Fastnacht wird nachgefeiert
Die Dieburger Karnevalisten stellen ein närrisches Wochenende auf die Beine. Mitten im Sommer.
Die Dieburger Karnevalisten stellen ein närrisches Wochenende auf die Beine. Mitten im Sommer.
In Mainz wurde ein bisschen Fastnacht nachgeholt. In Frankfurt bebt noch immer der Europapokalsieg der Eintracht nach - allen voran in der Kommunalpolitik. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach einem Jahr Pause tanzen Brasiliens Sambaschulen wieder. Die Straßenkarnevals finden ohne Bewilligung statt – das verspricht Chaos.
Wegen des Ukrainekriegs hatten die Düsseldorfer Karnevalisten ihren Rosenmontagsumzug auf Ende Mai verschoben. Nun haben sie ihn endgültig abgesagt – wegen des Leids „für Millionen Menschen“.
An der Wiener Staatsoper weiß der Regisseur Simon Stone nicht so recht, wo er mit Alban Bergs „Wozzeck“ hin will. Christian Gerhaher in der Titelrolle feilt vorbildlich am Text, aber man hört ihn kaum.
Im Süden Belgiens ist am frühen Morgen ein Wagen in eine Menschenmenge gerast. Sechs Menschen starben und viele weitere wurden durch die Tat verletzt. Die Polizei ermittelt.
Nach Karneval ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Köln stark gestiegen. Während die Stadt vorsichtig ist, einen Zusammenhang herzustellen, sagt ein Mediziner, dieser erscheine „absolut eindeutig“.
Mit Bildern aus Überwachungskameras hatte die Polizei nach dem Tatverdächtigen gesucht. Er soll am Karnevalssonntag auf drei Männer eingestochen haben. Der Jugendliche soll noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden.
In Düsseldorf ist ein junger Mann am Rosenmontag mit einem Messer schwer verletzt worden, mehrere Täter sind auf der Flucht. Erst am Sonntag hatte ein Unbekannter drei jungen Menschen lebensgefährliche Stichwunden zugefügt.
Die Fastnacht in Mainz hat vor Corona und Ukraine-Krieg kapituliert: Das hätte nicht sein müssen. Ein organisierter Friedensmarsch statt eines närrischen Lindwurms wäre sinnvoll gewesen. Köln hat es vorgemacht.
Da wäre mehr drin gewesen: Trotz Pandemie und Krieg haben sich ein paar Hundert Narren am Rosenmontag rund um den Fastnachtsbrunnen versammelt. Weil die wichtigsten Kappenträger allesamt abgetaucht waren, blieb das Volk diesmal aber unter sich.
In Köln und in Mainz wird der Rosenmontag nicht gefeiert, sondern in eine Demonstration für den Frieden umgewidmet. Überall sieht man die ukrainischen Nationalfarben.
Am Karnevalssonntag sind drei junge Männer in der Düsseldorfer Altstadt niedergestochen worden. Ein Siebzehnjähriger schwebt in Lebensgefahr.
Auch in diesem Jahr wird Rosenmontag in der Karnevalshochburg Mainz still begangen. Umso mehr rückt der Fastnachtsbrunnen in den Fokus, denn er bleibt das Sinnbild der Mainzer Lebensfreude – und das schon seit fünfmal elf Jahren.
Kaum ein Kind steckt sich an Fastnacht noch Federn ins Haar. Aber wie politisch korrekt müssen Faschingskostüme bei Kindern sein?
Die traditionellen Festivitäten in Venedig sollten eigentlich Vorfreude über das Abklingen der Pandemie wecken. Der Karneval musste im letzten Jahr aufgrund der Corona-Maßnahmen abgesagt werden. Während des Feierns wussten die Maskierten jedoch noch nichts von der Krise in Osteuropa.
Wladimir Putin führt Krieg gegen die Ukraine, da ist Frohsinn nicht angesagt. ARD, WDR und ZDF streichen das Fastnachtsprogramm.
Die Fastnachter haben trotz Corona-Pandemie ein dreistündiges Programm auf die Bühne und gebracht. Nun droht dennoch die Absage von "Mainz bleibt Mainz", weil in Europa die Panzer rollen.
Dass ausgerechnet die „Querdenker“-Szene am Rosenmontag in Mainz gleich zwei Demonstrationszüge auf die Beine stellen will, finden viele Mainzer Narren gar nicht lustig. Mit „Spaß uff de Gass“ habe das jedenfalls nichts zu tun.
Karneval wird in Frankfurt an den kommenden Tagen kaum zu bemerken sein. Umzüge und Sitzungen wurden frühzeitig abgesagt. Nur im Internet wird es manches Helau geben.
Auch im venezianischen Karneval gab es einst eine Maskenpflicht – und so mancher zeigte hinter der Verhüllung sein wahres Gesicht.
Schlechte Zeiten für Kostümverkäufer, Gastronomen und Hoteliers: Wegen der Einschränkungen durch die Pandemie drohen im Karneval hohe Einbußen. Das Institut der deutschen Wirtschaft beziffert sie auf bis zu 1,62 Milliarden Euro.
Nachdem er im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, dürften Jecken in diesem Jahr endlich wieder Karneval feiern – in Kneipen sogar ohne Maske. Dafür gelten allerdings strenge Regeln.
Voriges Jahr fiel Karneval aus, dieses Jahr wird in Köln wieder gefeiert. Das wird teuer.
Der Flörsheimer Fastnachtszug muss wegen der Pandemie ausfallen. Als kleinen Ersatz haben sich die Narren der katholischen Stadt etwas Anderes ausgedacht.
Der Schauspielerin wurde der Karnevalsordens wider den tierischen Ernst verliehen. Bei der politischen Situation vergehe ihr derzeit jedoch häufig das Lachen, so Iris Berben. Armin Laschet teilte derweil gegen Parteifreunde aus.
Ein Clip aus einer alten Fastnachtssendung aus Hessen geht in Asien viral, über 87 Millionen Menschen haben ihn bereits gesehen. Was folgt? Eine Wiederholung.
Fastnachtsposse und Fernsehsitzung: Bis auf diese Traditionsveranstaltungen läuft in der Kampagne fast alles online. Nur der Mainzer Rosenmontagszug läuft gar nicht.
Die Zeichen für den Karneval stehen im kommenden Jahr schlecht. Für den Vorschlag Lauterbachs, die närrische Zeit in den Sommer zu verlegen, muss der Bundesgesundheitsminister nun Kritik einstecken.
Mit der Initiative ,Mainz, wie’s impft und lacht‘ sollte am Wochenende die Widerstandskraft des Narrenvolks gegen das Coronavirus gestärkt werden. Doch die Rettungsaktion kam für viele Fastnachtsvereine der Rhein-Main-Region zu spät.
Die zweite Corona-Kampagne in Folge macht Fastnachtsvereinen und Künstlern in Mainz schwer zu schaffen. Auch sie hoffen mittlerweile auf finanzielle Hilfen vom Land.
Die großen Umzüge sind abgeblasen, und Sitzungen werden allenfalls im Netz zu sehen sein. Dennoch wollen sich die Mainzer Fastnachter dem Coronavirus längst noch nicht geschlagen geben. Und sie hoffen auf einen Zug im Mai.
Auch der Mainzer Rosenmontagszug ist nun wegen der angespannten Corona-Lage abgesagt worden.
Wie im Vorjahr fällt Karneval in Frankfurt aus. Der Große Rat wie auch die Verantwortlichen des Heddernheimer Zugs sagen die Höhepunkte der Fastnacht-Kampagne ab. Umzüge wie Saalfastnacht seien nicht finanzierbar unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.
Der Sitzungskarneval findet auch in der Session 21/22 nicht statt. Die Risiken sind wegen der Ausbreitung von Omikron zu groß. Über die Umzüge soll aber erst im neuen Jahr entschieden werden.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte am Dienstag schlechte Nachrichten für Närrinnen und Narren.