Das grausame Gesetz des Fleisches
Dies ist die literarische Entdeckung des Jahres: „Die Vegetarierin“ heißt der Roman der aus Südkorea stammenden Schriftstellerin Han Kang. Er lässt den Leser völlig aufgewühlt und zugleich tief beeindruckt zurück.
Dies ist die literarische Entdeckung des Jahres: „Die Vegetarierin“ heißt der Roman der aus Südkorea stammenden Schriftstellerin Han Kang. Er lässt den Leser völlig aufgewühlt und zugleich tief beeindruckt zurück.
Dank Internet ist Integration auf dem Dorf keine Notwendigkeit mehr. Kein Wunder, wenn dort manchem nichts mehr als die Kultur der Alteingesessenen verhasst ist.
Es gibt Autoren mit Einfühlungsvermögen und solche mit Wortgewalt und Witz. Alles Weltliteratur? Ein Ausblick auf die schönsten Romane, die in Kürze erscheinen.
Als ihr Sohn in den Bergen stirbt, macht sich die Hebamme Petra Flachsenberg auf den Weg, ihn zu holen. Dann geht sie immer weiter. Die Geschichte einer Entbindung.
Der Ernährungspsychologe Thomas Ellrott erklärt, wie man Kinder dazu kriegt, Obst und Gemüse zu essen. Zum Beispiel mit dem Ketchup-Trick.
Ein Besuch bei Albrecht Glaser, den die Alternative für Deutschland zum Bundespräsidenten machen will. In langen, vorwurfsvollen Sätzen beschreibt er seine zum Teil abenteuerliche Weltsicht.
Kindliche Verhaltensweisen sind das neueste Erkennungszeichen der Hipster-Bewegung. Dem Mittvierziger sei der Ausflug in die Kindheit vergönnt, doch die Welt bleibt voller Probleme – Erwachsenenprobleme.
Für Ärzte, Lehrer und Bibliotheken fehlt das Geld, dafür wird die Stadt mit teurem Granit gepflastert. Dagegen machen Liberale schon mal gemeinsame Sache mit Kommunisten.
Geburtsort Sylt? Fehlanzeige! Der Kreißsaal wurde geschlossen, und unter den Reetdächern der Bauernhäuser sitzen Zugezogene, oder es halten deren Schwiegermütter die Stellung fürs Finanzamt.
Er begrüßt den nationalen Ruck durch die Gesellschaft: Die intellektuelle Galionsfigur der polnischen Rechten ist ein Wutschriftsteller.
Kalifornische Zauberberge: 1949 besucht die junge Susan Sontag den alten Thomas Mann in Pacific Palisades. Eine frühe, bislang unbeachtete Erzählung aus dem Nachlass zeigt nun, wie tief die Autorin davon geprägt wurde.
Andreas Maier ist beim fünften Roman seines angeblich auf elf Teile angelegten autobiographischen Zyklus angelangt. „Der Kreis“ bringt eine ästhetische Wende ins Geschehen und ändert damit alles.
Wladimir Samsonow war das Jugendidol von Dimitrij Ovtcharov. In rio de Janeiro zerstört der Weißrusse den Olympiatraum seines Klubkollegen und Freundes im Viertelfinale.
Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller hat einen neuen Roman veröffentlicht. Im Interview spricht sie über ihre Zeit als Hilfsschwester in der geschlossenen Psychiatrie und über ihre Ehe mit dem Bruder von Heiner Müller.
Das Auto ist und bleibt das Reisemittel Nummer eins. Dass es nicht immer vorangeht, stört doch nicht. Früher war das natürlich ganz anders.
Manche Menschen nehmen Gerüche, Geräusche oder Bilder viel intensiver wahr als andere. Für die Betroffenen ist das eine Last. Aber ist es auch eine Krankheit?
Allianz-Chef Oliver Bäte trifft Internetheld Oliver Samwer zum Unternehmergipfel: Beide arbeiten an der digitalen Revolution. Ein Gespräch über Feiglinge, Weltverbesserer und die Turnschuhfrage: mit oder ohne Schnürsenkel?
Wer am Rhein lebt, der badet auch darin. Ein im Mittelrheintal aufgewachsener Landschaftsarchitekt lässt die lange, fast vergessene Tradition des Stromschwimmens wieder aufleben.
Eine Ausstellung in der Berliner Kinemathek erzählt die Geschichte der Science-Fiction im Kino. Wer glaubt, er sei gegen den Zauber der Zukunft immun, hat sie noch nicht gesehen.
Oft plagen gerade die Tüchtigsten heimliche Versagensängste. Nach dem Motto: Wenn andere wüssten, wie wenig ich eigentlich kann. Es gibt aber Wege, das schiefe Bild zu korrigieren.
Eine Frau, eine Bikini: Wie ein italienischer Schwarzweißfilm. Es ist meine Mutter im sowjetischen Sommer 1964. Aber was brennt da nur auf dem Foto? Und in mir, wenn ich es heute ansehe?
Einen Fehler hat man immer frei in Bayern, aber dann fällt der Watschnbaum. Pech für den Rest Deutschlands, vulgo Preußen: Er brauchte seinen Freischuss schon 1866 auf.
In seinen letzten Filmen verlor sich Pedro Almodóvar in Gefühlskitsch und Manierismen, doch mit dem Beziehungsdrama „Julieta“ knüpft er wieder an seine besten Zeiten an.
Warum ist die Brustkrebsrate in Japan so niedrig? Und welche Ernährung fördert das Entstehen von Dickdarmkrebs? Der Nobelpreisträger Harald zur Hausen im Gespräch
Wer nicht einmal seinen eigenen Geschmack beurteilen kann, ist leicht zu manipulieren. Wir dürfen nicht alles schlucken, was uns Ernährungstüftler vorsetzen. Ein Gastbeitrag.
Kann, wer keine Moral kennt, böse handeln – oder ist das Ausblenden der Moral eine böse Entscheidung? Die Philosophin Bettina Stangneth beantwortet diese Fragen in ihrem furios geschriebenen Buch „Böses Denken“.
Jeff Beck wollte brechen mit dem Image als Posterboy für Gitarrenmagazine. Auf „Loud Hailer“ wagt er eine Neuerfindung zwischen Ibiza-Beat und Protestsongs, spielt aber trotzdem die besten Soli seines Lebens.
Im Nahen Osten erfreut sich der Nelkenapfel großer Beliebtheit. Unter den Kurden schätzt man nicht nur den Duft des dekorativen Ornaments. Für sie ist es ein Symbol der Liebe – und eine Erinnerung an den Genozid.
In Anwesenheit von Joanne K. Rowling feiert „Harry Potter und das verwunschene Kind“ am Londoner Palace Theatre Premiere. Eigentlich ist das Theaterstück schon lange ausverkauft – doch nun gibt es für Fans eine gute Nachricht.
Besuch aus dem Altenheim: Wie das Puppenmuseum in Hanau in einem Projekt dementen Menschen die Kindheit ins Gedächtnis ruft.
War Alfred Wegener das verkannte Genie, dessen Theorie der Kontinentaldrift erst die Nachwelt in ihrer Bedeutung verstand? Mott T. Greenes lange erwartete Biographie beantwortet die Frage mit einem großen wissenschaftshistorischen Wurf.
Für einen guten Scherz mit den Zuschauern ist Andrew Johnston immer zu haben. Trotzdem ist der Publikumsliebling einer der diszipliniertesten Golfer auf der Profitour. Wie hat der Werbeträger einer Burger-Kette das nur geschafft?
Der „Rheinischer Hof“ ist 90 Jahre alt, seit 1978 hat der Wirt in dem Lokal nichts mehr verändert. Jetzt muss er schließen – wegen eines Tages vor acht Jahren.
Schon lange hatten die französischen Behörden einen Anschlag auf eine Kirche befürchtet. Dass der als IS-Anhänger polizeibekannte Täter zuschlagen konnte, lag auch an einer Richterin.
Kaum zu glauben: Tunesien hat eine Eishockey- Nationalmannschaft und träumt von den Winterspielen. Wie kam der Wüstenstaat dazu?
Wenn der Zeitumkehrer anspringt, ist auch Lord Voldemort nicht fern: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ spinnt am Londoner Palace Theatre die Erfolgssaga fort.