Jürgen Fliege der evangelischen Kirche immer mehr Kopfzerbrechen. Nun zog die Kirche die Konsequenzen und leitet ein Disziplinarverfahren ein.
Im Paradies schlägt die Stunde der Literatur: Mit seiner Neuübersetzung von Dantes „Göttlicher Komödie“ hat Kurt Flasch die Türen geöffnet, eines der ganz großen Wunderwerke der Poesie neu zu entdecken.
Rubens als glühender Glaubensstratege. Willibald Sauerländers emphatisches Buch über den katholischen Rubens scheint von dem großen Maler selbst inspiriert.
Der Archäologe Raimund Wünsche kennt seine Griechen in- und auswendig, die alten wie die gegenwärtigen. Von welchen er mehr hält, das erzählt er hier.
Menschen in vielerlei Lebenslagen persönlich beistehen, ein einfaches Leben führen und sein Amt nicht hierarchisch-autoritär ausüben - diese drei Haltungen sind Ulrich Katzenbach, Pfarrer von Beruf, besonders wichtig.
wie. MADRID, 30. September. Ein 34 Jahre alter vorbestrafter Mann hat am Donnerstag vor Beginn der Abendmesse in einer Madrider Kirche eine Frau erschossen, eine weitere schwer verletzt und sich dann vor dem Altar selbst getötet.
Kurz vor Beginn der Abendmesse in einer Madrider Kirche hat ein 34 Jahre alter Mann eine hochschwangere Frau und anschließend sich selbst getötet. Eine weitere Frau wurde schwer verletzt. Das Kind konnte durch einen Not-Kaiserschnitt gerettet werden.
Vor siebzig Jahren wurden hier mehr als 33.000 Menschen umgebracht. In nur zwei Tagen. Hier, in dieser Schlucht.
"Enttäuschung über die Haltung des Papstes zur Ökumene", also zur Annäherung oder gar Fusion der christlichen Kirchen, so lauteten die Schlagzeilen während des Papst-Besuchs, auch in der F.A.Z.. Wieso Enttäuschung? Natürlich ist ...
Der durch eine Unterschlagung entstandene finanzielle Schaden für die evangelische Kirche in Frankfurt ist höher als bisher bekannt. Wie Esther Gebhardt, die Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbands, gestern Abend ...
es. NEU-ISENBURG. In neuem Licht erstrahlt die katholische Pfarrkirche St. Josef in Neu-Isenburg am Samstag von 20 bis etwa 22 Uhr. "Schöpfung im Licht" lautet der Titel eines Lichtspiels, bei dem Altar, Taufbecken, Heiligenfiguren ...
mk. BERLIN, 27. September. Am Dienstag ist der 18 Jahre alte Torben P. wieder zur Schule gegangen. Er besucht das erste Semester der Oberstufe der katholischen Liebfrauenschule in Berlin-Charlottenburg.
Der wegen versuchten Totschlags verurteilte U-Bahn-Schläger Torben P. besucht nun ein katholisches Gymnasium. Alle anderen Schulen hatten ihn abgelehnt. Die Kirche müsse für Menschen da sein, die ihrer Hilfe bedürften, heißt es beim Erzbistum Berlin.
Papst Benedikt XVI. ist dem Professor Joseph Ratzinger treu geblieben: Seine „Freiburger Rede“ über den Zustand der Kirche in Deutschland hat er fast wörtlich vor allem mit Vorträgen und Aufsätzen aus dem Jahr 1969 bestritten.
Mit mehreren Gedenkfeiern begehen die Kirchen in Frankfurt den Tag der Deutschen Einheit. Sie wollen am 3. Oktober daran erinnern, wie "mutige Christen vor mehr als 20 Jahren mit Gebeten und Kerzen eine Revolution angezettelt haben".
Wer die Rede Papst Benedikts im Bundestag boykottieren will, hätte ihn nicht einladen sollen. Mit der Trennung von Staat und Kirche hat das nichts zu tun.
D.D. FRANKFURT, 26. September. Papst Benedikt XVI. hat seine "Freiburger Rede" über den Zustand der Kirche in Deutschland nahezu ausschließlich mit Gedanken und Textpassagen bestritten, die er schon in den sechziger Jahren vorgetragen hatte.
F.A.Z. FRANKFURT, 26. September. Der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland ist am Montag auf ein geteiltes Echo gestoßen. Die katholischen Bischöfe in Deutschland äußerten sich pflichtschuldigst positiv.
"Das prall gefüllte, sowohl dramaturgisch als auch inhaltlich reiche Programm des Papstbesuchs in seiner Heimat hätten sich selbst Hollywoods Drehbuchschreiber nicht besser ausdenken können: eine sehr kluge Ansprache im Bundestag, ...
Der Papst will durch Aufgabe von Privilegien dem Missverständnis vorbeugen, die Kirche sei eine staatliche Einrichtung. Der Übergang von einer Volkskirche zu einer „Entscheidungskirche“ wird dadurch nicht einfacher.
Papst Benedikt XVI. hat in Berlin, Erfurt und Freiburg seinen Landsleuten jedweder Konfession erklärt, wie sich der Katholizismus aus seiner Sicht wandeln müsse. Dabei erinnerte vieles an Martin Luther.
Zwei Drittel der Deutschen sind laut einer aktuellen Emnid-Umfrage gegen die Kirchensteuer. Demnach finden 69 Prozent der Befragten, dass diese Abgabe nicht mehr zeitgemäß sei. Sie liegen auf der Linie des Papstes.
Nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. zieht die katholische Kirche in Deutschland eine positive Bilanz und sieht sich ermutigt, den „Weg der Erneuerung“ weiterzugehen. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann und der Tübinger Theologe Hans Küng sind dagegen enttäuscht.
Benedikt XVI. hat seinen viertägigen Besuch in Deutschland mit einem Plädoyer für einen Verzicht der katholischen Kirche auf Macht und Privilegien beendet. Nötig sei eine „Entweltlichung“. Forderungen nach einer Reform weist der Papst zurück.