„Wir ehren einen Märtyrer“
Bundespräsident Joachim Gauck besucht in Addis Abeba das Grab des früheren äthiopischen Kirchenführers Gudina Tumsa, der 1979 Opfer der damaligen Militärdiktatur wurde.
Bundespräsident Joachim Gauck besucht in Addis Abeba das Grab des früheren äthiopischen Kirchenführers Gudina Tumsa, der 1979 Opfer der damaligen Militärdiktatur wurde.
Der neue Papst setzt sich in den ersten Tagen seines Pontifikats durch demonstrative Schlichtheit vom vatikanischen Pomp ab. Gemessen werden aber sollte er daran, in welche Richtung er die Kirche führen will.
Über die berühmteste Popgruppe der Welt sind selbst in deren Heimatstadt jede Menge Irrtümer im Umlauf. Ein Streifzug durch viele Vergangenheiten und eine ziemlich lebendige Gegenwart.
Vor einer gewaltigen Menschenmenge auf dem Petersplatz in Rom hat Papst Franziskus am Sonntag sein erstes Angelus-Gebet gesprochen. Am kommenden Samstag will er seinen Vorgänger Benedikt XVI. besuchen.
Von Marie Katharina Wagner und Jörg BremerFrankfurt/Rom. Im Jahr 1976 schrieb Jorge Mario Bergoglio einen Brief an einen Bruder des verschwundenen Jesuiten ...
Die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zum Papst war natürlich keine Revolution. Sie ist aber die Wahl einiger Ideen und Gesten, die weit ...
Von Marcus TheurerJustin Welby erinnert sich noch genau an den Moment, in dem er beschloss, ein neues Leben anzufangen. Er saß im Abendgottesdienst von Holy ...
FRAGE: Lotte, du hast die Papstwahl im Fernsehen geguckt. Wieso denn?ANTWORT: Na ja, der Papa kam hoch, wir waren gerade beim Zähneputzen, und er hat gesagt: ...
Vor rund 6000 Journalisten hat Papst Franziskus im Vatikan erläutert, was er in seinem Pontifikat vor hat - und sich bei den Medienvertretern für ihre Arbeit bedankt. Die waren verblüfft. Es blieb nicht die einzige Überraschung an diesem Tag.
Die Namensfindung eines neuen Papstes orientiert sich meist an den Titeln seiner Vorgänger. Jorge Mario Bergoglio wollte Franziskus heißen. Nicht aus einer Laune heraus, sondern als Verpflichtung und Maßstab zugleich.
In Martinsthal zieht die katholische Kirchengemeinde von der neuen, größeren in die alte, kleinere Kirche um.
Her. FRANKFURT, 15. März. In der libyschen Stadt Benghasi haben Unbekannte eine koptische Kirche in Brand gesetzt. Bei dem zweiten Anschlag auf die Kirche, die ...
In scharfem Ton hat der Vatikan Vorwürfe wegen der Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur zurückgewiesen. Es habe nie „glaubwürdige“ Anschuldigungen gegeben, sagt Vatikansprecher Lombardi. Unterdessen empfing Franziskus alle Kardinäle bei einer Audienz.
Der Vatikan hat sich in die Debatte um die Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur eingeschaltet und alle Vorwürfe zurückgewiesen. Franziskus wird eine zu große Nähe zur Militärjunta zur Last gelegt.
Sie hören nie auf zu lächeln. Auch dann nicht, wenn sie beschimpft werden. Zu zweit ziehen sie durch Frankfurt, um Fremde auf den Weg zum rechten Glauben zu führen – zu ihrem Glauben. Unterwegs mit den Mormonen.
Die Jesuiten haben viele Feinde - außerhalb, aber auch innerhalb der katholischen Kirche. Papst Johannes Paul II. bootete sie aus, Benedikt XVI. holte sie wieder zurück.
jjo. BÜDINGEN/WIESBADEN. Innenminister Boris Rhein (CDU) hat bekräftigt, dass es sich bei der im Mittelalter gegründeten „Präsenz zu Büdingen“ nicht um eine ...
Es bleibt richtig, auch Autoritäten des Glaubens in Frage zu stellen, sie kritisch zu begleiten. Aber man sollte dem Althergebrachten mindestens genauso offen gegenübertreten wie den Moden des Augenblicks.
Es wird viel über die Bescheidenheit des neuen Papstes gesprochen. Aber in Argentinien sehen ihn Politiker auch kritisch. 1985 war für Bergoglio Frankfurt am Main eine Etappe auf dem Weg zum Papstamt.
BUENOS AIRES, 14. März. Glockengeläut zu ungewöhnlicher Zeit. Die einen schrecken aus der Siesta auf, andere haben gerade ihren Nachtisch vor sich oder den ...
Ein Ordensmann aus Lateinamerika, der sich Franziskus nennt - das ist revolutionär. Der erste Auftritt des Papstes weckt hochfliegende Erwartungen an Stil und Inhalt des neuen Pontifikats.
Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl durch das Konklave die wichtige römische Basilika Santa Maria Maggiore für ein Gebet aufgesucht. Die Wahl des Argentiniers zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche wird mit Hoffnungen auf Reformen im Vatikan verbunden.
Nie zuvor hat sich ein Papst nach dem Heiligen Franziskus benannt. Der Ordensgründer genießt dank seines Einsatzes für die Armen bei Gläubigen bis heute hohes Ansehen. Die Namenswahl könnte ein Hinweis sein, dass der Argentinier Bergoglio die Kirche für reformbedürftig hält.
Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.
Die römisch-katholische Kirche hat erstmals ein Oberhaupt aus Lateinamerika. Das Konklave wählte Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien. Der 76 Jahre alte bisherige Erzbischof von Buenos Aires wählte den Papst-Namen Franziskus. Er ist der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden.
Spannung auf dem Petersplatz: Im vierten Wahlgang versuchen die 115 Kardinäle, einen neuen Papst zu bestimmen. Noch steigt kein Rauch aus dem Schornstein über der Sixtinischen Kapelle.
Der erste Wahlgang des Konklaves bringt erwartungsgemäß noch keinen neuen Papst. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle steigt schwarzer Rauch auf. Am Mittwoch sind dann bis zu vier Wahlgänge vorgesehen.
Viele hoffen, dass Benedikts Nachfolger jünger, energisch und durchsetzungsstark, politisch versierter und offener im Umgang mit den Medien ist. Konservative wie liberale Kardinäle fordern aber vor allem einen Papst, der endlich die vatikanische Kurie reformiert.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.
Kirche als Talkshow-Thema? – aber das hatten wir doch schon! Frank Plasberg stellt bei „Hart, aber fair“ die Frage, wie weltfremd eigentlich die Kirche ist. Und er liefert die bisher sachlichste Diskussion zum Thema.
Zwar können sie alle Latein, bei den Beratungen zur Wahl kommunizieren die Kardinäle aber nicht mehr in der alten Sprache. Dolmetscher helfen beim Verstehen.
Der Beginn der Papstwahl steht kurz bevor. Seit dem Mittelalter, als ein Konklave auch 1005 Tage dauern konnte, hat sich manches geändert - aber längst nicht alles. Der Rauch wird inzwischen jedenfalls künstlich erzeugt.
Alt werden und zuschauen: Eine Jahrhundertausstellung in Rom feiert die Meisterschaft und Weisheit Tizians und führt ihren Besuchern den Werdegang des gefragtesten Künstlers seiner Zeit vor.
Am Dienstag beginnt das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. So mancher in Rom befürchtet, dass es lange dauern wird. Denn es bietet sich kein Hoffnungsträger an - und der Ruf nach Reformen wird immer lauter.