Mut zum Dialog, wenige konkrete Schritte
Der Papst hat sich gegenüber anderen christlichen Konfessionen offen gezeigt: Unterschiede dürften keine Ausrede für fehlende Zusammenarbeit sein. Doch praktisch hat er wenig bewegt.
Der Papst hat sich gegenüber anderen christlichen Konfessionen offen gezeigt: Unterschiede dürften keine Ausrede für fehlende Zusammenarbeit sein. Doch praktisch hat er wenig bewegt.
Der Vatikan lebt über seine Verhältnisse. Auf den künftigen Papst wartet reichlich Arbeit. Sein Vorgänger Franziskus hat wichtige Umbauten auf den Weg gebracht, doch stieß teilweise auf erbitterten Widerstand.
Aus Sicht der Bundestagspräsidentin äußern sich die Kirchen zu tagespolitisch. In ihrer Partei, der CDU, erhält sie Zu- und Widerspruch.
Papst Franziskus hat die katholische Welt polarisiert wie kaum ein Vorgänger. Die Frage ist, wohin sich das Papstamt und die Kirche nun bewegen werden, während alte Grenzen und neue Erwartungen aufeinanderprallen.
An der vorigen Papstwahl waren noch sechs Kardinäle aus Deutschland beteiligt, nun sind es nur noch drei. Darin spiegeln sich die Entwicklungen des Pontifikats von Franziskus.
Zu Migration, Klimawandel und Kapitalismus bezog Papst Franziskus gerne Stellung. Welche Momente seines Pontifikats bleiben besonders in Erinnerung?
Das Kino zeigt gern Sachen, die sonst verborgen bleiben müssten. In „Konklave“ wird ein Papst gesucht und gewählt – mit vollem Risiko für das Heil der Welt.
Papst Franziskus war den Obdachlosen und Armen besonders verbunden. In der Nacht wachen sie über dem Petersplatz, am Tag sind die Vorbereitungen für die Beisetzungszeremonie am Samstag schon zu erkennen.
In der im Vergleich zu Deutschland höheren politischen Vitalität des amerikanischen Katholizismus steckt ein Risiko für die Kirche: Eine Antwort auf Benjamin Dahlke.
Schon vor Franziskus’ Tod hat das Kandidaten-Roulette begonnen. Doch Namen sind mit Vorsicht zu genießen. Was die Chancen auf das Papstamt erhöht, lässt sich aber durchaus benennen.
Nach dem Tod von Papst Franziskus beginnt die Suche nach einem neuen Oberhaupt der katholischen Kirche. In Deutschland werben Union und SPD um Zustimmung für ihren Koalitionsvertrag. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Vergleich zu seinen Vorgängern wirkte Franziskus fast wie ein Revolutionär. Aus Sicht vieler Katholiken hierzulande hat er aber zu wenig verändert. Auf seinen Nachfolger wartet eine schwere Aufgabe.
2013 wurde erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche ein Lateinamerikaner zum Papst gewählt. Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio nahm sich Großes vor.
Papst Franziskus ist am Ostermontag verstorben, nachdem er am Vortag noch den Ostersegen auf dem Petersplatz gespendet hatte. Pilger erlebten einen speziellen Ostermontag.
Vertreter von Kirchen und Politik in Hessen und Rheinland-Pfalz würdigen den Einsatz von Franziskus für den Frieden und für die Menschen in Armut.
In Köln, Bayern und Berlin reagieren Passanten kurz nach der Bekanntgabe des Todes von Papst Franziskus mit Trauer und Bestürzung. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren verstorben.
Millionen Menschen trauern um den Papst. Aus aller Welt treffen Kondolationen ein. Weltliche und Kirchenführer finden eindrucksvolle Worte für Franziskus’ Wirken.
Wer hat nun im Vatikan das Sagen? Wie wird Franziskus beerdigt? Was passiert mit dem Fischerring? Und wie können sich Kardinäle für die Nachfolge in Stellung bringen? So geht es nun weiter.
Franziskus war ein Papst, der nicht im Wahrheitsregister schrieb: Bilanz eines Reformversuchs, der unvollendet bleiben musste.
Verschiedene Wege führen zu Gott – diese Botschaft hat ausgerechnet im Mittleren Osten Gestalt angenommen: Besuch im Abrahamitischen Familienhaus in Abu Dhabi.
Das Oberhaupt der Katholiken starb am Ostermontag im Vatikan. Er stand seit 2013 an der Spitze der Weltkirche. Viele Politiker würdigen seinen Einsatz für die Schwächsten.
Bei der Feier zum Fest der Auferstehung Jesu war der Papst schon erheblich geschwächt. Am Ostersonntag sprach er ein letztes Mal zu den Gläubigen – und empfing einen Besucher aus Washington.
2013 wurde erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche ein Lateinamerikaner zum Papst gewählt. Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio nahm sich Großes vor. Ein Nachruf auf Papst Franziskus.
Jorge Mario Bergoglio war der erste Nichteuropäer auf dem Papststuhl seit mehr als 1000 Jahren. Sein Pontifikat weckte Hoffnungen auf Reformen in der Kirche, rief aber auch starke Widerstände hervor. Ein Rückblick auf sein Leben in Bildern.
Heiraten kostet schnell ein kleines Vermögen. Hier kommt eine Anleitung, wie es günstiger geht – und trotzdem mit Stil.
Kirchen werden geschlossen, Gemeinden schrumpfen, doch sie sind noch da. In ihrem klugen Film „Kirche zu - was jetzt?“ fragt Henrike Kolletzki im ZDF, wie es weitergeht. Sie zeigt, was Hoffnung macht.
Luis Valls-Taberner war einer der angesehensten Banker Europas. Ein Buch enthüllt nun, wie der Spanier mit seinem Geld den Aufstieg der erzkatholischen Gemeinschaft Opus Dei finanzierte.
Charles Tournemire ist der Gigant der Orgel in der Musik Frankreichs. Eine Auswahl seines Hauptwerks „L’ Orgue Mystique“ mit Tjeerd van der Ploeg zeigt ihn auf fünf CDs als katholischen Mystiker und Modernisten zugleich.
Die christlichen Feste sind ein kostbares Erbe, weil sie eine Schneise in den Alltag schlagen. Diese Muße darf uns heilig sein.
Zeitgeistige Radikalkuren haben jeden Sinn für ein Gleichgewicht verloren: Sie verdammen Alkohol und Fleisch als Teufelszeug. Von der christlichen Fastenzeit könnten sie lernen, dass Verzicht auch anders geht.
Warum feiern die einen die Osternacht am frühen Morgen des Sonntags, die anderen schon am Abend zuvor? Dafür lassen sich gute Gründe finden. Denn mit der Tradition ist es so eine Sache.
Überlebt der christliche Gottesglaube, wenn er sich von Kirchlichkeit löst? Die Befunde sind vielschichtiger als oft dargestellt.
2025 könnte die seit 1882 im Bau befindliche Sagrada Família in Barcelona zur höchsten Kirche der Welt werden. Aber wird ihr Architekt Antoni Gaudí schneller seliggesprochen, als sein Hauptwerk fertig ist?
Spanien hat einen neuen Pilgerweg, der selbst Atheisten bezaubert: Die Ruta del Grial führt durch die Historie und die schönsten Landschaften Iberiens.
Mit der Sühnopfertheologie hat die Evangelische Kirche inzwischen große Schwierigkeiten. In der Salzburger Christuskirche wird eine Alternative praktiziert: Jeder soll sich selbst liebhaben und gut finden.