Die heilige Quelle bleibt verschlossen
Rhetorischer Überfluss umspielt eine Offenbarung des Schweigens: Bonns kabarettistische Karnevalisten nehmen im Pantheon-Theater Abschied von Benedikt XVI.
Rhetorischer Überfluss umspielt eine Offenbarung des Schweigens: Bonns kabarettistische Karnevalisten nehmen im Pantheon-Theater Abschied von Benedikt XVI.
Des einen Freud, des anderen Leid: Der Karneval ist wieder da
Seit 1988 gab es keine Spur zum Mörder von Petra Nohl. Nun gelang Cold-Case-Ermittlern dank eines Zeugenhinweises und neuer DNA-Analysen der Durchbruch.
Ukraine, Putin und der „Scholz-o-mat“: Die Themen der Welt sind auch Themen des Mainzer Rosenmontagszugs, wie eine Vorschau auf die Motivwagen zeigt. Der Bau der Wagen war deutlich schwieriger als sonst.
315 Millionen Euro fließen 2023 in den Ausbau des Autobahnnetzes in der Region. Wenn alles fertig ist, geht es auch schneller zum Mainzer Rosenmontagszug oder nach Bad Homburg, das noch schöner werden soll. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Am Rosenmontag nehmen die Jecken traditionell aktuelle Themen und die Prominenz aus Politik und Gesellschaft aufs Korn. Zu sehen sind etwa Putin in teuflischer Gestalt oder der Kanzler als „Scholzomat“.
An Fastnacht erobern vor allem Amateure die Bühnen Frankfurts. An zwei Abenden hat Lando Hass sein Objektiv einmal vor dem Auftritt auf die nervösen bis lockeren Karnevalisten gerichtet.
Nach Blackfacing-Vorwurf und Rassismus-Kritik hat die Ober-Mörlener Karnevalsgesellschaft die Auftritte ihres „Mohren“ abgesagt und Bilder aus dem Netz genommen. Ein Soziologe meldet Bedenken an.
Eine der traditionsreichsten Fastnachtssitzungen der Stadt kehrt nach Corona mit einer Revolution zurück: Eine Frau singt im Männerchor. Beim Carneval Club Laternche wird der richtige Ton wohltuend unaufgeregt oft getroffen.
Die Faschingssendung „Fastnacht in Franken“ ist für viele Franken Kult. Vor allem Markus Söder nutzte sie in den vergangenen Jahren immer wieder, um mit seinem Kostüm politische Ambitionen zu offenbaren.
Von hier breitete sich das Coronavirus nach einer Karnevalssitzung erstmals in Deutschland aus. Drei Jahre und einige Heinsberg-Studien später kommt Virologe Hendrik Streeck zum Feiern zurück.
Nach Strack-Zimmermanns Spötteleien über Friedrich Merz sind viele in der CDU empört. Doch auch wenn es manchmal schwer fällt: Provokation gehört zum Karneval dazu.
Mainz war hoch verschuldet, mit den Gewerbesteuer-Millionen von Biontech hat sich das geändert. Am Sonntag wählt die Stadt einen neuen Oberbürgermeister. Eindrücke aus einem Wahlkampf jenseits aller Sparzwänge.
Zwei Dutzend Motivwagen machen viel Arbeit – und in Seligenstadt auch einen Rosenmontagszug aus. Wie viel Materialien und Helfer benötigt werden, teilt der Heimatbund mit.
Höhere Sicherheitsanforderungen, Inflation und Energiekrise setzen den Karnevalisten zu: Der Große Rat der Frankfurter Vereine organisiert den Umzug an Fastnachtssonntag trotz stark gestiegener Kosten.
Karneval ist ernst. Hätte Merz über Strack-Zimmermann ähnlich gereimt, deren Ist-doch-nur-Karneval-Bubble hätte es nicht witzig gefunden. Da bleibt also nur eins: schweigen.
Dass sie nicht in Mainz geboren wurde, hat ihrer Karriere als Fastnachtssängerin nicht geschadet. Bis heute gehören Margit Sponheimers Lieder zu den tollen Tagen. Nun wird sie 80 Jahre alt.
Die wohl größte Sitzung der Mainzer Fastnachtsgeschichte: Mainz 05 lädt im Bundesligastadion zur Fastnacht. Die Verbindung zwischen Fußball und Narretei gelingt. Nur ein schwarz-weißer Eintracht-Schal auf der Bühne stört die vierfarbbunte Party.
Gefüllt oder „nackisch“: Kreppel, Berliner, Pfannkuchen oder Krapfen schmecken immer. Mit diesem Rezept gelingen sie besonders gut.
Am Staatstheater Wiesbaden setzt Sebastian Sommer Euripides´ „Bakchen“ als Multi-Media-Spektakel in Szene.
Nach der Corona-Pause herrscht bei der Karnevalsgesellschaft Narrhalla Nachholbedarf. Thomas Bäppler-Wolf sorgt für Stimmung – auf sicherem Terrain.
Dieburg hat den größten Fastnachtsverein Deutschlands. Obwohl die Tradition unter Corona gelitten hat, läuft nach der Pandemie fast alles wieder wie früher. Nur die Finanzierung des Umzugs macht dem Verein Sorgen.
Für die Sicherheit rund um den Mainzer Rosenmontagszug haben sich die Kosten seit 2015 verfünffacht. Viele Karnevalsvereine sehen das Brauchtum deshalb gefährdet.
Das Kampagnenmotto des Großen Rats der Fastnachtsvereine steht für Weltoffenheit und Toleranz – den plumpen Altherrenwitz konnte es bei der Inthronisationssitzung des Frankfurter Prinzenpaares leider nicht verdrängen.
Wenn nach drei Jahren in Hanau wieder Straßenkarneval gefeiert wird, jährt sich auch das Attentat. Seit Wochen befasst man sich im Rathaus schon mit dem Thema.
In Mainz wird der Rosenmontagszug – wenn nichts Unerwartetes dazwischenkommt – am 20. Februar wie geplant laufen: Aber es ist ein teurer Spaß.
Um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen und sich schon ein bisschen im Helau-Rufen zu üben, sind am Neujahrsmorgen mehrere tausend Mainzer zeitig aufgestanden.
Hans Süper war einer der Größten des Kölner Karnevals. Mit seiner „Flitsch“ – der Mandoline – und seinem Kompagnon „Zimmermän“ prägte er als eine Hälfte des Colonia Duetts eine Ära. Nun ist Süper im Alter von 86 Jahren gestorben
Die Fastnachter wollen in Mainz wie auch in Frankfurt für Toleranz und Frieden werben. In der Kampagne sollen jeweils die OB-Wahlkämpfe die Redner motivieren – ein Nachtreten gegen Peter Feldmann soll es am Main eher nicht geben.
Die Jecken sind wieder los. Aber woher kommt der Ausdruck eigentlich? Und wieso gibt es im Deutschen eigentlich so viele Umschreibungen für das Verrücktsein? Eine Sprachgeschichte.
Die Fastnachtskampagne beginnt mit den Oberbürgermeister-Wahlkämpfen in Frankfurt und Mainz. Für die Narren ist das eine Chance. Sie können zum Kampf gegen Politikverdrossenheit beitragen.
In Wiesbaden haben die Fastnachtsvereine ihr Programm für die Kampagne vorgestellt. Es gibt wieder ein Kinderprinzenpaar, das am 11. November gekürt wird.
Die Neuerungen sind zurückgenommen: Von 2024 an wird es, wie früher, nur mehr Sommer-, Herbst-, Weihnachts- und Osterferien geben. Skifreunde dürfte das ärgern.
Zweimal fiel Fastnacht Corona zum Opfer. Nun drohen zudem Krieg und die Energiekrise als Stimmungstöter. Noch aber sind die Narren optimistisch.
In Mainz steht Fastnacht voll und ganz für Frieden, Freiheit, Toleranz! Mit diesem Motto ziehen die Narren in die Kampagne 2023: trotz Corona-Pandemie, Ukrainekrieg und Energiemangel.