Ein Rekordjahr für Mallorca
Von den Kanaren weichen immer mehr Migranten auf Booten auf die Balearen aus. Dort wurde bereits der Migrationsnotstand ausgerufen.
Kunst kaufen, wo die Deutschen am liebsten Urlaub machen: Die Art Cologne veranstaltet wieder eine Messe auf Mallorca. Ist das nur eine sonnige Idee oder auch ein kluger Plan?
Von den Kanaren weichen immer mehr Migranten auf Booten auf die Balearen aus. Dort wurde bereits der Migrationsnotstand ausgerufen.
Mallorca gilt seit Jahrzehnten als das beliebteste Reiseziel der Deutschen im Ausland. Doch das Bild bekommt plötzlich Risse. Was dahintersteckt.
Josep Planas hat drei Millionen Aufnahmen von Mallorca hinterlassen. Seine Enkelin versucht, das einmalige Erbe zu retten – es ist vom Verschwinden bedroht.
Vor den Balearen hat die spanische Polizei mindestens fünf gefesselte Leichen im Meer entdeckt. Nun wird wegen möglicher Morde an Migranten ermittelt – im Verdacht stehen Schleuser.
Auf der Baleareninsel fehlen mehr als 90.000 Wohnungen. Einheimische bauen in ihrer Not illegale Hütten auf dem Land oder ziehen in verlassene Gebäude. Die Touristen machen ihnen das Leben immer schwerer.
Ibizas Anziehungskraft ist ungebrochen. Die Insel ist lässiger und internationaler als die große Schwester Mallorca. Das hat seinen Preis.
Für den Frieden mit den Touristen: Auf den Balearen sollen deutlich mehr Sozialwohnungen entstehen, und zwar mit regionalen Baustoffen. Eine eigene Behörde hat schon etliche preisgekrönte Projekte entwickelt.
Volle Urlaubsziele und knapper Wohnraum für Einheimische haben eine Protestwelle ausgelöst. Airbnb mahnt, das solle die ganze Reisebranche ernst nehmen.
Der Markt für Ferienimmobilien auf Mallorca boomt. Vor allem besonders teure Häuser sind schwer zu buchen. Derweil haben die Einheimischen ganz andere Probleme.
Maklerbüros statt Lebensmittel, Ferienappartements statt Mietwohnungen: Wer das Geld hat, gestaltet den Ort. Warum die Wut gegen Touristen in Spanien so groß ist.
Die Reisebranche ist für die spanische Wirtschaft enorm wichtig. Aber viele Einheimische haben das Gefühl, dass bei ihnen von dem Geld nichts ankommt. Nun bricht sich die Wut Bahn.
Der Tourismus auf Mallorca boomt – und wird für Einheimische ein Albtraum: Sie können sich oft nicht mal eine Wohnung leisten. Nun wehren sie sich gegen die Besuchermassen. Ein Protest mit 50.000 Menschen soll erst der Anfang sein.
Spanien lockt immer mehr ausländische Urlauber an. Doch bei vielen Einheimischen regt sich Widerstand. Ein Bündnis ruft nun zu neuen Demonstrationen gegen den Massentourismus auf.
Weil Mallorca von Touristen überrannt wird, übernachten Einheimische in Wohnmobilen. Die Wut wächst, und im Verhältnis von Wirtschaft und Lebensqualität braucht es auf der Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen eine neue Balance.
Formentera, die kleinste Insel der Balearen, ist zum Lieblingsziel der Luxusyachtenbesitzer geworden. Doch ihre wahre Seele hat mit Jetset und Schickimicki nichts zu tun.
Mallorca hat zu wenig Wasser, in Valldemossa darf man schon jetzt keine Pools befüllen und keinen Rasen wässern. Und nun steht ein heißer Sommer mit rekordverdächtig vielen Touristen bevor.
Spanien wird zum Urlaubsland Nummer Eins auf der Welt. Mehr als 85 Millionen Touristen waren es im vergangenen Jahr. Doch für diese Rekorde zahlt die Bevölkerung einen hohen Preis.
Explodierende Mieten, volltrunkene Besucher aus aller Welt, die die Nachtruhe stören: Viele Einwohner der Balearen haben genug vom Massenansturm der Sommergäste und fordern ein Umdenken.
Mallorca stört sich an Touristen, die übermäßig viel Alkohol trinken. Seit diesem Wochenende ist der Konsum auf der Straße verboten. Doch kann das wirklich etwas ändern?
Der Partytourismus auf Mallorca verärgert schon lange viele Einheimische. Nun hat die Regierung der Balearen beschlossen, den öffentlichen Alkoholkonsum einzudämmen – mit Bußgeldern bis 1500 Euro.
Ab in den Süden: Auf Mallorca lag die Zahl der Verkäufe zuletzt leicht unter der Vor-Corona-Zeit. Jetzt sollen höhere Freibeträge in der Vermögensteuer Käufer anziehen.
Zum zwanzigjährigen Bestehen des Kunstmuseums Es Baluard verkündet die Ministerpräsidentin der Balearen: Mallorca soll wieder eine internationale Kunstmesse bekommen.
Während es in Teilen Deutschlands fast unablässig regnet, droht den spanischen Mittelmeergebieten der Wassernotstand. Tankschiffe könnten bald Wasser aus Marseille oder von den Balearen nach Barcelona liefern.
Am Sonntag gab es über der Baleareninsel ein schweres Unwetter. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden, der Notdienst zählte mehr als 300 Einsätze – und zwei deutsche Segler werden vermisst.
Ebnen die Rechtspopulisten der konservativen PP den Weg an die Macht? Auf den Balearen musste die neue Regionalpräsidentin Vox dafür zahlreiche Zugeständnisse machen.
Die Konservativen haben die Balearen zurückerobert. Künftig regiert dort die PP-Politikerin Marga Prohens. Um gewählt zu werden, braucht sie die Unterstützung der Rechtspopulisten.
Seit Monaten kommt es in Europa immer wieder zu rätselhaften Nadelangriffen in Nachtclubs und Diskotheken. In Spanien wurden seit Anfang Juli mindestens 50 Fälle gemeldet. Doch die Dunkelziffer könnte weitaus höher sein.
Wenn Deutsche an den „Ballermann“ reisen, dann oft um sich zu betrinken. Das „Anti-Sauftourismus-Gesetz“ der Regionalregierung der Balearen soll den Suff regulieren. Mehrere Lokale müssen nun wegen Verstößen schließen.
Auf den Balearen gibt es nicht mehr viele Tiere der einheimischen Eselrasse. Züchter und ein deutsches Ehepaar wenden sich nun gegen ihr Aussterben.
Auf Mallorca freuen sich Politiker über den Mietwagen-Mangel. Die Luft sei jetzt besser. Wer ein Auto braucht, sollte jetzt schnell buchen.
Ein neues Tourismusgesetz der Balearen will nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig sein. Die Arbeitsbedingungen der 20.000 Zimmermädchen sollen verbessert werden, die in den Hotels schuften.
Immer mehr Migranten aus Algerien machen sich auf den Weg nach Spanien. Die relativ kurze Route auf die Balearen wird immer wichtiger. In diesem Jahr kamen auf den Inseln bereits 120 Boote an.
Der Hochsommer ist vorbei, doch auf den Balearen ist kein Ende des Booms in Sicht. Mallorcas Flughafen lässt zur Zeit einen den größten Airports Europas hinter sich.
Die Inzidenz auf den Balearen ist auf über 300 gestiegen, nun reagieren die Behörden: Auf Mallorca gehen sie gegen Partys und Trinkgelage vor. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 5000 Euro.
Deutschland entspannt sich, doch in Spanien droht eine neue Corona-Welle. Delta breitet sich aus, und das Robert Koch-Institut hat das Land zum Risikogebiet erklärt.
Ganz Spanien einschließlich der Balearen und Kanaren gilt ab Sonntag als Corona-Risikogebiet. Es bestehe ein erhöhtes Risiko einer Infektion, teilte das Robert-Koch-Institut mit.