Närrische Lebenszeichen
Wenigstens ein bisschen Helau auch in Frankfurt: An den coronagebremsten Fastnachtstagen teilt das Prinzenpaar des Großen Rats Orden aus. Die Fastnachter hoffen zudem auf einen nachhaltigen Digitalisierungsschub durch Corona.
Wenigstens ein bisschen Helau auch in Frankfurt: An den coronagebremsten Fastnachtstagen teilt das Prinzenpaar des Großen Rats Orden aus. Die Fastnachter hoffen zudem auf einen nachhaltigen Digitalisierungsschub durch Corona.
Der Zoch 2021 wird ein anrührendes Zeitzeugnis, ein Beleg für die unbändige kreative Kraft des Karnevals: Wie es den Kölschen Karnevalisten gelang, auch dem vermaledeiten Coronavirus doch noch eine Nase zu drehen.
Dass die fünfte Jahreszeit in diesem Jahr ausfallen muss, trifft nicht nur viele Narren – auch die Wirtschaft leidet. Die größten Einbußen muss einer IW-Studie zufolge die Gastronomie hinnehmen.
Die Kölner Jecken feiern ihren geliebten Karneval in diesem Jahr nicht nur ein paar Nummern kleiner, sondern gleich in Miniaturgröße: Als Ersatz für den Rosenmontagszug durch die Innenstadt zieht ein „Zoch“ aus 16 Modellwagen durch die Kulissen des Karnevalsmuseums.
Die Fastnachtskampagne fällt auch in Frankfurt aus. Stillstand kennen die Narren aber nicht: In den Lagerhallen des Großen Rats entstehen schon Wagenmotive fürs nächste Jahr.
In Thüringens Corona-Hotspot Jüchsen haben sich etwa 90 Menschen zu einem illegalen Faschingsumzug versammelt. Auch Pferde und teils geschmückte Fahrzeuge waren am Umzug beteiligt.
Die ganze Fastnacht in einem Prachtband: Ein neuer, äußerst bildhafter Rückblick auf das närrische Treiben von 1837 bis 2020 könnte helfen, die ereignisarme aktuelle Kampagne besser zu verkraften.
Historiker der Gutenberg-Uni haben sich mit der Fastnacht in der Nazizeit beschäftigt. Sie zeigen: Die meisten Narren passten sich widerstandslos an. Kritik war nur gestattet, wenn sie den Nazis politisch nützlich erschien.
Die Frankfurter Fastnacht trotzt Corona – zumindest ein bisschen: Auch wenn der Höhepunkt mit dem Umzug durch „Klaa Paris“ in Heddernheim bereits wie viele andere Veranstaltungen abgesagt ist, so gibt es wenigstens wieder ein Prinzenpaar.
Obwohl der Mainzer Rosenmontagszug wegen der Corona-Pandemie ausfällt, werden eifrig Motivwagen gebaut. Auch andernorts im Rhein-Main-Gebiet ist diesmal alles anders.
Ohne Corona wäre am Mittwoch Sessionsauftakt: Der Kölner Karnevalist Christoph Kuckelkorn über die soziale Bedeutung des Karnevals – und warum die Absage aller Festivitäten trotz allem richtig ist.
Das Virus schlägt immer dort besonders heftig zu, wo es feucht-fröhlich wird: Corona und Karneval gehen nicht zusammen. Deshalb fällt der 11.11. dieses Jahr aus.
Die Fastnachtssitzungen und den traditionellen Umzug hat der Heimatbund in Seligenstadt wegen des Corona-Virus abgesagt. Ganz ausfallen soll die fünfte Jahreszeit aber nicht.
Im Südwesten hat man schon entschieden: Die kommende Fastnacht wird mangels Hygienekonzepten ohne große Umzüge, Bälle und Narrentreffen stattfinden. Bei kleinen Veranstaltung sei hingegen Kreativität gefragt.
Vor einem halben Jahr ist in der nordhessischen Stadt Volkmarsen ein Mann in den Rosenmontagszug gefahren. Während die Menschen versuchen, das Geschehen zu verarbeiten, wirft das Motiv des Täters weiter Fragen auf.
Das für Februar geplante Spektakel muss verschoben werden. Brasilien ist das am zweitstärksten vom Coronavirus betroffene Land der Welt.
Kein Straßen-, Sitzungs- und Kneipenkarneval: Die traditionellen Großveranstaltungen wird am 11. November nicht geben. Auch der Kölner Rosenmontagszug ist betroffen. Die Landesregierung empfiehlt gar ein Alkoholverbot.
Die Mainzer sind zwar närrisch, blöd sind sie aber nicht: Und so haben sie die kluge Entscheidung getroffen, die bevorstehende Fastnachts-Kampagne eher klein zu halten.
Angesichts der Corona-Pandemie sehen die Mainzer Fastnachter kaum Chancen für Sitzungen und Umzüge. Dennoch wollen sie die Kampagne nicht einfach aufgeben. Gesucht sind innovative Ideen.
Kein Helau in Wiesbadens Straßen: Der große Umzug an Fastnachtssonntag fällt Corona zum Opfer. Auch Kinderumzug und Sitzungsfastnacht wird es nicht geben.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bei einem Besuch in Kiel dazu aufgerufen, über die kommende Fünfte Jahreszeit nachzudenken.
Die alkoholgeschwängerte Wolke aus Kappen, Kappes und Kommerz darf vielleicht nicht übers Land ziehen. Na und? Was daran sollte so schlimm sein?
Es sei viel zu früh, um den Karneval wegen Corona komplett zu verbieten, sagt Wolfgang Bosbach. Die Session solle lieber organisiert und mit Hygiene-Regeln stattfinden als chaotisch – wenn plötzlich doch 100 Leute auf eigene Faust feierten.
Köln ohne Karneval? Nach Jens Spahns Vorstoß, die fünfte Jahreszeit abzusagen, erklärt der Kölner Karnevalschef Christoph Kuckelkorn im Interview, was das Festkomitee tut, damit sie doch noch stattfindet – wenn auch anders als sonst.
Nachdem Jens Spahn verlauten ließ, Karneval 2020/21 müsse eventuell abgesagt werden, äußert sich auch der Kölner Karnevalschef Christoph Kuckelkorn besorgt. Straßen- und Kneipenkarneval könne man sich nicht vorstellen.
Mainzer Studenten der Innenarchitektur setzen Tatorte der NS-Zeit in Bezug zur Gegenwart. Schwellköpp, der Rathausplatz und ein Kino werden Zeugen der Geschichte.
„Brauchtum pflegen und Frohsinn spenden in schwieriger Zeit“: Karneval soll auch 2021 stattfinden – im Saal wie auf der Straße. Die Pandemie lässt freilich viele Ungewissheiten.
Wochenlang herrschte Stille auf Venedigs Plätzen und Kanälen. Jetzt tauchen wieder die ersten Besucher auf – und mit ihnen die Frage: Wie soll es weitergehen?
Wird man Rosenmontagszüge verbieten, solange wir das Coronavirus nicht im Griff haben? Beim Gipfeltreffen der Festkomiteepräsidenten aus Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen wehrt man sich dagegen.
Wie genau die Session 2021 aussehen soll, sei noch unklar, hieß es aus den Karnevalshochburgen in NRW. Stattfinden werde sie aber auf jeden Fall: „Menschen brauchen Traditionen gerade in Krisenzeiten.“
Die Zahl der Opfer vom Anschlag auf den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen ist auf mehr als 150 gestiegen. Das berichtet die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.
Seit Monaten eskalieren Proteste und Demonstrationen in Haiti. Das Land, das sich weder von der Duvalier-Diktatur in den siebziger und achtziger Jahren noch von dem Erdbeben im Jahr 2010 erholen konnte, steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Ein Gastbeitrag.
Der junge Mann, der am Montag mutmaßlich ein Auto in eine Menschenmenge im Volkmarsen gelenkt hat, hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Er soll „in Tötungsabsicht“ gehandelt haben – das Motiv ist jedoch weiter unklar.
Mehr als 16.000 Menschen haben den Karneval im südfranzösischen Nizza gefeiert. An das Cornonavirus, sagt eine Zuschauerin, denke sie erst am nächsten Tag.
Sie liegen alle in Hessen: Fünf Städte, in denen in jüngster Zeit der Schrecken Einzug gehalten hat. Eine kritische Selbstreflexion würde zeigen, dass schon allein das Thema Rechtsextremismus in Hessen nicht hinreichend verfolgt worden ist.
Nach Informationen der F.A.Z. schließen die Behörden politische und ideologische Gründe aus. Derzeit werten sie das Handy des Tatverdächtigen aus. Bei der Tat wurden mehr als 60 Personen verletzt.