So geht Säkularisierung
Die Religionssoziologie ist weiter, als es Friedrich Wilhelm Graf für möglich hält: Warum sich die liberale Theologie in eine unmögliche Situation gebracht hat.
Die Religionssoziologie ist weiter, als es Friedrich Wilhelm Graf für möglich hält: Warum sich die liberale Theologie in eine unmögliche Situation gebracht hat.
Das Konklave gilt als die geheimste Wahl von allen. Doch nicht alle Traditionen der Papstwahl, die an diesem Mittwoch beginnt, sind seit Jahrhunderten gleich. Die wichtigsten Antworten.
Durch Erforschung des Priestertums fand er sein Thema, im Dialog mit Reinhart Koselleck schärfte er seine Begriffe: Der Freiburger Althistoriker Jochen Martin ist im Alter von 88 Jahren gestorben.
Vor fast tausend Jahren veränderten zwei Ereignisse die Geschichte Europas: England erlag Wilhelm dem Eroberer, und die Wikingerstadt Haithabu verschwand von der Landkarte. Davon erzählt eine Ausstellung in Schloss Gottorf in Schleswig.
Warum Hardliner nur anfangs die besten Chancen haben. Eine kleine Ökonomie der Papstwahl.
Klöckner und die Kirchen +++ Stress in der Erziehung +++ Gazakrieg
Kulturkrieger und Missionare der gutwilligen Vermittlung: Die Kardinäle aus den Vereinigten Staaten spiegeln das Spektrum der Positionen und Generationen einer polarisierten Kirche. Ihr Einfluss reicht weit über nationale Grenzen hinaus.
Von William Connell entdeckt und ediert: Machiavellis Freund Donato Giannotti legte dem Kardinal Niccolò Ridolfi den Plan einer republikanischen Kirchenreform vor.
Nach ihrer Kritik an den Kirchen reist Julia Klöckner zum Kirchentag. Die Chance für eine produktive Debatte ist vermutlich aber schon verpasst.
Die Wahl des neuen Papstes folgt Jahrhunderte alten Traditionen. Das, was in ein paar Tagen beginnt, wird zugleich das erste virale Konklave der Geschichte sein und das erste, das als popkulturelles Ereignis begangen wird.
Die alten Recken der Friedensbewegung erkennen „ihren“ Kirchentag nicht mehr wieder. Selbst gegen amerikanische Raketen findet sich keine Mehrheit mehr.
Frankfurter Archivfund +++ Unseld in der NSDAP +++ Kurze Meldung +++ Kirchenasyl +++ Gründonnerstag
Hunderte Gäste gedenken beim Trauergottesdienst in Weilburg des verstorbenen Pawlos. Anschuldigungen, es sei nachlässig gesucht worden, weisen Redner zurück: „Ein hilfloses Kind ist verloren gegangen.“
Ministerinnen gesucht +++ Klöckner und die Kirchen +++ IQ über 130 +++ EU bestraft Apple und Meta
Dass nur eine Minderheit der Kirchenmitglieder an einen personalen Gott glaubt, soll kein Hinweis auf ein aktuelles Verblassen tradierten Glaubens sein? Eine Antwort auf Friedrich Wilhelm Graf.
Vor dem Konklave machen die Namen etlicher Kardinäle die Runde, die als Nachfolger von Franziskus gehandelt werden. Ob einer von ihnen Papst wird, ist nicht sicher.
Gedenkfeier in Seelow +++ Nach der Zollattacke +++ Urteil in Freiburg +++ Pflichtlektüre für Demokraten
In der kommenden Woche sollen die Kardinäle zusammenkommen, um einen Nachfolger des gestorbenen Papstes Franziskus zu wählen. Es wird damit gerechnet, dass 134 Wahlberechtigte dabei sein werden.
CDU und CSU stellen die Minister der künftigen Koalitionsregierung mit der SPD vor, in Kanada wird ein neues Parlament gewählt, und die Kardinäle bereiten die Papstwahl vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Er trug den Namen eines Bettelordensgründers und erteilte der Pracht eine Absage: Mögen die Kirchen vielerorts leer sein, der Tod des Papstes beschäftigt die ganze Welt. Wie kommt das?
Franziskus wollte ein nahbarer Papst sein. Eine Geflüchtete, ein Missbrauchsopfer, eine Ordensfrau, eine Vertreterin des „Synodalen Wegs“ und ein Bischof erzählen, wie sie ihn erlebt haben.
Papst Franziskus ist noch nicht beerdigt, da richtet sich der Blick schon auf die Wahl seines Nachfolgers. Und auf die amerikanische Führung, die sich plötzlich für die Katholiken interessiert.
In der Botschaft des Vatikans liegt ein Kondolenzbuch aus. Speis und Trank gibt es nicht. Und trotzdem: Der verstorbene Papst war ein leidenschaftlicher Koch. Was aß er am liebsten?
Ein atheistischer Autor begleitet den Papst auf eine Reise. Sein Roman darüber ist nun umgehend zum Bestseller geworden. Auch, weil der Schriftsteller Franziskus eine Frage seiner Mutter übermittelte.
Papst Franziskus hat oft gegen die Profitgier gewettert. Dabei waren die Katholiken wirtschaftlich erfolgreicher als man denkt.
Der verstorbene Papst Franziskus sprach sich für radikale Umverteilung aus. Die moderne Marktwirtschaft musste ihm daher fremd bleiben. Was hat es mit der kirchlichen Soziallehre auf sich?
Israels Militäraktion in Gaza verfolgt kein rationales Ziel mehr. Das Vorgehen der Armee dient nur noch den politischen und ideologischen Bedürfnissen Netanjahus und seiner Koalition.
Wie gestaltet man die Totenmesse für einen Papst, der für festliche Gottesdienste nichts übrig hatte? Diego Giovanni Ravelli musste eine Antwort finden. Der päpstliche Zeremonienmeister ist zugleich Rausschmeißer.
Der Regisseur Dmitri Tscherniakov hebt in Zürich Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ aus dem Dunst der Traumgeschichte und richtet in seiner Inszenierung den Blick auf Machtdynamiken.
Auf Umwegen über Hannover, England, Österreich, die Schweiz und die Vereinigten Staaten kam der Welfenschatz von Braunschweig nach Berlin. Wird er dort bleiben? Die Beratende Kommission für NS-Raubgut soll noch einmal eine Empfehlung aussprechen.
Papst Franziskus wird am Samstag beerdigt. Das Bundespräsidialamt lädt Friedrich Merz ein, mit nach Rom zu fahren. Doch er lehnt ab. Anwesend wird hingegen Markus Söder sein, aber nicht als Teil der deutschen Delegation.
Eine neue Anleitung soll Segnungen von wiederverheirateten und homosexuellen Paaren regeln. Die Autoren des Papiers sagen, das sei im Sinne des verstorbenen Papstes Franziskus. Doch es gibt Kritik.
In Köln stehen nach dem Tod von Franziskus Gläubige Schlange, um zu kondolieren. Beim Gedenken überwiegen positive Erinnerungen an den Papst.
Bis Freitag können Besucher in den Petersdom im Vatikan kommen, um am offenen Sarg des Papstes Abschied zu nehmen. Zuvor wurde er durch eine jubelnde Menge am Petersplatz getragen.
Die Glaubensgemeinschaften werden nicht als weitere politische Lobbygruppen Bestand haben. Sondern nur durch Besinnung auf ihre eigentliche Aufgabe.
Kardinal Kevin Farrell spielt eine Schlüsselrolle nach dem Tod des Papstes: Als Camerlengo muss der amerikanische Kardinal dafür sorgen, dass die Papstwahl reibungslos abläuft.