Ich lebe im Schatten dieses Krieges
Vor achtzig Jahren fiel die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Seitdem wird in meinem Land um die Deutung dieses Kampfs gerungen. Nur eines ist klar: Es war ein nie endender Sieg. Ein Gastbeitrag.
Vor achtzig Jahren fiel die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Seitdem wird in meinem Land um die Deutung dieses Kampfs gerungen. Nur eines ist klar: Es war ein nie endender Sieg. Ein Gastbeitrag.
Am Ende einer hitzigen Twitterschlacht steht für Paul Ziemiak eine Entschuldigung – und eine alte Erkenntnis: „Eine differenzierte Auseinandersetzung erfordert mehr Raum als einen Tweet.“
Warum hielt Franco A. die Identität als Flüchtling über 15 Monate aufrecht, wenn es ihm angeblich nur um die Aufdeckung von Missständen ging ? Im Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat er zwar viel gesagt – aber die zentralen Fragen bleiben offen.
Am sechsten Verhandlungstag befragt das Gericht den Angeklagten zu angeblichen Todeslisten. Auf den Zetteln sind vor allem linksgerichtete Politiker erwähnt, aber es geht auch um Juden und eine Holocaustleugnerin.
Benjamin Netanjahu glich als Ministerpräsident Israels zuletzt immer mehr seinem Freund Donald Trump. Nun plant er eine Rückkehr wie einst Winston Churchill. Doch darüber entscheidet er nicht mehr allein.
Seit kurzem wird die Singularität des Holocausts auch von links in Frage gestellt: Sie verdränge koloniale Genozide und sei eine deutsche Zivilreligion. Die Argumente dieser Kritik sind voller historischer Lücken.
Die Verfolgung der Juden brachte den Betroffenen unermessliches Leid. Deutschland schadete sich auch selbst.
Germania steigt aus dem Wannsee: Das Jüdische Museum Berlin zeigt eine Ausstellung der deutsch-israelischen Künstlerin Yael Bartana. Die Video-Projektion ist mehr als eine ästhetische Provokation.
Vor 250 Jahren wurde Rahel Varnhagen geboren. In einer Sonderfolge aus dem Freien Deutschen Hochstift sprechen Nikolaus Gatter und Heide Volkening über die Schriftstellerin und Salonnière.
Antisemitismus ist auch 76 Jahre nach der Shoah ein ernst zu nehmendes Problem in Deutschland. Schulen und Universitäten sind in der Aufarbeitung gefragt. Doch wo genau ansetzten? Ein Gastbeitrag.
Insgesamt 90 Porträts hat Armin Mueller-Stahl in den vergangenen Monaten gemalt. Im Interview spricht der Schauspieler über seine Werke, die Musik, jüdische Freunde, die SPD – und das Leben nach dem Tod.
Erst Luther, dann Bauhaus, jetzt Beuys: Viele Jubiläumsfeiern wollen uns ihren Gegenstand als Vorbild verkaufen. Das geht immer öfter schief, und am Ende verlässt der Jubilar seine Party schwer beschädigt. Zu Recht?
Der Antisemitismus wurde ihm allmählich zum Lebensthema: Wolfgang Benz verkörpert den Wandel des deutschen Geschichtsbewusstseins. Zum achtzigsten Geburtstag des ungeheuer produktiven Historikers.
Der CDU-Innenpolitiker Mathias Middelberg will Ausländern, die antisemitische Taten verübt haben, die Einbürgerung in Deutschland verweigern. Auch die Loyalitätserklärung solle geändert werden.
Seit zwei Jahren gibt es in Bad Homburg eine Synagoge, jetzt ist ein jüdischer Sportverein hinzugekommen. Er wirbt ausdrücklich auch um nichtjüdische Mitglieder.
Unverdrossen optimistisch: Jörg Lauster erzählt die Geschichte des heiligen Geistes von den Schöpfungsmythen bis zu neueren naturwissenschaftlichen Debatten.
Heute wird die Aufklärung verdreht dargestellt. Dabei brauchen wir ihre Werte dringender denn je, um über den eigenen Stamm hinauszudenken. Ein Gastbeitrag.
Ein Genusstempel in der Hafenstadt Akko, der sich gegen den Hass stemmt – dafür steht das „Uri Buri“. Unser Redakteur hat sein Lieblingsgericht aus dem Restaurant nachgekocht.
Boris Palmer wurde durch die Geschichte seines Vaters geprägt. Der Tübinger Oberbürgermeister, enfant terrible der Grünen, provoziert so gerne wie er.
In Berlin bauen Juden, Christen und Muslime ein gemeinsames Haus. In dem symbolträchtigen Gebäude wird es eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee geben. Jetzt steht die Grundsteinlegung an.
Florida will seine Bürger vor der „Zensur“ durch Silicon-Valley-Konzerne schützen – indem Medienplattformen Kandidaten für ein politisches Amt nicht mehr länger als 14 Tage ausschließen dürfen.
Du sollst nicht gleichgültig sein: Er überlebte den Holocaust, war Präsident des Auschwitz-Komitees und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nun ist Roman Kent im Alter von zweiundneunzig Jahren gestorben.
Der Israel-Palästina-Konflikt bewegt auch in Deutschland die Gesellschaft. Im Interview spricht der Münchner Kabarettist Christian Springer über den hiesigen Antisemitismus, Kriegsverbrechen in Nahost und das Gute an jüdischen Witzen.
Viele Juden in Deutschland fühlen sich bedroht. Daran haben neben Rechtsradikalen auch Muslime ihren Anteil.
Nach den anti-israelischen Demonstrationen der vergangenen Wochen ist die Stimmung in der jüdischen Gemeinde gedrückt. Viele ältere, aber auch junge Juden in Frankfurt fühlen sich bedroht.
Die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene bringt die Maskenpflicht im US-Repräsentantenhaus in Verbindung mit der Judenverfolgung der Nazis. Kritik an der Äußerung weist die Trump-Anhängerin zurück.
Der eine brüllte am vergangenen Wochenende „Free Palestine“, der anderen machten die brennenden Israel-Flaggen große Angst. Was haben sie einander zu sagen?
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische und deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein.
Das Entsetzen über die antisemitischen Demonstrationen ist groß. Nach Ansicht von Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, darf man die Jugendlichen, die dort Hass verbreiten, nicht aufgeben.
Transsexuellengesetz +++ Transgendergesetz +++ Jerusalem +++ Bülent Mumay +++ Madagaskar +++ Chance für Schüler? +++ Helmut-Schmidt-Universität +++ Völkerrechtlerin +++ Klimapolitik +++ Marktwirtschaft +++ Staatserzählung
25.000 Menschen nahmen jüngst an den vielfach antisemitischen Protesten in deutschen Städten teil. Doch die Teilnehmer waren nicht nur Hamas-Anhänger.
Früher galten die Demokraten als unverbrüchliche Freunde Israels, nicht so sehr die Republikaner. Unter dem Einfluss christlicher Zionisten und linker Antizionisten hat sich das verändert.
Antisemitisch motivierte Straftaten nehmen hierzulande zu, der Hass scheint zu wachsen. Doch wie war es früher in Deutschland? Eine Reportage und eine historische Studie zum Antisemitismus geben Auskunft.
Viele junge Menschen aus Einwandererfamilien haben in Frankfurt gegen die israelischen Militärschläge gegen Gaza demonstriert. Ihrem Hass muss viel schneller entgegengewirkt werden.