EU-Parlament wählt Vizepräsidenten nach Nazi-Vergleich ab
Ryszard Czarnecki hatte seine polnische Landsfrau Roza Thun als „Szmalcownik“ bezeichnet, für Polen eine üble Beleidigung. Thun hatte vorher Kritik an der Regierung in Warschau geäußert.
Ryszard Czarnecki hatte seine polnische Landsfrau Roza Thun als „Szmalcownik“ bezeichnet, für Polen eine üble Beleidigung. Thun hatte vorher Kritik an der Regierung in Warschau geäußert.
Burak Yilmaz fährt jedes Jahr mit jungen Muslimen nach Auschwitz. Was treibt ihn dazu an, und was passiert dort?
Ungeachtet der Kritik aus Israel und Amerika hat Andrzej Duda die umstrittene Regelung unterschrieben. Es stellt die Andeutung einer Komplizenschaft Polens beim Holocaust der Nazis während des Zweiten Weltkriegs unter Strafe.
In Polen hat der Präsident Andrzej Duda das umstrittene Holocaust-Gesetz unterschrieben. Der Begriff „polnisches Konzentrationslager“ soll nun unter Strafe stehen.
Heute vor hundert Jahren starb der Maler Gustav Klimt. Die Autoren Mona Horncastle und Alfred Weidinger legen eine Biographie zu dem Künstler vor. Sie fördern manches zu Tage, das kaum bekannt war.
Aus dem Streit um die Beteiligung Polens am Holocaust wird eine handfeste diplomatische Krise: Ein israelischer Minister wollte nach Warschau reisen – doch die Regierung dort sagt seine Reise ab. Nun wird er sehr deutlich.
Wohl dem Staat, der das Wort „Galgenhumor“ nur noch im übertragenen Sinne kennt: Norbert Lammerts Parlamentsverständnis reicht weit zurück und sollte ebenso weit in die Zukunft weisen.
Nach der umstrittenen Verabschiedung eines polnischen Gesetzes zum Holocaust hatte der deutsche Außenminister keinen Zweifel an der Schuld der Deutschen gelassen. Der Begriff „polnische Konzentrationslager“ werde nie hingenommen.
Den Großteil der Verfahren in Amerika hat Volkswagen mit Milliarden-Vergleichen abgeräumt. Viele amerikanische Kunden klagen aber immer noch einzeln gegen den Konzern.
„Die Banalität der Liebe“: Ella Milch-Sheriff macht in Regensburg auf virtuose Weise Hannah Arendt und Martin Heidegger den Prozess in einer gnadenlosen Oper.
In den vergangenen Tagen flammte zwischen Israel und Polen ein Groll auf, der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht. Es fragt sich: Wie hält es Polens Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ mit dem Antisemitismus?
Polen hat ein Gesetz bestätigt, das jedem Haft androht, der von „polnischen Todeslagern“ spricht. Israel wirft Warschau vor, Antisemitismus leugnen zu wollen.
Laut dem Gesetz soll es strafbar sein, eine Komplizenschaft Polens beim Holocaust der Nazis während des Zweiten Weltkriegs anzudeuten. Das Gesetz muss noch von Präsident Andrzej Duda unterzeichnet werden.
Wer Nazi-Lager wie Auschwitz als „polnisch“ bezeichnet, oder Polen als Holocaust-Komplizen, dem droht demnächst Strafverfolgung. Sowohl Israel als auch Amerika warnen vor dem neuen Gesetz.
Durch ein Lied, das den Völkermord an Juden durch die Nationalsozialisten verherrlicht, wurde die Burschenschaft „Germania zu Wiener Neustadt“ zum Politikum. Jetzt will Österreich sie auflösen.
In der französischen Vorstadt Sarcelles wohnen Juden, Muslime und Christen nebeneinander. Ein jüdisches Kind wurde dort nun wegen seiner Religion angegriffen. Die Sorge über den Anstieg des Antisemitismus ist groß.
Ehrengäste im Bundestag waren zwei Schwestern, die den Holocaust überlebt haben. Die 1925 in Breslau geborene Cellistin Anita ist eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.
73 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz hat Bundestagspräsident Schäuble an die Zerbrechlichkeit der Freiheit erinnert. Und die Holocaust-Überlebende Lasker-Wallfisch warnte bei der Gedenkstunde vor neu aufkeimender Judenfeindlichkeit.
Warschau 1937: Die Stadt ist geprägt von der polnisch-jüdische Unterwelt. In dieser Zwischenkriegszeit setzt Szczepan Twardochs bravouröse Romanphantasie ein um Geld und Macht.
In geschlossenen Facebook-Gruppen hetzen Rechte gegen Flüchtlinge und Juden, leugnen den Holocaust, warnen vor einer „muslimischen Invasion“, rufen zum Mord an Politikern auf. Auch die Namen von AfD-Politikern tauchen in den Foren auf.
Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Soziale Netzwerke sollen damit Hassbotschaften konsequenter bekämpfen, sonst drohen hohe Bußgelder. Doch wie sieht die Realität aus?
Anne Will thematisiert den Antisemitismus. Es wird ein Einblick in die Widersprüche unserer politischen Kultur.
Polen will den historisch falschen Begriff „polnische Todeslager“ künftig mit Strafen von bis zu drei Jahren Haft belegen. Israel befürchtet, ein entsprechendes Gesetz könnte missbraucht werden.
Vor 73 Jahren wurden die letzten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Doch die ganze Welt verhält sich so, als hätte sie nicht viel gelernt aus der Katastrophe der Shoah. Ein Gastbeitrag.
Laut Heinz-Christian Strache hat die FPÖ mit rassistischen Burschenschaften nichts zu tun. Nun fordert der FPÖ-Vorsitzende, Themen wie Antisemitismus in der eigenen Partei aufzuarbeiten.
Ein Mitglied des Hamburger SV stellt den Antrag, dass alle AfD-Mitglieder aus dem Verein geworfen werden. Nun empört sich der Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk über die Forderung mit scharfen Worten.
Stolpersteine findet man in fast jeder deutschen Großstadt – außer in München. Dabei sind sie Verbindungsadern in die Vergangenheit. Eine Tradition, die nicht abreißen darf.
Udo Landbauer ist FPÖ-Spitzenkandidat in Niederösterreich und Mitglied einer Burschenschaft. Die hat ein Liederbuch mit brisantem Inhalt in ihrem Fundus – von dem Landbauer nichts gewusst haben will.
Warum wollen junge Deutsche Auschwitz sehen? Was wissen sie darüber? Wäre es nicht einfacher, wenn keiner eine Ahnung hätte, wie Deutsche fabrikmäßig Menschen töteten? Drei Tage in Oświęcim mit Schülern aus einer Kleinstadt.
Donald Trump hatte versprochen, nach der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt auch die Botschaft von Tel Aviv zu verlegen. Das soll nun schneller geschehen als vermutet, kündigt Vizepräsident Mike Pence an.
Sie ist die Tochter aus einem arabischen Clan in Berlin. Und hat den Salafismus entdeckt. Doch so ganz sicher ist sie sich nicht in ihrem Hass.
Zur „Neuordnung“ Osteuropas durch Hitler ist es zum Glück nicht gekommen. Blick auf ein wenig erforschtes Kapitel der Geschichte.
Weil er Jude war, verzichtete er auf ein Ministeramt. Traurige Kapitel schrieb die Geschichte schon vor der NS-Zeit.
Berliner Ordensschwestern versteckten Verfolgte in ihrem Haus und stemmten sich gegen die Gestapo. Die Schulkinder wurden zur Verschwiegenheit ermahnt.
Die SPD-Politikerin Chebli hat gefordert, jeder in Deutschland sollte einmal eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Schnell folgten Abwehrreaktionen gegen „Zwangsbesuche“. Doch es geht nicht um Zwang. Nur wer mitfühlt, versteht.
Dieses Jahr haben die am häufigsten genannten „Unworte“ nichts mit der Flüchtlings- und Nationalismusdebatte zu tun. Einer dieser Begriffe könnte bald als besonders verwerflich ausgewählt werden.