Diese Seelennarbe kann nicht mehr heilen
Aber etwas Moderne wäre vielleicht sinnvoll: Der traurig-schöne Roman „Das Echo der Sommer“ von Elin Anna Labba erzählt von den indigenen Sámi in Schweden. Nach der Lektüre blickt man anders auf „Lappland“.
Aber etwas Moderne wäre vielleicht sinnvoll: Der traurig-schöne Roman „Das Echo der Sommer“ von Elin Anna Labba erzählt von den indigenen Sámi in Schweden. Nach der Lektüre blickt man anders auf „Lappland“.
Wie schreibt man Lieder aus der Mitte des Lebens? Sarah Connor blickt im Interview auf ihre Karriere zurück, spricht über die Nationalhymne, Wale – und neue Musik.
Der Roman „Enter Ghost“ findet darauf eine Antwort. Die britisch-palästinensische Autorin Isabella Hammad nähert sich dem Konflikt im Nahen Osten auf hochreflektierte Weise, und doch bleiben blinde Flecke.
Selbständigkeit und Selbstwert bei Kindern – wie können Eltern das fördern? Ein Kinder- und Jugendpsychiater verrät, wie viel Überwachung Kinder brauchen und was schüchternen Kindern gut tut.
In der Kindheit war die Beziehung meist eng. Erwachsene Töchter hingegen berichten oft von Konflikten mit ihren Müttern, sind wütend und enttäuscht. Warum ist das so? Und was brauchen Töchter wirklich von ihren Müttern?
Taugt ein australischer Serienmörder als Opernstoff? In „Voice Killer“, am Theater an der Wien uraufgeführt, verrennen sich Miroslav Srnka und Tom Holloway jedenfalls völlig in der Faszination des Bösen.
Den demographischen Kollaps vermeiden: Die Ukraine hat im Krieg fast die Hälfte ihrer Kinder verloren. Daher verbietet sie Adoptionen aus dem Ausland. Aber reicht das?
Der Vater von Norwegens Leichtathletikstar Jakob Ingebrigtsen wird von den Anschuldigungen des Olympiasiegers freigesprochen – wegen Körperverletzung gegen seine Tochter aber verurteilt.
Ines Geipel antwortet auf ein F.A.Z.-Interview mit dem Germanistik-Professor Dirk Oschmann: Der habe vor lauter Schwärmerei für sein Sporterlebnis in der DDR keinen Blick für die brutale Realität hinter dem System.
Ob Wanda, Voodoo Jürgens oder Der Nino aus Wien: Der Musikmanager Stefan Redelsteiner hat ihnen zum Erfolg verholfen. Hier erklärt er, was österreichische Popmusik so erfolgreich macht und wieso sie in deutschen Feuilletons so beliebt ist.
Kulturwissenschaftler Andreas Bernard spricht im Interview über das Fehlen der Sommerpause im Fußball, Nostalgie und Narzissmus von heute und sein olles Baumwolltrikot des FC Bayern.
Der Schauspieler Yousef Sweid ist arabischer Israeli und hat jüdisch-palästinensische Kinder. In seinem neuen biografischen Stück „Between the river and sea“ stellt er die Frage: Gibt es wirklich so klare Seiten?
Der Plan des früheren Gesundheitsministers, im Keller seines ehemaligen Amtssitzes weiter an der Tischtennis-Karriere zu feilen, ist dahin. Die Nachfolgerin spielt nicht mit.
Der österreichische Rapper Mavi Phoenix hat seine Transition öffentlich dokumentiert, auf seinem neuen Album entwirft er als moderner Cowboy seine Definition von Männlichkeit. Unsere Autorin hat ihn getroffen.
Da war noch mehr als Paul Klees „Angelus Novus: Eine bislang unerkannte Bildquelle zu Walter Benjamins Thesen „Über den Begriff der Geschichte“ dürfte Arthur Kampfs im Berlin der Jahrhundertwende populäre Darstellung „Die Vertreibung aus dem Paradies“ gewesen sein.
Liebe und Täuschung: Anne Enrights neuer Roman „Vogelkind“ ist eine bitterböse Persiflage auf den irischen Dichter an sich, der sich hier nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben alle Freiheiten herausnimmt.
Vor gut zwei Jahren habe sein Konzern auf der Intensivstation gelegen, sagt Fresenius-Chef Michael Sen. Nun befindet sich der Dax-Riese in einer Transformation - und zieht Lehren aus dem Sport.
Mit seinen Nagelbildern schuf er eine unverwechselbare Poesie in Stahl. Bis zuletzt engagierte er sich gegen den Krieg, der seine Jugend überschattet hatte: Zum Tod des universalen Menschenrechtskünstlers Günther Uecker.
Die Schauspielerin Ana de Armas erzählt über ihre neue Rolle als Actionheldin, ihren Englischunterricht mit „Sex and the City“, die schweren Anfänge im Filmgeschäft und ihre Verliebtheit in Tom Hanks.
Wenn Jugendliche sich radikalisieren, merken Eltern das oft zu spät und sind dann überfordert. Zwei Experten erklären, auf welche Hinweise man achten kann – und warum manchmal noch Hoffnung besteht.
Ein Autor, der mit seinen Mahnungen wie mit seinen Widersprüchen die Gegenwart berührt: Ein Festakt und eine Tagung in Lübeck feiern den 150. Geburtstag Thomas Manns.
Zucker wirkt im Gehirn wie eine Droge, heißt es. Das stimmt so nicht ganz. Forscher erklären, warum wir übermäßig viel Lust auf Süßes haben – auch wenn wir satt sind. Und wie es gelingt, weniger davon zu essen.
Nutztiere muss man in unseren Städten mit der Lupe suchen, aber es gibt auch schöne Ausnahmen, etwa den Dottenfelderhof bei Frankfurt.
Karol Nawrocki gewinnt knapp gegen Rafał Trzaskowski. Nawrockis Verbindung zu Fußballfans sorgt für Diskussionen.
Vor dem Krieg war der Ukrainer Oleksii Anulia Kickbox-Champion. In russischer Gefangenschaft rettete ihm das sein Leben – und führte ihn in die Hölle. Ein Gespräch über den Sport als Werkzeug der Selbstbehauptung.
Im Babylon-Kino in Berlin wurde der avantgardistische Film „Im Frühling“ von Mikhail Kaufman gezeigt. In ihm kommt alles in Bewegung. Über einen Film und einen Mann auf dem Fahrrad.
Maximilian Janisch ist 21, Schweizer, hochbegabt – ein Mathe-Genie. Hier spricht er über die Eleganz der Zahlen, Vorurteile gegen Mathematiker und warum er beim Dating eher auf Risiko setzt als auf Berechnung.
Kein Raum für Opfererzählungen: Ira Peter leistet überzeugende Aufklärungsarbeit über Russlanddeutsche. Dabei ist auch manches über die Bundesrepublik zu lernen.
Robert De Niro gilt als höchst wortkarg, wenn es um seine Person geht. Bei einem Auftritt in Cannes aber redet der legendäre Schauspieler über sein Leben, als sei er beim Therapeuten. Wie kommt’s?
Das menschliche Leben in seiner ganzen Fülle: Thomas Mann dachte sich ein Werk aus, das Humanität und Individualität gleichermaßen feiert. Es ist das Beste, was man lesen kann.
Wer Nachwuchs großzieht, beschenkt die Gesellschaft mit den künftigen Financiers unserer Sozialsysteme: Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier beklagen die Vernachlässigung von Kindern.
Die Bergwelt im Westen Kanadas überwältigt jeden. Manche suchen in der Wildnis nach ihren indigenen Wurzeln, andere nach dem Sinn des Lebens. Aber ohne Bärenspray macht sich keiner auf den Weg.
Sein autobiographischer Zyklus „Der Araber von morgen“ machte Riad Sattouf zu einem ganz Großen im internationalen Comic. Nun erzählt er Teile der Geschichte noch einmal: aus der Sicht seines Bruders Fadi.
Die frühkindliche Bildung hat bisher ein Schattendasein geführt. FU-Forscherin Katharina Kluczniok erhofft sich vom Familienministerium überprüfbare Standards und eine Evaluation der Qualitätskriterien.
Mord und Mystik im Lahntal: Seit der frühere TV-Journalist Christoph Stoll im Ruhestand ist, schreibt er Krimis. Sie spielen dort, wo er sich auskennt und aufgewachsen ist – im Forsthaus und im Wald.
Kongenial im Herbst des Lebens: Duisburg zeigt „Mechanik und Menschlichkeit“ des zeitweiligen Künstlertraumpaars Eva Aeppli und Jean Tinguely.