Die Stille nach dem Knall
Eigentlich ist die Kleinstadt Volkmarsen eine Karnevalshochburg. Doch am Tag nachdem ein Auto in den Rosenmontagszug fuhr, ist niemandem zum Feiern zumute. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Eigentlich ist die Kleinstadt Volkmarsen eine Karnevalshochburg. Doch am Tag nachdem ein Auto in den Rosenmontagszug fuhr, ist niemandem zum Feiern zumute. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Gegen den Autofahrer, der beim Rosenmontagszug in Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzt haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.
Nur ein Fünftel weniger als in den Vorjahren: Von dem Schrecken der vergangenen Tage haben sich die Narren in „Klaa Paris“ nicht einschüchtern lassen. Manchem war dennoch mulmig zumute.
Am Tag nach der Auto-Attacke auf einen Rosenmontagszug steht der nordhessische Ort Volkmarsen unter Schock. Die Polizei ermittelt weiter mit Hochdruck, das Motiv des 29 Jahre alten Täters ist aber weiter unklar.
Zum Motiv des Mannes, der in Volkmarsen in eine Menschenmenge fuhr, gibt es weiterhin nur wenig Erkenntnisse. Bislang deutet Ermittlerkreisen zufolge nichts auf eine politische Motivation hin. Unter den mehr als 50 Verletzten ist auch ein drei Jahre altes Kind.
Es könne aktuell keine Gefahrenlage erkannt werden, gab das hessische Innenministerium bekannt. Die Faschingsumzüge am Dienstag könnten nach dem Abbruch am Vortag deshalb wie geplant in Hessen stattfinden.
Unter den 52 Verletzten der Auto-Attacke beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen sind 18 Kinder. Ein 29-Jähriger war mit seinem Mercedes-Kombi in die Menge gerast, seine Motive sind noch unklar.
Am Dienstagmorgen befanden sich noch 35 Menschen in stationärer Behandlung im Krankenhaus, darunter auch Kinder. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, das Motiv des Fahrers ist weiter unklar.
Die hessische Kleinstadt Volkmarsen wird an Karneval Schauplatz einer Auto-Attacke. Augenzeugen berichten vom Schockmoment – und der Hilfsbereitschaft der Menschen.
In Volkmarsen ist ein Autofahrer in den Rosenmontagsumzug gefahren. Es gibt 30 Verletzte, darunter sieben Schwerverletzte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Auch eine zweite Person wurde festgenommen.
Gegen den Autofahrer, der im nordhessischen Volkmarsen in einen Rosenmontagsumzug gefahren ist, wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Den Ermittlern zufolge handelt es sich bei ihm um einen 29-jährigen Deutschen aus der Region. Sein Motiv ist weiterhin unklar.
Während eines Rosenmontagsumzugs im nordhessischen Volkmarsen ist ein Mann mit einem Auto in zahlreiche Menschen reingefahren. Unter den Schwerverletzten sind laut Polizei auch Kinder.
Nachdem die Karnevalsveranstaltung in Aalst vergangenes Jahr ihren Status als Weltkulturerbe wegen Antisemitismusvorwürfen verlor, legt die EU-Kommission jetzt nach. In der belgischen Stadt stößt die Kritik auf Unverständnis.
Bei dem Zwischenfall während eines Rosenmontagsumzuges wurden zahlreiche Menschen verletzt.
Greta kennt man nur ernst und streikend. Was passiert, wenn sie an Karneval feiern geht? Unsere Autorin hat sich verkleidet.
In Dietfurt im Altmühltal wird traditionell Chinesenfasching gefeiert. Mit Kostümen, die ein Patchwork all dessen sind, was entfernt an China oder wenigstens Asien denken lässt. Darf man das? Soll man das? Muss man das?
Nachdem am Sonntag wegen drohender Orkanböen viele Karnevalsumzüge abgesagt wurden, rechnet der Deutsche Wetterdienst am Montag nur noch mit schwachen Böen. Allerdings sollten die Jecken ihren Schirm dabei haben.
Tausende kamen am Sonntag in den Straßen von Rio de Janeiro zusammen, um bei den weltbekannten Straßenpartys mit dabei zu sein: Singen, Tanzen, glücklich sein.
Wie kommen Privatversicherte im Alter wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurück? Was ist nach dem Massenmord von Hanau zu tun? Und ziemt sich ein „Helau!“ in diesen Tagen? Die F.A.Z.-Hauptwache gibt Antworten.
Im „Tatort: Ich hab im Traum geweinet“ endet die Fastnacht mit einem brutalen Kater. Die Kommissare landen miteinander im Bett. Einen Mord gibt es auch. Das nennt man filmischen Ausnahmezustand.
Die Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln verzichten auf die großen Sonntagsumzüge. Der Rosenmontagsumzug soll jedoch stattfinden. In Hessen kommt es ebenfalls zu vereinzelten Absagen.
Nach dem Attentat in Hanau haben sich die meisten Städte dafür entschieden, ihre Fastnachtsumzüge nicht abzusagen. Gerade in schwierigen Zeiten soll die Fastnacht ein Mut- und Muntermacher sein.
Im Harz ist eine Frau von einem umstürzenden Baum getötet worden. Auch am Sonntag und Rosenmontag erwarten die Meteorologen mit viel Wind und Regen.
Aus Kai Wallraf wurde im vergangenen November Kai der Erste, Prinz im Kölner Karneval. Dass der junge Mann sich diesen Traum erfüllen konnte, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit.
Noch gibt es keine belegten Corona-Infektionen in Brasilien. Doch mit dem Karneval, von dem viele meinen, dort sei alles erlaubt, könnte die Seuche sich ausbreiten. Der Gesundheitsminister ruft darum zu „mehr Etikette“ auf.
Zur Kostümierung bedienen sich Fastnachter an vergessener Mode und Vorbildern aus Filmen. Doch nicht jedes Kostüm kann man kaufen.
Karneval in Köln: Auf Motivwagen streiten Laschet, Scholz und Merz schon jetzt um den CDU-Parteivorsitz. Auch die Klimapolitik und der Wahlkampf beschäftigen die Jecken.
Die Erbauer der Motivwagen haben in dieser Karneval-Saison die Qual der Wahl. Wen stellen sie nach oben? Kramp-Karrenbauer, Merkel, von der Leyen, Laschet, Merz, Spahn, Röttgen, Kemmerich, Lieberknecht, Ramelow, Höcke? Einen ganz Großen sehen wir auf jeden Fall.
In Mainz gibt es das echte Fastnachtsfeeling – und eine Boutique, die besonders schöne Hüte und Jacken verkauft. Kunden von Cocolores kommen sogar aus Köln und Düsseldorf.
Der Karneval von Venedig ist offiziell eröffnet. Am zweiten Tag wurde mit einer Bootsparade das Symbol des Spektakels, die Pantegana-Ratte, in die Stadt gebracht. Thema der Darbietungen ist die Liebe.
Erstmals in der 70-jährigen Geschichte der Auszeichnung erhält mit Armin Laschet ein gebürtiger Aachener den „Orden wider den tierischen Ernst“. Vor der Veranstaltungshalle kommt es derweil zu Protesten.
Hunderttausende feierten am Sonntag an der Copacabana eine große Pre-Karnevals-Party.
Tätliche Angriffe auf Polizisten nehmen zu. Betroffenen wird zwar Hilfe angeboten, um den Vorfall zu verarbeiten. Doch vom Umgang der Justiz mit den Fällen sind die Beamten oft enttäuscht.
Zum inoffiziellen Auftakt des Karnevals in Rio hat die Gruppe Mulheres Rodadas die feministische Hymne „Der Vergewaltiger bist Du“ gesungen.
Jedes Neujahr zieht eine bunte Karnevalstruppe durch Kapstadt, der Umzug wird "Kaapse klopse" genannt. Die Tradition geht auf die Zeit der Sklaverei zurück.
In Aalst darf über alles gelacht werden, sagt die Stadtverwaltung. Doch dass Karnevalswagen in der belgischen Stadt „rassistische und antisemitische Darstellungen“ zeigten, hat nun Konsequenzen. Die Unesco strich erstmals eine Tradition von der Liste des Weltkulturerbes.