Das Ende päpstlicher Zweisamkeit
Nun kann Papst Franziskus Reformen anstoßen, die sein Vorgänger noch zu verhindern wusste. Doch er muss noch immer viele Widerstände überwinden. Denn die katholische religiöse Rechte bleibt stark.
Nun kann Papst Franziskus Reformen anstoßen, die sein Vorgänger noch zu verhindern wusste. Doch er muss noch immer viele Widerstände überwinden. Denn die katholische religiöse Rechte bleibt stark.
Zwei verfeindete orthodoxe Kirchen kämpfen in Kiew um das Höhlenkloster, das bedeutendste Kloster des Landes. Und die Gläubigen sind sich uneins, wann Weihnachten zu feiern ist.
Papst Franziskus hat während der Trauermesse für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Benedikt XVI. die Predigt gehalten. Unter den Gästen sind auch deutsche Spitzenpolitiker.
Aus elf katholischen Bezirken werden elf Regionen: Mit der Neuordnung des Bistums verliert Frankfurt ein bekanntes Kirchenamt.
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat sich für die Todesstrafe ausgesprochen. Er teile in dieser Frage nicht die Auffassung der katholischen Kirche, sagt er in einem Video auf Facebook.
Im neuen Jahr stehen Oberbürgermeister- und Landtagswahlen an. Der verstorbene Papst Benedikt XVI. wurde geehrt. Und außerdem lag die Silvesternacht in Hessen noch im Rahmen des „normalen Wahnsinns“. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Pontifikat des deutschen Papstes Benedikt XVI. hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als er vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Amtierende und frühere Politiker würdigen den verstorbenen Papst als große Persönlichkeit. Leise Kritik klingt an Benedikts Umgang mit Missbrauch an.
Die Bischöfe in Limburg, Mainz und Fulda, der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der hessische Ministerpräsident haben den gestorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. gewürdigt.
Nach seinem Tod am Silvestermorgen laufen im Vatikan die Vorbereitungen für die Beerdigung Benedikts XVI. Er soll am Donnerstag beigesetzt werden.
Franziskus feiert im Petersdom die Neujahrsmesse und spricht zu Zehntausenden beim Angelusgebet. Um seinen aufgebahrten Vorgänger geht es nur noch am Rand.
Die Welt trauert um Benedikt XVI. Am Silvesterabend dankt Papst Franziskus im Petersdom für das Zeugnis seines verstorbenen Vorgängers. In andere Würdigungen mischen sich auch kritische Töne.
Das Pontifikat des deutschen Papstes hatte unter besten Vorzeichen begonnen. Umso größer war die Überraschung, als Benedikt XVI. vor bald zehn Jahren auf sein Amt verzichtete. Joseph Ratzinger prägte die Kirche über Jahrzehnte.
Das Eintracht-Museum entstand aus einer Abstellkammer. Heute ist es ein Ort für Bildung und Diskussion. Für Fußballfans kann das Museum sportliche Enttäuschungen und überzogene Erwartungen lindern.
Israels Regierung wird vereidigt, Böller dürfen wieder verkauft werden und das Tesla-Märchen könnte bald vorbei sein. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Kirchen rufen an Weihnachten zum Einsatz für den Frieden in der Ukraine und der Welt auf. Der Moskauer Patriarch schickt Papst Franziskus einen Weihnachtsgruß.
Immer mehr Ukrainer wollen Christi Geburt schon am 25. Dezember statt am 7. Januar feiern. Auch die Kirchen wenden sich allmählich vom julianischen Kalender ab. So einfach ist ein Wechsel jedoch nicht.
Papst Franziskus hat zwar für den Fall seiner Amtsunfähigkeit eine Rücktrittserklärung verfasst. Normen für Papstrücktritte will er trotzdem nicht erlassen.
Franziskus hat verfügt, dass im Falle seiner Amtsunfähigkeit ein anderer die Führung der katholischen Kirche übernehmen soll. Das hat noch kein Papst vor ihm öffentlich erklärt.
Wenn Glaubensleute früher zu Politikern gingen, standen ihnen alle Türen offen. Das hat sich geändert. Die Bedeutung der Kirchen schwindet rapide.
Monsignore Klaus Mayer gelang ein kleines Wunder: Er hat Marc Chagall dazu gebracht, Glasmalereien für Sankt Stephan in Mainz zu schaffen. Jahrzehntelang erläuterte er Besuchern die Kunstwerke. Nun ist er im Alter von 99 Jahren gestorben.
Gegen die schleichende Säkularisierung können die Kirchen wenig ausrichten. Sie haben sich den verheerenden Vertrauensverlust weitgehend selbst zuzuschreiben.
Schrumpfende Gemeinden, weniger Gläubige. Das führt zu Problemen und leer stehenden Gotteshäusern. Gesucht sind Alternativen.
Eine Erhebung aus dem laufenden Jahr zeigt, wie der christliche Glaube in Deutschland schwindet. Besonders Katholiken denken über einen Austritt nach.
Jarosław Kaczyński redet seinen Landsleuten ein, Berlin knechte Europa und wolle den Polen die Unabhängigkeit nehmen. Kommt das an?
Der Frankfurter Stadtdekan ist bekannt für seinen kritischen Blick auf den Zustand der katholischen Kirche. Dabei galt er einmal als „Terminator aus Limburg“.
Georg Bätzing versuchte, das Positive an der Rom-Reise der deutschen Bischöfe herauszustellen. Doch eine nun veröffentlichte Rede zeigt, wie tief der Graben zwischen dem Vatikan und den Verfechtern des „Synodalen Wegs“ ist.
Angesichts von Zahlenspielereien sprechen Opferorganisationen von einem „Witz“. Meinen es Italiens Bischöfe ernst mit der Aufarbeitung?
Bürgergeld +++ Evangelische Kirche +++ Jugend schreibt +++ Der Germanist Peter Demetz
Bislang drohte die Kündigung, wenn Mitarbeiter katholischer Einrichtungen eine Homo-Ehe führten oder nach einer Scheidung wieder heirateten. Das soll nun vorbei sein. Ob alle Bischöfe diese Reform mitmachen, ist jedoch ungewiss.
Zwischen dem Vatikan und den deutschen Katholiken gibt es in wesentlichen theologischen und kirchenrechtlichen Fragen einen Dissens. Wie geht es weiter auf dem Synodalen Weg?
Nur eine Minderheit der Gläubigen beteiligt sich am „synodalen Prozess“ der Weltkirche. Und am Ende des „gemeinsamen Wegs“ entscheidet der Papst allein.
Öffnet der Synodale Weg die Weltkirche zur Jetztzeit, oder untergräbt er deren Fundament in der Urzeit? Ein katholischer Bischof in den Niederlanden sorgt in der Debatte für einen Eklat.
Das Verhältnis der deutschen Katholiken zum Vatikan hat einen Tiefpunkt erreicht. Daran sind auch die deutschen Bischöfe schuld. Aber nach Canossa müssen sie nicht gehen.
Wird das Religionsverfassungsrecht seiner integrierenden und befriedenden Funktion noch gerecht?
In Messina ist einer der größten Prozesse gegen die sizilianische Cosa Nostra zu Ende gegangen. Die Verurteilten haben unter anderem EU-Fördergelder erschlichen.