Wie fies sind Tanzmariechen?
Der Karneval steht vor der Tür. Im neuen „Tatort“ aus Köln zeigen sich die Anwärterinnen auf die Rolle des „Tanzmariechens“ aber eher von ihrer dunklen Seite. Ist es hinter den Kulissen tatsächlich so gefährlich?
Der Karneval steht vor der Tür. Im neuen „Tatort“ aus Köln zeigen sich die Anwärterinnen auf die Rolle des „Tanzmariechens“ aber eher von ihrer dunklen Seite. Ist es hinter den Kulissen tatsächlich so gefährlich?
Man muss den Karneval nicht mögen. Aber man muss ihn auch nicht so plump angreifen wie das der „Tatort“ aus Köln unternimmt. Da kriegt man wirklich einen Affen.
Die Polizei hat Flüchtlingshelfern in Köln davon abgeraten, Ausflüge in den Karneval zu organisieren. Begründung: zu gefährlich. Nach Protesten zog die Polizei das Schreiben zurück. Die Helfer ziehen daraus ihre eigenen Schlüsse.
„Unerwünschte Wechselwirkungen“: In einem internem Papier rät die Polizei in Nordrhein-Westfalen Flüchtlings-Einrichtungen angeblich davon ab, Besuche auf den Karneval zu organisieren.
Die Terroranschläge des vergangenen Jahres haben für verschärfte Sicherheitskonzepte gesorgt. Auch während des Karnevals in Köln will die Polizei nun wieder Fahrzeugsperren einsetzen.
In Spanien bringen die Heiligen Drei Könige die Geschenke, nicht das Christkind. Mit farbenfrohen Umzügen wurden sie jetzt gefeiert – die Angst vor Anschlägen immer im Hintergrund.
Jedes Jahr mischen sich beim Karneval im Londoner Stadtteil Notting Hill Kriminelle unter die ausgelassen Feiernden. Die Polizei nahm bereits hunderte Personen fest. Vier Menschen wurden durch Stichwaffen verletzt.
NRW-Innenminister Jäger äußert Zweifel am Burkaverbot. Rechtlich sei es nur durchsetzbar, wenn es grundsätzlich die Vermummung verbietet. Und das könnte den Karneval bedrohen.
Männergruppen sollen beim „Karneval der Kulturen“ in Berlin mindestens acht Frauen sexuelle genötigt haben. Zu den mindestens vier Tatverdächtigen liegen der Polizei nun neue Details vor.
Thomas Roie ist am Wäldchestag geboren. Er singt davon zwar kein Lied, ist aber dennoch eine Institution. „Kirmes ist kein Job, sondern eine Lebenseinstellung“, weiß der Schausteller aus Erfahrung.
Beim Berliner Karneval der Kulturen sollen männliche Jugendliche junge Frauen sexuell belästigt haben. Der Polizei sind die Tatverdächtigen nicht unbekannt – dennoch ließen sie die drei Festgenommenen wieder frei.
Drei Monate nach dem ausgefallenen Rosenmontagszug holt Mainz mit 100.000 Menschen die „Fassenacht“ nach – und feiert dabei „200 Jahre Rheinhessen“ und diverse andere Feste. Doch eine Sache ärgert besonders ältere Fans.
Die Mainzer Innenstadt wird zur Partymeile: Für den Rheinhessen-Festumzug müssen am Sonntag die Autos weichen. So soll die Parade durch Mainz verlaufen.
Wegen des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“ ist am Sonntag ganz Mainz auf den Beinen: Vom Muttertagsfrühstück über Motivwagen-Schau bis zur Strandparty wird vieles geboten.
Nun auch noch das: Die Mainzer Fastnachter mussten nach dem Rückruf von Mars aus ihren Süßwaren rund 143.000 Schokoriegel heraussuchen. Dafür könnte der Verein aber einiges an Geld bekommen.
Die WHO hat wieder mal den Notstand ausgerufen. Der Grund ist das grassierende Zika-Virus. Doch anders als bei Ebola besteht dieses Mal die berechtigte Hoffnung, dass bald ein Impfstoff gefunden wird.
Nachdem viele Fastnachtsumzüge wegen Sturmwarnung ausfallen mussten, soll es auch in Hessen Nachholtermine später im Jahr geben. Das kommt nicht überall gut an.
Eigentlich gilt der eherne Grundsatz , dass am Aschermittwoch Schluss ist mit dem närrischen Treiben. Düsseldorf will seinen wegen Sturmwarnungen abgesagten Rosenmontagsumzug trotzdem nachholen.
Die Zahl der Anzeigen wegen Sexualdelikten im Kölner Karneval hat deutlich zugenommen. Insgesamt ist die Polizei aber zufrieden mit ihrer neuen Strategie – es waren so viele Beamte im Einsatz wie nie.
Dem Sturm zum Trotz hielten viele Mainzer Fastnachter die Nase in den Wind und machten sich auf dem Weg in die Stadt. Die erwarteten Böen blieben aus, dennoch wurden auch in der Region zahlreiche Umzüge abgesagt.
Wegen möglicher Unwetter hat der Karnevalsverein den Fastnachtsumzug in Dieburg und Babenhausen abgesagt. Andere Städte der Region wagen es aber.
Die Narren sind los: nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Bitte schunkeln sie mit!
Der Koalitionsstreit über den Familiennachzug für minderjährige Flüchtlinge ist mittlerweile vielen in der SPD peinlich. Wie konnte eine bürokratische Nachlässigkeit bloß zum Politikum werden?
Die Kölner Karnevalisten trotzen der Witterung, aber in vielen Hochburgen wurden die traditionellen Umzüge wegen des Sturmtiefs „Ruzica“ vorsorglich abgesagt. Aus mehreren Städten wurden Überlegungen zu Nachholterminen für die Umzüge laut. Fachleute sehen das aber skeptisch.
Kölner Dreigestirn, das ist das Höchste, was ein Karnevalist werden kann. Doch von sechs Wochen Party und Küsschen kann nicht die Rede sein. Jungfrau, Prinz und Bauer gehen in den sechs Wochen Hochsaison an ihre Substanz.
Das Wetter versaut in vielen Städten die Karnevalszüge: Die Kölner wollen trotzdem durch die Stadt ziehen, Düsseldorf ringt lange mit sich und sagt dann doch ab – die Organisatoren suchen einen Ersatztermin.
Düsseldorf, Mainz, Münster, Duisburg und andere Städte haben ihre Rosenmontagszüge wegen des Sturms abgesagt. In Köln findet der Zug dagegen statt, es gibt allerdings Einschränkungen.
Der Wettbewerb der Sambaschulen im Sambadrom in Rio ist der Höhepunkt des brasilianischen Karnevals. Trotz Zika-Virus und politischer Krise ist er auch in diesem Jahr aufwendig, farbenprächtig – und ein Touristenmagnet.
Shafi, 22 Jahre alt und Flüchtling aus Afghanistan, will es mal ausprobieren: Er stürzt sich in den Kölner Karneval. Viele seiner Freunde trauen sich noch nicht in die Menschenmengen.
Ein Panzer-Motivwagen mit der Aufschrift „Asylabwehr“ hat bei einem Umzug in Bayern für Empörung gesorgt. Die Behörden ermitteln jetzt wegen Verdacht auf Volksverhetzung. Auch die Aktionen anderer Vereine wurden als fremdenfeindlich kritisiert.
Söder ist Stoiber, Seehofer ist halb giftig, die Bayern sind fast schon Orientalen: Ein Besuch beim Heimatminister, mit ihm in der fränkischen Fastnacht – und ein Blick auf die Flüchtlinge auf dem Nürnberger Hauptbahnhof.
In ihrer Heimat kann ein Leben schon zerstört und die Familie entehrt sein, wenn nur ein Foto von ihnen gemacht wird. Auf dem Kölner Karneval erleben sie jetzt Knutschorgien auf offener Straße oder landen in Schwulenbars. Mit einer Gruppe Flüchtlinge unterwegs im närrischen Treiben.
In den Fastnachtshochburgen wie Mainz wird der Wetterbericht zur Pflichtlektüre. Bis Windstärke acht könne der Zug wie geplant laufen, sagen die Veranstalter.
Über 200 Anzeigen gingen nach Donnerstag bei der Kölner Polizei ein. 22 davon betreffen Sexualdelikte. Die hohe Zahl führt der Kölner Polizeidirektor auf eine neue Anzeigebereitschaft zurück.
In ihrer Heimat kann ein Leben schon zerstört und die Familie entehrt sein, wenn nur ein Foto von ihnen gemacht wird. Auf dem Kölner Karneval erleben sie jetzt Knutschorgien oder landen in Schwulenbars. Mit Flüchtlingen unterwegs im närrischen Treiben.
Die Zahl der sexuellen Übergriffe in Köln ist an Weiberfastnacht deutlich gestiegen – laut Polizei hat das vor allem einen Grund.