Margot Käßmanns Thesenanschlag
Am Freitag hat die frühere EKD-Ratsvorsitzende ein neugeschaffenes Amt angetreten. Welche Züge wird Käßmanns Luther für das große Jubiläum 2017 tragen?
Am Freitag hat die frühere EKD-Ratsvorsitzende ein neugeschaffenes Amt angetreten. Welche Züge wird Käßmanns Luther für das große Jubiläum 2017 tragen?
Die Umbettung eines Mafioso vom Stadtfriedhof in die Krypta neben Päpste und Kardinäle wirft viele Fragen auf – unter anderem, ob der Vatikan ein vermisstes Mädchen neben ihm begraben ließ.
Das Betreuungsgeld konserviert die alte Gesellschaft: Küche, Kinder, Kirche. Das sagen seine Gegner. Aber ist es wirklich so? Die Frauen in Bayern erzählen eine ganz andere Geschichte - wenn man sie nur mal fragt.
Mitt Romney, Gegenkandidat Barack Obamas, ist Mitglied der Mormonen. Von denen weiß man nur wenig. Eine Reise ins Herz einer umstrittenen Kirche.
Sie stehen in der Fußgängerzone und sagen: „Guten Tag, wir möchten mit Ihnen über unsere Kirche reden“ – eine Begegnung mit zwei Mormonen, die gekommen sind, Deutsche zu bekehren.
Gottesdienste und sogar Beerdigungen müssten wegen des Fluglärms unterbrochen werden. Der EKHN will nun über das Recht auf Religionsausübung beraten.
Gegen die Apartheid: Der Südafrikaner Olivier setzt sich für mehr Bildung ein.
Was uns der Nahe Osten ist, war den Menschen der Renaissance Oberitalien: Ein Krisenherd, ein Schlachtfeld, eine Welt im Dauerkonflikt. Den Nachruhm bekamen die Künstler, und niemand besucht die Leichen der Kriegsherren.
Dagegensein als Prinzip? Der Aufruf Benedikts XVI., die Kirche möge sich entweltlichen, scheidet die theologischen Geister. Wie kann der Glaube, wenn er selbst Kultur ist, gegen die Kultur ins Feld geführt werden?
Ihre Bücher galten als Vorläufer des „Nouveau roman“, doch das hat Hélène Bessette nicht viel genutzt. Erst jetzt wird ihr Werk wiederentdeckt: „Ist Ihnen nicht kalt“ erforscht den Wandel im Verhältnis der Geschlechter.
Seit der Mormone Mitt Romney amerikanischer Präsident werden will, steigt auch das Interesse an seiner Religion. Ein seltener Einblick in ein neues Gotteshaus der Mormonen.
Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.
Bei zwei Anschlägen in Nigeria sind am Ostersonntag mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Kaduna explodierten zwei mit Sprengstoff präparierte Autos, in Jos detonierte eine Bombe.
Wider die Ideologisierung des Christentums: Es fehlt an Klarheit, wo vom Glauben her der Zweifel seinen Platz hat - und wo gerade nicht.
Papst Benedikt XVI. hat auf dem römischen Petersplatz seine Osterbotschaft verkündet und den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Mit Blick auf die Lage in Syrien forderte der Papst ein Ende des Blutvergießens.
Der evangelische Kirchenpräsident Volker Jung möchte, dass die Bedeutung der Feiertage wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gelangt.
Das Tanzverbot an christlichen Feiertagen ist tatsächlich eine Frage des Prinzips: Jeder soll selbst entscheiden dürfen, wann er tanzen will. Eine Stellungnahme.
Fuchteln mit der Inquisition: Bei „Anne Will“ bekam man eine Ahnung davon, was es mit dem Relativismus-Ekel Joseph Ratzingers auf sich hat.
Die Nicolaigemeinde wirbt für den Karfreitag und schilt die Piratenpartei.
Vom Babylon der Päpste zum Labor der historischen Moderne: Ein Band widmet sich Rom-Bildern deutscher Protestanten im neunzehnten Jahrhundert.
Evangelische Kirche in Wiesbaden hat Bedenken gegen eine Partnerschaft mit Fatih. Sie zieht damit die Konsequenzen aus Gesprächen in der Istanbuler Altstadt.
Man darf gespannt sein, wie lange Wiesbadens Oberbürgermeister Müller an der Partnerschaft mit der Istanbuler Altstadt festhält. Denn auch evangelische Pfarrer sehen Fatih als Hochburg des Islamismus an.
Eine Punkband erregt in der orthodoxen Kirche in Russland und bei den politisch Mächtigen Anstoß. Ein Protest gegen Putin wird zum Kampf zwischen Moral und Unmoral stilisiert.
Während unschuldig Verurteilte in Straflagern misshandelt werden und Polizisten Bürger vergewaltigen, erklären Teile der orthodoxen Kirche jede Opposition gegen Putin für illegitim.
Was bleibt von dem Besuch des Papstes in Mexiko? Den Dissidenten blieb er jedes Wort der Anerkennung und Ermutigung schuldig. Stattdessen stärkte er jenen Kräften den Rücken, die an einer Kirche im und von Gnaden des Kommunismus gefallen finden.
Papst Benedikt XVI. und der frühere kubanische Präsident Fidel Castro führen ein lebhaftes und herzliches Gespräch. Vor allem der „Maximo Lider“ stellt Fragen, der Papst antwortet.
Papst Benedikt XVI. hält zum Abschluss seiner Mittelamerika-Reise vor Hunderttausenden Gläubigen eine feierliche Messe in Havanna. Am Abend trifft er den früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro.
Die Normandie inspirierte nicht nur die Impressionisten. Gustave Flaubert machte Rouen und Umgebung zum Schauplatz seiner Madame Bovary.
In Mexiko hatte er Zugang zu den Mächtigen des Staates. In Rom waren ihm alle gewogen - sogar der Papst. Doch Marcial Maciel Degollado, der Gründer der „Legionäre Christi“, führte ein Doppelleben. Er, der sich von Gott zu Besonderem berufen fühlte, missbrauchte jahrelang Kinder.
Wer über Hochheim auf den Frankfurter Flughafen einschwebt, wird fortan den Protest gegen Fluglärm kaum übersehen können. Auf einem Kirchendach sind zwei Riesenbanner angebracht.
Nach Protesten an Karfreitag vor einem Jahr wird in Hessen über das Feiertagsgesetz diskutiert. Die evangelische Kirche ist gesprächsbereit und fordert einheitlichere Regeln in Deutschland.
Der mutmaßliche Mörder an Chiara und Sharon bricht sein Schweigen. Der Angeklagte, der seine Nichten aus Habgier brutal ermordet haben soll, verstrickt sich dabei allerdings in Widersprüche.
Keine gute Woche: Die Aussichten auf einen „sanften“ Klimawandel schwinden zusehends, Mexiko trauert schon um seine Nebelwälder und die Modellierer heizen ein.
Auf seiner Reise durch Kuba wird Benedikt XVI. begeistert gefeiert. In seiner Predigt fordert der Papst die Kubaner dazu auf, „mit den Waffen des Friedens eine menschenwürdigere Gesellschaft kämpfen“, um die „Macht des Bösen“ zu überwinden“.
Papst Benedikt XVI. ist in Santiago de Cuba von Präsident Raúl Castro mit militärischen Ehren empfangen worden. Der Papst mahnte Fortschritte in den Beziehungen zwischen der Kirche und der Regierung in Havanna an.
Mit einer großen Aktion will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau eine Diskussion über die Bedeutung des Karfreitags entfachen.