Die Angst im Rücken
Auch der dritte „Tuesday Talk“ der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank findet virtuell statt. Zu Gast ist Daniel Cohn-Bendit mit der Frage, wie viel Judenhass hinter der Kritik an der israelischen Regierung steckt.
Auch der dritte „Tuesday Talk“ der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank findet virtuell statt. Zu Gast ist Daniel Cohn-Bendit mit der Frage, wie viel Judenhass hinter der Kritik an der israelischen Regierung steckt.
Jüdisches Leben in Frankfurt nach 1945. Nur wenig hätten das bei Kriegsende für möglich gehalten.
Israels neue Regierung will über die Annexion von Teilen des Westjordanlands abstimmen lassen. Dahinter steckt eine fehlerhafte Ethik: Die Regierung muss ihr Verhältnis zu den Palästinensern überdenken. Ein Gastbeitrag.
Nach Kriegsende wurde ausgerechnet Deutschland für Tausende Juden zum vorübergehenden Zufluchtsort. Für viele Überlebende der KZs war es ein belasteter Wartesaal, in dem dennoch für kurze Zeit das Leben erblühte.
Der kamerunische Denker Achille Mbembe steht wegen seiner Haltungen und Äußerungen zu Israel in der Kritik. Seine Verteidiger sprechen von Hexenjagd und einem Klima des Verdachts. Eine Klarstellung.
„Israel, die Juden und wir“: Ein Artikel von Achille Mbembe aus dem Jahr 1992 belegt, dass die Auseinandersetzung mit Israel der Ausgangspunkt seiner ganzen Theorie ist. Ein Gastbeitrag.
Blick ins Innere der Vernichtungsmaschinerie: Der Dienstkalender Heinrich Himmlers aus den Jahren 1943 bis 1945 ist in einer von Historikern kommentierten Edition erschienen. Sie legen die papierene Spur des größten Massenmörders aller Zeiten offen.
Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg darf nicht dazu benutzt werden, die Verbrechen Stalins kleinzureden. Ein Gastbeitrag der Außenminister der Ukraine, Litauens, Lettlands und Estlands.
Der Kabarettistin Lisa Eckhart wird Antisemitismus vorgeworfen. Der WDR weist das zurück. Die kritisierten Fernsehauftritte sollte man sich aber schon einmal genauer ansehen.
Vor 75 Jahren wurde das Getto Theresienstadt in der heutigen Tschechischen Republik befreit. Die Frankfurterin Edith Erbrich war dort als Siebenjährige interniert.
Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart ist zu einem öffentlichen Streitfall geworden. Jetzt bekräftigt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung den Vorwurf der Judenfeindlichkeit gegen sie.
Eine Räuberpistole, die ein tröstliches Ende fand: Die unglaubliche Geschichte des Abschiedsbriefs von Stefan Zweig.
Lisa Eckhart gilt als Hoffnung des Kabaretts. Sie gibt auf der Bühne den eiskalten Engel, doch ihre Witze sind oft bloß menschenfeindlich.
Ruth Zylberman geht mit dem Film „Die Kinder aus der Rue Saint-Maur“ und einem Buch der Geschichte eines Pariser Hauses während der Besatzungszeit nach.
Christen, Juden und Muslime nehmen Einschränkungen hin, weil sie aus Nächstenliebe und zum Schutz des Lebens geschehen. Dafür gebührt ihnen Dank. Ein Gastbeitrag des Bundesinnenministers.
Bald wird es überall wieder Gottesdienste geben. Doch ein Zurück zum status quo ante soll und darf es nicht geben. Aber wie und für wen sind die Kirchen überhaupt noch relevant?
Konrad Adenauer und David Ben-Gurion begegneten einander nur zweimal. Und trotzdem kann die Bedeutung ihrer persönlichen Beziehung für das deutsch-israelische Verhältnis gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Wer noch nicht wusste, was ein „Zoom-Bombing“ ist, konnte es jetzt erfahren: Antisemiten haben eine über die App Zoom übertragene Veranstaltung zum Holocaust-Gedenken mit judenfeindlichen Parolen gestört.
Mirjam Wenzel, die Leiterin des Jüdischen Museums in Frankfurt, spricht über Katastrophen und Verschwörungstheorien. Sie sagt: In der Krise spielen gerade Museen eine wichtige Rolle.
Der diesjährige israelische Holocaust-Gedenktag steht unter dem Motto: „Rettung durch Juden während des Holocaust: Solidarität in einer zerfallenden Welt“. Verfolgen sie die wegen der Corona-Pandemie aufgezeichnete Zeremonie im Video.
Die Möglichkeit der Synthese aus Religion und Vernunft: Ist das Festhalten an religiösen Geboten in der Corona-Krise selbstmörderisch – oder gilt es, davon zu lernen? Ein Gastbeitrag.
Der Philosoph Achille Mbembe wird zur Ruhrtriennale eingeladen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung erhebt Einspruch: Mbembe habe den Holocaust relativiert und das Existenzrecht Israels in Frage gestellt. Hat er das?
Leider das Gegenteil von gut: Der Niederländer Rutger Bregman hat sich an einer neuen Geschichte der Menschheit versucht, die in die Krisenzeit passt. Er kommt an Auschwitz nicht vorbei.
Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen haben sich mit Bund und Ländern darauf geeinigt, öffentliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen frühestens Anfang Mai zu feiern. Der sächsische Ministerpräsident geht einen anderen Weg.
Neuer Streit um die Ruhrtriennale und Israel: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wirft dem Philosophen Achille Mbembe vor, den Holocaust zu relativieren.
Am 16. April 1945 haben die Amerikaner Bürger von Weimar dazu gezwungen, das gerade befreite KZ Buchenwald zu besichtigen. Wie viel war den Deutschen bei Kriegsende von den NS-Verbrechen bekannt?
Zuflucht der Rebellen: Die Archäologin Jodi Magness hat ein bestechendes Buch über die Festung Masada und den jüdischen Aufstand gegen Rom geschrieben.
Das „social distancing“ wegen der Corona-Pandemie macht vor keiner Religion halt. Ein Zurück zum Status quo ante dürfte es kaum geben – vor allem nicht für die Kirchen hierzulande.
Antisemitische Stereotype überwiegen in der Malerei des Mittelalters. Der Meister von Mondsee ist die Ausnahme von der Regel.
Bislang haben sich katholische Bischöfe wenig kritisch zur Vergangenheit geäußert. Die Deutsche Bischofskonferenz könnte das jetzt ändern.
Viele Juden werden den Beginn des Pessach-Fests in diesem Jahr zum ersten Mal nicht mit der Familie feiern. Die obersten Rabbiner haben auch Videokonferenzen zum Seder-Mahl untersagt.
Die Produzenten Feo Aladag und Sven Burgemeister wollen die Geschichte Stella Goldschlags verfilmen, die im Nationalsozialismus andere Juden verriet. Unveröffentlichte Dokumente aus ihrem Nachlass ergäben einen neuen Blick auf sie.
Unsere Gesundheit hat mehr mit dem Kapitalismus zu tun, als wir vielleicht vermuten. Und „Schicksal“ sind Pandemien schon lange nicht mehr.
Die große Berliner Ausstellung über Hannah Arendt setzt erst mal auf digitale Kultur. Ob sie ausreicht, um unsere Urteilskraft im Sinne der kritischen Publizistin zu schärfen?
Hohe Coronavirus-Infektionsraten unter ultraorthodoxen Juden machen Israel zu schaffen. Eine Minderheit von ihnen widersetzt sich den Vorkehrungen dennoch weiterhin.
Im Oktober 2019 tötete Stephan B. in Halle bei einem Anschlag auf eine Synagoge und einen Dönerimbiss zwei Menschen. Zunächst schwieg der mutmaßliche Täter. Nun soll er laut einem Zeitungsbericht gestanden haben.