Überwundene Grenzen
Am 19. April jährt sich die Gründung Israels. Doch die Grenzen des jüdischen Staates sind damals wie heute umstritten. Wie Ben Gurion seinen Traum vom Staat Israel verwirklichte.
Am 19. April jährt sich die Gründung Israels. Doch die Grenzen des jüdischen Staates sind damals wie heute umstritten. Wie Ben Gurion seinen Traum vom Staat Israel verwirklichte.
Auf offener Straße in einem belebten Berliner Bezirk werden zwei Kippa tragende Männer beschimpft und geschlagen. Nun äußert sich das Opfer: Er sei kein Jude – das Tragen der Kippa wollte er einfach mal ausprobieren.
Das Auschwitz Komitee hatte vor einer Vergabe des Musikpreises „Echo“ an die Rapper Kollegah und Farid Bang gewarnt – und sieht sich nun in seiner Kritik bestätigt. Auch ein Sponsor zieht nun Konsequenzen.
Einzelne Fälle von Gewalt sind noch kein Argument für politisches Handeln. Bei der Attacke auf zwei Kippa tragende Männer mitten in Berlin ist das aber anders. Ein Kommentar.
Das KZ Osthofen bei Worms war für die Schriftstellerin Anna Seghers das Vorbild für das KZ Westhofen in ihrem Roman „Das siebte Kreuz“. Es war das erste Lager im damaligen Volksstaat Hessen.
Der AfD-Abgeordnete Uwe Witt ist für das Holocaust-Denkmal und stellt sich gegen den völkisch-nationalen Flügel seiner Partei. Er rechnet mit einer großen Zukunft.
Erdogan hetzt gegen Oppositionelle und Minderheiten – die Millionen syrischer Flüchtlinge in der Türkei nimmt er aber in Schutz.
Wer den demokratischen Werte-Konsens bewahren will, muss sich der Geschichtsklitterung entgegenstellen. Sonst drehen Weidel, von Storch und Co. den erinnerungspolitischen Spieß um. Ein Gastbeitrag.
Bürgerschaftliches Engagement soll zur Stabilisierung und Vertiefung von Demokratie führen und zu mehr Zusammenhalt? Das ist eine fahrlässige Vermutung! Ein Essay.
Tote-Hosen-Sänger Campino hat die Echo-Bühne genutzt, um die Rapper Kollegah und Farid Bang zu kritisieren. Ist das schon das vielbeschworene Comeback politischer Popmusiker?
In den Texten der Rapper Kollegah und Farid Bang gehören die Erniedrigung von Juden und Antisemitismus zur Leitkultur. Ihnen einen Preis zu verleihen, ist ein starkes Stück. Ein Kommentar.
Antisemitische Vorfälle an Berliner Schulen haben viele empört. Saraya Gomis kennt die Fälle. Die Beauftragte für Antidiskriminierung warnt aber auch vor Schuldzuweisungen.
Am Holocaust-Gedenktag nehmen Israels Staatschef Rivlin und Polens Präsident Duda an einem „Marsch der Lebenden“ in Auschwitz teil. Rivlin kritisiert das polnische Holocaust-Gesetz, Duda widerspricht ihm.
Antisemitismus an Schulen, vorrangig ausgehend von muslimischen Jugendlichen, wächst. Taten werden immer noch als Einzelfälle behandelt. Felix Klein, neuer Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, muss dem entgegentreten.
Als Diktatur und Avantgarde paktierten: Die Fondazione Prada lässt in Mailand die Kunst des italienischen Faschismus auferstehen.
Bei ihrer zweitägigen Kabinettsklausur berät die Bundesregierung auch über die Personalie des Beauftragten für Antisemitismus. Über Horst Seehofers Vorschlag zeigt sich der Zentralrat der Juden erfreut.
Er war ein deutscher Pionier der Holocaust-Forschung, in Gedanken stets bei den Opfern. Ein Nachruf auf den Historiker Reinhard Rürup.
Wer antisemitische Gewalttaten begeht, der soll ausgewiesen werden – das fordert der Zentralrat der Juden. Aus dem Seehofer-Ministerium gibt es nun Rückendeckung. Neue Gesetze sind offenbar nicht nötig.
Ungarns Radikale entdecken die Mitte für sich. Weil Viktor Orbán den Platz dort geräumt hat.
In Frankreich werden immer häufiger Juden als Einzelpersonen Opfer des Antisemitismus. Der Staat muss nun endlich reagieren – denn in den Banlieues gedeiht der Hass.
Emmanuel Macron würdigt einen Helden und findet klare Worte zur islamistischen Gewalt. Der Philosoph Alain Finkielkraut sieht darin einen ersten Sieg über den Terror.
„Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“: Diese Zeile der Rapper Farid Bang und Kollegah sorgt für Empörung. Trotzdem bleiben die Künstler weiter für den Echo nominiert, wie der Ethikbeirat des Musikpreises entschieden hat.
Donald Trumps Botschaft passt perfekt ins Weltbild der Evangelikalen. Robert Jeffress, Pastor einer Megakirche in Dallas, hat das als einer der Ersten begriffen.
Der Zustand unserer Schulen ist erbärmlich, zeigte die gestrige Illner-Sendung. Weder linke Multikulturalisten noch rechte Identitätsapostel haben eine Lösung dafür parat.
Aiman Mazyek führt syrische Flüchtlinge durch das frühere Konzentrationslager Buchenwald. Er möchte ihnen dabei etwas über Deutschland beibringen – und über sich selbst.
Wie tief verankert das antiwestliche Ressentiment in Deutschland ist, zeigt der Erfolg der AfD, die unter Wählern fast aller Parteien wildert. Nun will die neue SPD-Führung ihre Partei von Illusionen über Russland befreien.
Ein jüdisches Mädchen soll an einer Berliner Grundschule bedroht worden sein. Der Vorfall löste eine Debatte über antisemitische Anfeindungen aus. In die hat sich jetzt auch der Zentralrat der Juden eingeschaltet.
Seit Jahren werden in Frankreich Juden umgebracht, weil sie Juden sind. Nach dem Mord an der Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll wittert ausgerechnet die Rechte ihre Chance.
Es sind vor allem Politiker der christlichen Parteien, die eine „jüdisch-christliche Tradition“ beschwören. Kann es sein, dass sie damit nicht nur die Muslime ausschließen, sondern auch die Juden beleidigen?
Das katholisch-patriotische Lager Polens nutzt einen christlichen Radiosender als Sprachrohr – und hetzt dort auf derbe Weise gegen muslimische Flüchtlinge. Dagegen gibt es nun Widerstand.
Mireille Knoll war Jüdin. Wurde sie deshalb von ihren Peinigern ermordet? Die französische Hauptstadt trauert – und streitet über den Antisemitismus in der Metropole.
Jetzt hat sich auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in die Debatte über Antisemitismus von muslimischen Einwanderern eingeschaltet. Der CDU-Politiker sieht einen „Stresstest für westliche Demokratien“. Gleichwohl sei der Islam ein Teil Deutschlands.
Die Debatte über Antisemitismus in Europa ist neu entbrannt. Im Interview spricht der Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz über religiösen Radikalismus – und Wege zur Lösung des Problems.
Zum Pessach-Fest, das an diesem Freitag beginnt, fädelt Israel stets einen besonderen Deal ein: Der jüdische Staat verkauft alles gesäuerte Brot, aber auch Kuchen, Kekse oder Bier an einen Araber. Ein Interview mit Hussein Dschabar.
Noch im April hatte ein antisemitisches Verbrechen kaum öffentliche Reaktionen hervorgerufen. Nach der Ermordung einer Holocaust-Überlebenden zogen jetzt Tausende Franzosen durch die Straßen. Ärger gab es um die Teilnahme von zwei Politikern.
Nachdem eine Holocaust-Überlebende in Frankreich ermordet wurde, trafen sich Franzosen und französische Politiker zu einem Marsch gegen Antisemitismus. Doch nicht jeder Politiker war willkommen.