Geschichten, Lieder und Erinnerungen
Ehrenamtliche lesen in Mainzer Stadtteilen für Senioren und singen mit ihnen. Ein Angebot, das nicht nur zum gemeinsamen Austausch anregen soll.
Ehrenamtliche lesen in Mainzer Stadtteilen für Senioren und singen mit ihnen. Ein Angebot, das nicht nur zum gemeinsamen Austausch anregen soll.
Maljuk soll sich schon in seiner Kindheit auf eine Zukunft im Geheimdienst vorbereitet haben. Die Operation der Ukraine gegen Russlands Bomberflotte ist sein bislang größter Triumph an der Spitze des SBU.
Juliane Strauß ist 42, will keine Kinder – und vermisst nichts. Doch noch immer gilt das als Tabu: Frauen wie sie ertragen Vorwürfe, sozialen Druck und die Frage, ob ihnen nicht doch etwas fehlt.
Bono mag es beständig. Seine Band U2 besteht noch immer aus den vier Gründungsmitgliedern, und mit seiner Frau ist er seit mehr als 40 Jahren verheiratet. Hier spricht er über seine Eltern, und er erklärt, warum er es nicht lassen kann, den Mund aufzumachen.
Eine ganz normale Ordnungshölle, aus der jedes der vier Kinder entkommen will: Paul Ingendaay spricht mit Sara Mesa über ihren Roman „Die Familie“.
Ihr Drama „In die Sonne schauen“ über vier Frauenschicksale hat gerade den Preis der Jury gewonnen – ein Treffen mit der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski in Cannes.
Tiefseebergbau +++ „Rabenmutter oder Glucke“ +++ Akzeptanz für Hausfrauen
Sie schätzten einander, aber trafen sich nie: In diesem Monat hätten der schweizerisch-französische Dichter Philippe Jaccottet und sein deutscher Kollege Christoph Meckel jeweils runde Geburtstage feiern können. Ein imaginäres Gespräch und eine Begegnung ihrer Poesie.
Handyfreie Kindheit als neues Ideal? In Brasilien formieren sich Eltern – mit überraschenden Folgen.
„Sicherheit ist für mich in Kriegszeiten zweitrangig“: Warum der Folkrocker Marian Pyrozhok von Lwiw nach Charkiw umzog – mitten in die umkämpfteste Region des Landes.
Die Festspiele in Bergen sind das größte Mehrspartenfestival Nordeuropas. Sie vereinen Transgender und traditionellen Folk, Pop und Elfenbeinturm. In diesem Jahr triumphiert der Mezzosopranist Adrian Angelico, und Kirsten Flagstad feiert ihre Auferstehung.
Zwanzig Jahre nach „Die Festung der Einsamkeit“ zieht es den Schriftsteller Jonathan Lethem in „Der Fall Brooklyn“ erneut in die Straßen seiner Kindheit.
Der Komponist Per Nørgård schrieb für Laien auf dänischen Dörfern genau so gern wie für die bedeutendsten Symphonieorchester der Welt. Jetzt ist der Meister des Unvorhersehbaren mit 92 Jahren gestorben.
Wird in Leverkusen nun alles anders? Mit der Harmonie der Alonso-Ära dürfte es unter dem neuen Trainer Erik ten Hag vorbei sein. Der Niederländer gilt als streng – und bewies zuletzt kein glückliches Händchen.
Ach, Clara: Lilja Rupprecht bringt in Frankfurt E. T. A. Hoffmanns „Sandmann“ auf die Bühne. Und fragt nach dem Unterschied zwischen Mensch und Maschine.
Ein Sohn fragt nach: F.A.Z.-Autor Timo Frasch spricht mit seiner Mutter Theresia über ihre Kindheit auf dem Bauernhof, das Leben als Hausfrau – und ihre Sorgen wegen seines kurzen Abstechers zur „Bunten“.
Zehn Jahre lang hat sie nicht mit ihrem Vater gesprochen: In „Ostblockherz“ erzählt Didi Drobna von Migration und Sprachverlust, vom Erwartungsdruck auf Kinder und von neuer Nähe im Notfall. Dazu gibt’s ein neues Literaturrätsel.
Er ist in Israel und Deutschland aufgewachsen und hat über beide Länder geschrieben: Ein Gespräch mit dem Historiker und diesjährigen Börne-Preisträger Dan Diner über die Schwäche des einen und das Dilemma des anderen Landes.
Utopie oder Notwendigkeit? Die Mitautorin von „Rettet die Vielfalt" und preisgekrönte Umweltforscherin Katrin Böhning-Gaese spricht über ihr Manifest für eine biodiverse Gesellschaft.
Vollkommen ethikfrei: Cecilie Lind lässt in ihrem Roman „Mädchentier“ eine Halbwüchsige zur männermanipulierenden Liebessehnsüchtigen werden.
Nicht nur das geplante Suchthilfezentrum interessiert die Anwohner in Frankfurts wohl „rauestem Viertel“. Ebenso drängend sind Fragen der Sauberkeit, Sicherheit und des Verkehrs.
Spanien zieht Parallelen zwischen Israel und Russland, Belgien stellt die eigene Teilnahme infrage, und ESC-Sieger JJ wünscht den Ausschluss des jüdischen Staates. Die European Broadcasting Union gerät zunehmend unter Druck.
Victor Hugo war der französische Nationaldichter des 19. Jahrhunderts. Sein Roman „Les Misérables“ ist als Musical immer noch populär. Walburga Hülk widmet ihm eine enthusiastische Biographie.
Joe Biden reiht sich mit dem Versuch, seinen Gesundheitszustand zu verschleiern, in eine illustre Runde ein. Auch hierzulande wird das immer wieder versucht.
Amerikas Präsident sollte einfach mal antike Autoren lesen, um zu begreifen, was wahrhaft freies Denken und Handeln bedeutet.
Derrida als Leitlektüre im hohen Alter: Ein „Text+Kritik“-Sonderband widmet sich der Dichterin Friederike Mayröcker. Er enthält schöne Würdigungen, interessante literaturwissenschaftliche Zugänge und ein letztes „Proëm“.
Zur Stolpersteinverlegung für die Nachkommen des Rabbiners Markus Horovitz kommen Angehörige aus der ganzen Welt nach Frankfurt. Die Rückkehr ins Land der Täter fällt ihnen schwer.
Clais Baron von Mirbach war zwölf, als sein Vater 1975 von der RAF ermordet wurde. Ein Gespräch über Familie, die Mythen der Täter, die Ungewissheit – und wie weit seine Mutter für die Versöhnung gegangen wäre.
Ein dreijähriges Mädchen liegt wochenlang in einer Klinik und hat hohes, unerklärliches Fieber. Nun hat ein Gericht entschieden: Seine Mutter hat es krank gemacht – sie darf nach Ende ihrer Haftstrafe zunächst nicht freikommen.
Spielzeug, mit dem nie gespielt wurde, viel bepriesene Hilfsmittel, die nicht besonders hilfreich waren, hübsche Anziehsachen, die nur mir gefallen haben: Rückblick einer Mutter auf unnötige elterliche Anschaffungen.
Eine geliebte Immobilie endgültig loszulassen, das fällt schwer. Sie zu vermieten, statt zu verkaufen, ist eine Option – allerdings oft nicht die beste.
Der Vater und Leichtathletik-Trainer Gjert Ingebrigtsen steht vor Gericht, weil seine erfolgreichen Kinder ihm Manipulation und Misshandlung vorwerfen. Der Fall wirft Fragen auf – nicht nur in Norwegen.
Ein besonderes Band zwischen Mutter und Tochter? Eine Familienberaterin verrät, warum dieser Mythos bei erwachsenen Töchtern für viel Leid sorgt, wieso Konflikte oft schnell eskalieren – und wie sie die Beziehung gestalten können.
Eine Palme kippt um, Kevin Spacey soll geehrt werden, und Fatih Akin sucht in seinem neuen Film „Amrum“ die deutsche Seele.
Wer könnte besser übers „Wohnen“ sprechen als eine Filmregisseurin: Doris Dörries Blick durchs Schlüsselloch weitet sich zur fesselnden Geschichte der Bundesrepublik.
Das Literaturmuseum Wien untersucht die Herkunft von Schriftstellern – mit überschaubarem Erfolg.