Nennt mich nicht Beyoncé!
Die äthiopischstämmige Minderheit in Israel ist noch immer nicht gut integriert. Davon handeln auch die hebräischen Texte der jungen Rapperin Eden Derso.
Die äthiopischstämmige Minderheit in Israel ist noch immer nicht gut integriert. Davon handeln auch die hebräischen Texte der jungen Rapperin Eden Derso.
Seine Entgleisungen auf Twitter haben eine Debatte um seine Eignung für den Vorsitz des Rechtsausschusses ausgelöst. Mit einem neuen Tweet zieht Stephan Brandner nun abermals heftige Kritik auf sich.
Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. Das „House of One“ soll der religiösen Vielfalt Raum geben. Und ist umstritten – genau wie ein anderes religiöses Bauprojekt.
Mit Vorwürfen der Komplizenschaft zum Naziregime wollen Kritiker den Mann diskreditieren, der für die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland steht. Was sagen Archivquellen über Erhards Rolle im Dritten Reich? Ein Gastbeitrag.
Ein ehemaliger Häftling des KZ Stutthof berichtet vor Gericht ausgiebig über seine Gefangenschaft. Der Prozess arbeitet auf, wie viel der angeklagte Wachmann Bruno D. gewusst haben muss.
Angela Merkel wird vom Jüdischen Weltkongress der Theodor-Herzl-Preis verliehen. Als Zeichen eines Vertrauens, das sich dieses Land erst wieder verdienen muss. Das wurde beim Festakt in München deutlich.
Wer legt Zeugnis ab vom Holocaust, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt? Anita Lasker-Wallfisch wird Schülern auch nach ihrem Tod Fragen beantworten. Im November wird das interaktive Projekt in Frankfurt getestet.
Hermann Ungars Stück über die Russische Revolution, die Gründung der Roten Armee und Leo Trotzki ließ Joseph Goebbels schäumen. Grund genug, „Der rote General“ wieder auf die Bühne zu bringen.
Der Jüdische Weltkongress ehrt Angela Merkel als „Hüterin der Zivilisation“. Die Bundeskanzlerin ruft die Deutschen auf, allen Antisemiten entgegenzutreten – und lässt eine Frage offen.
Der Glaube sei auf dem Rückzug, meint man in Deutschland. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ein immer größerer Anteil der Weltbevölkerung ist religiös. Vor allem der Islam wächst schnell.
A new study revealed substantial evidence that anti-Semitism is on the rise in Germany again. What is fuelling this dangerous trend?
Eine neue Studie belegt, dass Juden in Deutschland aufs Neue wachsendem Antisemitismus ausgesetzt sind. Was treibt diesen gefährlichen Trend an? Ein Gastbeitrag.
Und hört auf, euch zu entschuldigen: Der Anschlag auf die Synagoge in Halle war absehbar. Nun steht die Frage im Raum: Wie oft kann man sagen, dass es einem leid tut, um es dann wieder zuzulassen?
In „Die Jakobs Bücher“, dem neuesten Werk der Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk, geht es um den Sektierer Jakob Frank. Sein Leben beschloss er in Offenbach.
Jeder vierte Jugendliche ist anfällig für Populismus. Besonders im Netz werden junge Menschen schnell zu leichter Beute. Hat Horst Seehofer recht, wenn er die Gaming-Szene stärker beobachten will?
Der Täter von Halle hat sich im Internet radikalisiert. Der Kampf gegen Rechtsterror sollte sich auch im Netz auf radikale Gruppen konzentrieren.
Vor achtzig Jahren irrte die St. Louis durch internationale Gewässer: Das Drama um das Flüchtlingsschiff steht stellvertretend für den Unwillen anderer Nationen, deutsche Juden auf der Flucht aufzunehmen und vor der Vernichtung zu bewahren.
Stephan B. wollte seine Attacke in Halle aussehen lassen wie ein Videospiel. Unsere Autoren haben sich im vergangenen Oktober auf Spurensuche begeben – in einer Welt, in der alles nur ein Witz sein kann oder bitterer Ernst.
Er wusste, dass er auch hier nicht dazugehören durfte: Paul Celans erste und einzige Israel-Reise im Herbst 1969 begann voller Hoffnung und endete in einem Fiasko. Ein Gastbeitrag.
Vor hundert Jahren tobten in der Ukraine Pogrome gegen Juden, die heute als „vergessener Genozid“ gelten: Doch auch damals stellte sich schon die Frage, wie man davon erzählen könnte.
Während die Rechten einen schwereren Stand haben, können die beiden Ökoparteien bei der Schweizer Parlamentswahl auf deutliche Gewinne hoffen. Um in die Regierung einzuziehen, müssten sie sich aber zusammen tun – trotz Differenzen.
Virtuelle Orden und Battlegrounds: Haben Computerspieler ein Problem mit Rechtsextremismus und der Verherrlichung von Attentätern? Eine Recherche.
Frank Plasberg erntet einen journalistischen Shitstorm, den er nicht verdient. Wer nach seiner Sendung über Antisemitismus in Deutschland nicht verstanden hat, worum es geht, dem ist nicht zu helfen.
Nach seinen Äußerungen zum Attentat von Halle fordert die Mehrheit der Mitglieder des Rechtsausschusses den Rücktritt des Vorsitzenden Stephan Brandner. In einer Sitzung nahm der AfD-Politiker die Vorwürfe zur Kenntnis – ohne Stellung zu beziehen.
Drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall untersucht eine Studie die öffentliche Meinung in Europa. Dabei ist nicht nur die hohe Zustimmung der Deutschen zur EU auffällig.
Rechte Straftaten gefährdeten die Demokratie, sagt BKA-Chef Münch. Momentan gebe es in Deutschland 43 Rechtsextreme, denen ein Anschlag zuzutrauen sei. Insgesamt sei die Szene der Gewaltbereiten aber wesentlich größer.
Ist Judenhass nur bei Rechtsextremisten zu finden? Diesen Eindruck versuchten die Gäste von Frank Plasberg zu vermitteln, und benannten mit der AfD auch gleich einen Verantwortlichen.
Er gilt als potentieller Gauland-Nachfolger: Im Interview erklärt AfD-Politiker Tino Chrupalla, dass er an die AfD-Spitze strebt und wehrt sich gegen Vorwürfe nach dem Halle-Attentat – diese seien „konstruiert“.
Jeffrey Herf über den unerklärten Krieg gegen Israel, den DDR und Extremisten aus dem Westen führten.
An Vorschlägen, wie man dem Antisemitismus in Deutschland entgegenwirken kann, fehlt es nicht. Eine bessere Aufklärung in den Schulen alleine reicht jedenfalls nicht.
Sein Blick auf sich selbst ist der unsere: Der Attentäter von Halle hat sich als gescheiterte Existenz begriffen. Und die Möglichkeiten, sich als ein Verlierer zu fühlen, haben sich in unserer Gesellschaft vervielfacht.
Beim deutschen Überfall auf Polen vor achtzig Jahren war er ein jüdischer Junge. Das Leid seines Landes wird er nie vergessen – und glaubt doch an das Gesicht des neuen Deutschlands. Ein Gastbeitrag.
Felix Lobrecht ist im Hartz-IV-Milieu aufgewachsen. Heute ist er Spitzenverdiener in der Comedy-Szene und becirct mit Proll-Appeal die Mädchen. Ein Porträt.
Nach den Terroranschlägen von Halle kreuzen sich viele Wege auf dem Marktplatz. Manche führen in die Bürgerrechtsbewegung der DDR, andere zu den Juden der Sowjetunion, und wieder andere zu den muslimischen Flüchtlingen aus Syrien.
Nach der Bluttat von Halle wird der Vorwurf lauter, dass die AfD der „geistige Brandstifter“ für rechtsextremistische Gewalttaten in Deutschland sei. Immer mehr Politiker fordern eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz.
Regelmäßig werfen AfD-Politiker anderen Parteien vor, nicht entschieden genug gegen Antisemiten vorzugehen. Doch ist die Partei wirklich ein Freund der Juden – oder stellt sie sich nur so da?