Das Risiko trägt der Rückkehrer
Das Literaturmuseum Wien untersucht die Herkunft von Schriftstellern – mit überschaubarem Erfolg.
Das Literaturmuseum Wien untersucht die Herkunft von Schriftstellern – mit überschaubarem Erfolg.
Erstmals ist ein Kind mit einer lebensbedrohlichen Erbkrankheit durch eine präzise Gentherapie behandelt worden. Der kleine „KJ“ muss bis zur Heilung aber noch hoffen.
Tobias Rehberger verwirklicht Installationen und Projekte in aller Welt. In seinem Frankfurter Atelier aber kehrt er jetzt zu Ölfarbe und Handwerk zurück.
In diesen Zeiten, in denen alles zu zerfallen scheint, gibt es etwas, das noch Verbindung stiftet: das gemeinschaftliche Erleben von Kultur.
Er war Fußballnationalspieler und Weltmeister und ist jetzt Autor: Christoph Kramer stellt im Frankfurter Mousonturm seinen Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“ vor.
Lucio Corsi rückte als ESC-Teilnehmer für Italien nach, als Olly auf die Teilnahme verzichtete. Ein Gespräch über genutzte Chancen, die Botschaft seines Lieds und worum es für ihn bei dem Gesangswettbewerb geht.
Der Fragebogen, den der Schriftsteller Marcel Proust gleich zweimal ausfüllte, war ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Wir spielen es weiter mit der Investorin und Unternehmerin Jeannette zu Fürstenberg.
Was geschieht, wenn ein Roman den kulturellen Kontext wechselt? Ein Abend mit der Schriftstellerin Dana Vowinckel und dem Übersetzer Adrian Nathan West in New York.
Wärmende Wir-Gefühle: In Hamburg triumphiert der Kollektivgedanke des Art Ensemble of Chicago. Bei seiner begeisternden Show der „Great Black Music“ bezieht es auch das Publikum in die Klangerzeugung ein.
Mit Blick auf die eigene Biographie und aktuelle politische Bezüge: Omer Bartov zu Fragen der Erforschung von Genozid und Holocaust.
Mit „Die Puppe“ wird der beliebteste polnische Roman nun überhaupt erstmals adäquat übersetzt. Bolesław Prus bietet darin ein faszinierendes Gesellschaftspanorama des neunzehnten Jahrhunderts.
Tara Booth war schon ein Instagram-Star, bevor alle ihre Graphic Novel „Überwindungen“ feierten, der französische Band „Amir und der Geschmack von Heimat“ hat ähnlichen Erfolg. Was begeistert die Menschen an diesen Comics so?
Toxische Eltern wirken nach außen oft ganz normal. Auch Kinder hinterfragen das Verhalten oft nicht. Es gibt aber eindeutige Hinweise.
In meiner Kindheit und Jugend war ich oft zu Besuch in dem jesidisch-kurdischen Dorf in Syrien, in dem mein Vater aufwuchs. Doch dann kamen der IS, Assads Krieg und der Genozid an den Jesiden. Jetzt bin ich zum ersten Mal wieder dorthin gefahren.
Zum Jahrestag des Kriegsendes hat sich das Bodemuseum etwas Besonderes ausgedacht: Es zeigt Paul Klees „Angelus novus“ zusammen mit Dürers Stich „Melencolia I“ und Manuskripten von Walter Benjamin.
Vor sechzig Jahren nahmen Israel und die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen auf. Ein Gespräch mit dem Historiker Moshe Zimmermann über den Blick beider Länder aufeinander, Antisemitismus und den HSV.
Nach Jahren der Funkstille schafft eine Tochter es, ihrem gewalttätigen Vater zu verzeihen. Warum Vergebung wichtig für die Psyche ist – und wie sie gelingen kann.
Musiker, Labelgründer, Vaterfigur – Xatar war vieles in einer Person. Vor allem zeigte er, wie weit man kommen kann, wenn man aus jedem Rückschlag eine Wendung macht.
Unsere Autorin wuchs in den Siebziger- und Achtzigerjahren auf. Ihre berufstätige Mutter hatte weder Elternzeit noch Elterngeld – und war trotzdem weniger gestresst. Woran liegt das?
Missbrauchsfälle +++ Antike Ausnahme +++ Transparentere Finanzen +++ 8. Mai 1945 +++ Karfreitag
Die Holocaustüberlebende Margot Friedländer ist gestorben. In hohem Alter war sie von Amerika nach Deutschland zurückgekehrt – nicht als Anklägerin, doch als Mahnerin und Anwältin der Menschlichkeit. Im Januar vergangenen Jahres hat sie uns ihre Geschichte erzählt.
Was können verlässliche Kriterien für die Unterscheidung des virtuell Wirklichen und des wirklich Wirklichen sein? Zum Osterfest ein kleiner Versuch über den Teufel.
Nach Jahren der Zurückhaltung hat Neo Rauch nun wieder eine Galerieausstellung mit neuen Werken bestückt. Der Name der Präsentation: „Stille Reserve“. Ein Gespräch darüber in Leipzig.
Zwei Schwestern erfüllen sich ihren großen Wunsch: Sie kaufen sich ein Ferienhaus auf Mallorca. Doch ein erbitterter Nachbarschaftsstreit lässt sie spüren, wie angespannt die Lage zwischen Ausländern und Einheimischen ist.
„Schreib sie auf, aber mach sie nicht schöner“: 1946 sammelte Shmerke Kaczerginski die jiddischen Lieder Überlebender aus dem Wilnaer Ghetto. Ihre Übersetzung sichert Erinnerung und Zukunft gemeinsam.
Einer Halbchinesin in Deutschland stellen sich viele Fragen, die niemand so recht beantworten kann. Warum ich erst ein nerdiges Fach studieren musste, um meine deutsch-chinesische Identität zu verstehen.
In einer Frage sind sich die meisten Deutschen einig: Sie lehnen Trump ab. Was bedeutet das für ihr Verhältnis zu den Amerikanern? Ein Tag auf dem deutsch-amerikanischen Volksfest am Stützpunkt Hohenfels.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Schauspielerin Alice Dwyer.
Ob Mozart oder ABBA, ob barocke Helden oder moderne Tragödien: Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter entdeckt überall das Neue mit Frische. Jetzt wird sie siebzig Jahre alt.
Ein Mediziner erklärt, was püriertes von nicht püriertem Obst unterscheidet, wie schlimm Kohlenhydrate sind und warum Zucker für Kinder besonders gefährlich ist.
In Nohant im Herzen Frankreichs, auf dem Landgut seiner Freundin George Sand, verbrachte Frédéric Chopin seine glücklichste Zeit. Dort kann man seine Musik in der weiten Landschaft des Berry erleben, wo sie auch entstand.
Ulli Lusts „Die Frau als Mensch“ ist als erster Comic nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis. Was kann gegenüber üblichen Studien eine gezeichnete Evolutions- und Emanzipationsgeschichte leisten?
Unser Autor reist durch die Heimat seiner Familie. Wie früher fürchten die Allensteiner einen russischen Einmarsch. Diesmal nicht als Deutsche, sondern als Polen.
Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Deutsche Reich die bedingungslose Kapitulation. Der Krieg war vorüber, eine neue Epoche stand bevor. Stimmen aus jenen Tagen, von Staatenlenkern und Müttern, Kindern und Soldaten, Schriftstellern und Zivilisten.
Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, beeindruckt nicht nur mit imposanten Felsenklöstern und endlosen Reisfeldern – es fasziniert auch mit seiner feurigen Esskultur.
Freiheit bedeutet nicht nur, sich aus Fesseln der Gewalt zu lösen, sondern auch über sein Schicksal bestimmen zu können. Konnten das die der Hölle entkommenen Juden am 8. Mai 1945 und danach? Was der Tag für meine Eltern und Juden aus ganz Europa bedeutete.