Ist der Karneval in Köln nur noch ein Besäufnis?
Der Kölner Karneval ist aus Sicht von Oberbürgermeisterin Reker nicht mehr als ein allgemeines Trink-Gelage. Viele Kölner sehen das anders.
Der Kölner Karneval ist aus Sicht von Oberbürgermeisterin Reker nicht mehr als ein allgemeines Trink-Gelage. Viele Kölner sehen das anders.
Während eines Fastnachtsumzugs verbrüht sich eine junge Frau in einem Hexenkessel schwer. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung – und ist auf der Suche nach zwei Hexen.
Damit die Hessen friedlich ihre Straßenfastnacht feiern können, ist viel Arbeit im Hintergrund nötig. Das betrifft vor allem die Polizei, aber auch die privaten Organisatoren der Züge.
Mario Wollnik ist Zugmarschall. Nach seinem Feierabend sorgt er dafür, dass der Frankfurter Fastnachtszug reibungslos läuft. Manche Idee kommt ihm nachts.
Beim Fastnachtsumzug im baden-württembergischen Eppingen kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Eine Zuschauerin wird in einen heißen Hexenkessel geworfen und erleidet schwere Verbrühungen.
Bis zu 200 Jugendliche waren nach einem Fastnachtsumzug in Rheinland-Pfalz außer Kontrolle: Immer wieder kam es zu Schlägereien. Die Polizei brauchte Stunden, um die Lage zu ordnen.
Dreck, Streit, Schnapsleichen und Urin: Nach den schlechten Erfahrungen vom Karnevalsauftakt im November, äußert Kölns Oberbürgmeisterin Reker nun Bedenken gegenüber anstehenden „tollen Tagen“ in ihrer Stadt – und fordert Konsequenzen.
Es war ein wohlbehütetes Geheimnis, jetzt ist es raus: Markus Söder verkleidet sich zur „Fastnacht in Franken“ als Luitpold von Bayern. Ausgerechnet der Einzige, der in Bayerns Geschichte kein König war.
Die „Rosa Cloudchen“-Sitzung wendet sich explizit an Schwule, Lesben und tolerante Heteros. Aber auch die haben natürlich einen Elferrat und feiern Fastnacht vor allem mit Tanz, Gesang und derben Witzen.
Kinderfasching ist ein Gender-Albtraum. Ihr Kind will trotzdem als lebendes Klischee gehen? Bleiben Sie gelassen und bloß nichts verbieten!
Trump, Einhorn, Star Wars - das sind einige Trends im Karneval 2018. Aber auch Klassiker wie Indianer-, Cowboy- oder Piratenkostüme laufen nach wie vor gut, wie in einem Spezialgeschäft in Köln zu erfahren ist.
Statt sich zur Lage der Nation zu erklären, absolviert die Kanzlerin Routine-Termine, die SPD ziert sich weiterhin – und für Millionen Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie wird es langsam ernst.
Der Zuzug in die Fastnachtshochburg verändert die Stadt. Bald schon könnte sie werden wie ihr ärgster Konkurrent auf der anderen Rheinseite.
Vorgeschmack auf Karneval gab es in Düsseldorf: Rund 200 Teilnehmer kamen zum Teil verkleidet zum traditionellen Neujahrsschwimmen der DLRG.
Kinder verkleiden sich zu Fasching gern als Polizisten – aber Erwachsenen ist es verboten, ihre eigene Polizei zu gründen. Dafür wird man sogar bestraft. Warum eigentlich?
In Bonn zieht ein närrisch-bunter Protestzug durch die Stadt, um der Weltklimakonferenz zur Halbzeit einzuheizen. Auch eine zweite Demo will Druck auf die Politik machen.
Während in den Karnevalshochburgen am Samstag Tausende Narren den Beginn der fünften Jahreszeit feiern, geht es in Bonn auch um den Klimaschutz. Demonstranten fordern eine umfassende Energiewende.
Wo die Polizei verirrte Enten rettet, der Oberbürgermeister Fastnacht feiert und die Eintracht König ist: Die Frankfurter Facebook-Seiten bieten Einblicke in das Seelenleben der Stadt.
Vor dem Fastnachtsumzug äußerten Angestellte der Hochschule Fulda sich kritisch über die Figur „Südend-Neger“. Das taten sie privat - doch nun spürt die Hochschule den Unmut vieler Bürger.
In Würzburg herrscht Empörung über als Flüchtlinge verkleidete Rassisten, der geköpfte Donald Trump als Faschingsmotiv gefällt nicht jedem, und in Fulda solidarisieren sich Narren mit dem „Südend-Neger“. Über ernste Debatten an närrischen Tagen.
Mehr als eine halbe Million Menschen freuen sich über den Mainzer Rosenmontagszug. Auch die Polizei ist entspannt: Bis zum Abend bleibt alles recht friedlich.
In Köln stehen an diesem Rosenmontag die kleinen Karnevalisten im Vordergrund. Trotzdem dürfen natürlich auch erwachsene Jecken Kamelle fangen und mitfeiern.
Sie ging auf einer Fastnachtsveranstaltung auf Toilette – und kam nicht mehr zurück. Die Polizei suchte schon mit einem Spürhund nach einer 15-Jährigen aus Bad Säckingen in Baden-Württemberg. Jetzt gibt es eine erste Spur.
Im Internet zeigt sich eine rechtsradikale Partei immer wieder erfreut über Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Auf Karnevalsumzügen trägt sie ihren Hass auf die Straße. Und schafft es damit sogar in eine Live-Übertragung.
Für eine Session ist Anna Korn Prinzessin Anna I. und lächelt sich von Auftritt zu Auftritt. Ihre Hoheit über Schlafmangel, Küsse, Kinder und Kontakte.
Jahrelang hat Karnevalist Wolfgang Schuster in Fulda beim Umzug den „Neger vom Südend“ gemimt. Dieses Jahr bleibt er nach Rassismusvorwürfen ungeschminkt. Die Polizei hat gleichwohl Hinweise auf „erhöhte Gefährdung“.
Donald Trump als Vergewaltiger, Donald Trump in einer Reihe mit Adolf Hitler, und ein von der Freiheitsstatue geköpfter Donald Trump – die Düsseldorfer Karnevalswagen fallen in diesem Jahr besonders „gepfeffert“ aus.
Schock beim großen Karnevals-Finale in Rio de Janeiro: Mehrere Menschen werden schwer verletzt, als sie unter die Räder eines Festwagens kommen. Abgebrochen wurde die Parade der Sambaschulen aber nicht.
Büttenredner streiten sich und erhalten Drohbriefe. Derweil versucht die Fastnacht mit neuen Formaten, ein unruhiges Publikum zu packen.
Jacques Tilly, der die politischen Wagen für den Düsseldorfer Zug baut, steht für den satirischen Karneval. Was treibt diesen Mann jedes Jahr aufs Neue an?
Ein wohl betrunkener Autofahrer ist bei einem Karnevalsumzug in New Orleans in eine Menschenmenge gefahren und hat dabei 28 Menschen verletzt. Laut der Polizei gibt es keine Hinweise auf einen Terror-Hintergrund.
Auch São Paulo hat ein Sambadrom. Und die Kostüme der dortigen Tänzer und Tänzerinnen sind mindestens so spektakulär wie in Rio.
Weil sie sich als Schwarze verkleiden, wird Mitgliedern eines Fastnachtsverein die Verharmlosung von Völkermord vorgeworfen. Fuldas Oberbürgermeister sagt, die Kritiker hätten „von der Fastnacht keine Ahnung“. Der „Neger vom Südend“ ist traurig.
Islamistische Gefährder haben zum Ziel, die westliche Gesellschaft anzugreifen. Der Karneval hat eine entsprechende Symbolkraft. Wie fast kein anderes Fest vereint er christliche Tradition mit ausgelassener Feierei.
Putin und Trump als krawallige Schüler und AfD-Anhänger als wütende Gartenzwerge: Die Narren in Mainz und Köln haben ihre Karnevals-Motivwagen vorgestellt.
Die Frankfurter Polizei setzt bei den anstehenden Fastnachtsumzügen auf Anti-Terror-Einheiten und Betonbarrieren. In Mainz und Wiesbaden sind Sperrungen geplant.