„Wir müssen die Wurzeln des islamistischen Terrors bekämpfen“
In Paris wird eine Frau ermordet, wahrscheinlich weil sie Jüdin ist. Der Fall reiht sich in eine schreckliche Serie antisemitisch motivierter Taten ein.
In Paris wird eine Frau ermordet, wahrscheinlich weil sie Jüdin ist. Der Fall reiht sich in eine schreckliche Serie antisemitisch motivierter Taten ein.
Mireille Knoll war 1942 den deutschen Besatzern in Paris knapp entkommen. Jetzt wurde sie tot in ihrer verbrannten Wohnung gefunden. Ihre Leiche wies Messerstiche auf.
Wie antisemitisch ist der deutsche Hiphop? Ein Treffen mit Dimitri Chpakov alias Spongebozz, dem ersten offen jüdischen Gangsterrapper.
Außenminister Maas hält an der Kontinuität in den deutsch-israelischen Beziehungen weitestgehend fest. Und trotzdem setzt er neue Akzente.
Der Dichter, Romancier und Literaturwissenschaftler Raoul Schrott widmet sich in einem neuen Essayband auf etwas verstiegene Weise dem Heiligen.
Arthur Jones nennt den Holocaust die „größte Lüge der Geschichte“ und wird von den Republikanern als Nazi bezeichnet. Trotzdem ist er in einem Wahlbezirk in Illinois nun der republikanische Kandidat für die Kongresswahlen.
Die „Barmen Erklärung“ von 1934 entfaltete auch in der Nachkriegszeit noch große Wirkung unter Protestanten.
Das polnische „Holocaust-Gesetz“ stellt die Freiheit der Forschung in Frage. Mehrere Wissenschaftler haben schon dagegen opponiert. Jetzt versucht das „Institut für nationales Gedenken“, sie zu beschwichtigen.
Die Fachgeschichte ist jetzt das große Ding des kleinen Fachs Musikwissenschaft. Man interessiert sich für die Forscher wie früher für die Komponisten.
„Sie wendet sich gegen unser Land und gegen unsere großartige Demokratie und unsere Werte“: Für Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, ist die AfD verfassungsfeindlich. Doch nicht nur die rechtskonservative Partei bereitet Mazyek Sorgen.
Bei den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen setzte sie mit einem Youtube-Video ein Zeichen gegen die FPÖ. Jetzt zeigt ein Buch, wovon sie spricht, wenn sie sich an die dreißiger Jahre erinnert fühlt: die Lebensgeschichte Gertrude Pressburgers.
Im Sommer nächsten Jahres sollen der Anbau des Jüdischen Museums und das Rothschild-Palais eröffnet werden. Bisher läuft alles nach Plan, beim Richtfest herrschte Vorfreude.
Der Mann sagte seine Meinung, auch als das schon gefährlich war. Porträt eines Aufrechten, der erfuhr, wie schnell es einsam um einen werden kann.
Die deutsche Politik gegen die Polen im Zweiten Weltkrieg war erbarmungslos: Für ein Polen-Denkmal in Berlin gibt es gute Argumente. Ein Gastbeitrag.
Nur Tage nach der geplanten Eröffnung einer amerikanischen Botschaft will das mittelamerikanische Land Medienberichten zufolge nachziehen. Guatemala und Israel verbinden lange Beziehungen.
Heidi Benneckenstein besuchte als Jugendliche konspirative Neonazi-Lager und hielt den Holocaust für eine Erfindung. In der Jüdischen Gemeinde hat sie nun über ihre Vergangenheit als „Nazi-Mädchen“ gesprochen.
Die Klage sieht sie als Angriff auf die Meinungsfreiheit: Eine Zeitung in Argentinien ist erstes Ziel eines scharf kritisierten polnischen Gesetzes. Sie hatte in einem Bericht Widerstandskämpfer mit Massakern in Verbindung gebracht.
Auf verlorenem Posten: Der „Ungarische Bürgerbund“ von Viktor Orbán manipuliert das kulturelle Gedächtnis von Budapest. Die Bevölkerung protestiert.
Polens Nationalkonservative wollen die Geschichte in den Dienst der Staatsräson stellen und das schlechte Gewissen der Bündnispartner aktivieren. Aber die Rechnung geht nur teilweise auf.
Der amerikanische Klägeranwalt Melkersen hat die umstrittene VW-Abgasstudie mit Affen aufgedeckt und diese in Bezug zur Nazi-Zeit gestellt. Nun hat er sich mit dem Konzern auf einen Vergleich geeinigt.
Ein unvergessliches Finale: Das seltsame Lektüreerlebnis von Cătălin Mihuleacs Roman „Oxenberg & Bernstein“.
Das Gerede von der „Jüdischen Weltverschwörung“ hat links wie rechts Konjunktur. Der neue Antisemitismus-Beauftrage der Bundesregierung wird viel zu tun haben. Ein Gastbeitrag.
Nach 1945 wollte es keiner gewesen sein. Aber während des Krieges gab es in vielen Ländern Menschen, die mit der deutschen Besatzung kooperierten.
Im Antirassismustraining lernt man, was es bedeutet, weiß zu sein – und wie rassistisch Kinderbücher sind. Das ist teils lehrreich, teils sehr seltsam.
Die Aussage des polnischen Ministerpräsidenten Morawiecki, es habe im Holocaust auch „jüdische Täter“ gegeben, vertieft nicht nur die diplomatische Krise mit Israel, sondern verärgert auch den Jüdischen Weltkongress.
Indonesien debattiert über die Todesstrafe für Homosexuelle; vorehelicher Sex soll strafbar werden – das hat Folgen weit über das Land hinaus.
In Wien sollen die Theologen künftig in Hörsälen ohne Kreuz lehren. Ist das richtig? Ein Gastbeitrag.
Die FPÖ will ihre Geschichte aufarbeiten. Doch manche Burschenschaften mauern schon jetzt – vorsorglich.
Die Kritik am umstrittenen Holocaust-Gesetz ist noch nicht verhallt, da legt die Regierung in Warschau schon nach – und greift abermals zu fragwürdigen Mitteln.
Viele Achtundsechziger kleiden sich schlecht. Dabei war ihr Look damals gar nicht so unwichtig. Heute ist daraus ein einziger Kompromiss geworden.
Art Spiegelman ist weit über Comic-Kreise hinaus eine Legende. Dafür gibt es gute Gründe. Zum siebzigsten Geburtstag des amerikanischen Zeichners.
Ein Plädoyer für Europa im Angesicht der blutigen Verwüstungen seiner Geschichte: Navid Kermani berichtet von einer Reise, die ihn von Köln bis nach Isfahan führte.
Diverse Internetseiten, die unter anderem dazu auffordern „Ungläubige und Juden“ zu vernichten, zeigten in den letzten Tagen Werbung der Postbank und anderer deutscher Unternehmen an. Der Ärger ist groß.
Eine Umfrage zum Geschichtsbewusstsein zeigt: Die Deutschen haben einen überraschend differenzierten Zugang zur Erinnerungskultur.
Was das Übersetzen aus der Welt macht, das kann man am Beispiel der spanischen Stadt sehen, die im Mittelalter dafür sorgte, dass sich die unterschiedlichsten Kulturen gegenseitig inspirierten: Kein heutiges Europa ohne diese Vorleistung.
Die SPD ist mit ihrer Bürgerversicherung vorerst gescheitert. Das ist nicht neu: Seit Bismarck gab es immer solche Versuche. Bisher waren sie nicht erfolgreich. Aus guten Gründen.