Mirna Funk über Familie
Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mirna Funk im kontroversen Gespräch über Vaterjuden, Leihmutterschaft und die Illiberalität der Generation Woke.
Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mirna Funk im kontroversen Gespräch über Vaterjuden, Leihmutterschaft und die Illiberalität der Generation Woke.
Sie ist eine, die keine Kontroverse scheut und viele provoziert: Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mirna Funk im Gespräch über Vaterjuden, ihre Abneigung gegen linksliberale Wokeness und die Legalisierung von Leihmutterschaften.
Der Romanautor Thomas Meyer hat ein Buch über Antisemitismus geschrieben. Er will nicht anklagen, sondern versöhnen. Er selbst hat oft Ausgrenzungserfahrungen wegen seiner Religion machen müssen.
Der antisemitische Mord an einer wehrlosen Fünfundachtzigjährigen erschütterte Frankreich. Nun ist der Täter in Paris zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt und die Stadt erinnern an die Novemberpogrome. Die Redner verweisen mahnend auf die derzeitigen Entwicklungen. „Was uns am meisten schockiert: das Schweigen der Menschen. Schon wieder.“
Am Vormittag des 10. November 1938 brannte die Synagoge in Offenbach. Die Frau des Rabbiners, Mally Dienemann, hielt in persönlichen Aufzeichnungen fest, wie sie den Tag erlebte.
In Wien ist eine neue Gedenkmauer zur Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden eingeweiht worden. Eine Gedenktafel erinnert zudem an andere Opfer des Nazi-Regimes.
Die Familie Mosley ist wegen ihrer faschistischen Vergangenheit in Großbritannien berüchtigt. Die Universität Oxford aber hat von den Mosleys Geld angenommen. Das sorgt für heftige Kritik.
Auch Wien hat nun ein Mahnmal, das an die Ermordung von Juden während des NS-Regimes erinnert. Für Bundeskanzler Schallenberg ist es ein „sichtbares Zeichen“, dass Österreich sich – spät – seiner Verantwortung stellt.
Am 9. November 1938 wurden überall in Deutschland Synagogen und jüdische Geschäfte niedergebrannt: Der offizielle Startschuss zum größten Völkermord in Europa. Heute debattieren wir wieder über antisemitische Vorfälle. Was muss sich ändern?
Die einhundertjährige Holocaust-Überlebende Margot Friedländer sagte mit Blick auf die Novemberpogrome der NS-Zeit: „Wir wussten, das ist der Anfang von viel Schlimmeren, was noch kommen wird."
Der Genozidforscher Dirk Moses attestiert den Deutschen eine Fixierung auf die Schoah, die von den Kolonialverbrechen ablenke. Das ruft falsche Alternativen auf. Eine Erwiderung.
Vor 83 Jahren brannten auch in Frankfurt die Synagogen. Jahr für Jahr wird der Opfer dieser Pogrome gedacht. Aber hilft das gegen Antisemitismus?
In Potsdam wird die erste Synagoge seit dem Zweiten Weltkrieg gebaut. Sie werde „ein klares Bekenntnis zum Judentum in Brandenburg sein“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bei der Grundsteinlegung.
Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die von den Verbrechen der Nationalsozialisten erzählen können. Können digitales Storytelling und Ausstellungen ihre Geschichten vermitteln?
Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung fordert mehr Personal für die Staatsanwaltschaften. Antisemitische Straftaten müssten schneller erkannt und konsequenter geahndet werden können, sagt Felix Klein.
Von den Nazis zerstörte Synagogen werden dank 3-D-Animationen wieder erlebbar. Eine neue Dauerausstellung in Frankfurt zeigt die beeindruckenden Rekonstruktionen noch bis zur Winterpause Ende November.
Warum bitte ist vielen Linken Antisemitismus so oft so egal? Der Brite David Baddiel hat darüber ein Buch geschrieben. Ein Gespräch über Sally Rooney, Karl Marx und darüber, warum der Brexit sehr unjüdisch ist.
Er setzte dem modischen Psychologisieren und Soziologisieren ein „wesentliches Denken“ entgegen: Lorenz Jäger legt eine einfühlsame Biographie von Martin Heidegger vor.
Frankfurt am Main galt immer als jüdischste Stadt Deutschlands. Heute muss die Jüdische Gemeinde zwischen Holocaust-Gedenken und junger Liberalität ihren Ort neu bestimmen.
Wie Antisemiten die Araber als Schützlinge entdeckten: Der Münchner Historiker Fabian Weber hat frühe deutsche Wahrnehmungen des Zionismus erforscht.
Zur Feier des Reformationstags der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Wiesbadener Lutherkirche hat der Präsident des Zentralrats der Juden den Impulsvortrag gehalten. Er mahnt zu Geschichtsbewusstsein.
Doğan Akhanli setzte sich für Demokratie und Menschenrechte ein. Die Verständigung zwischen Türken und Armeniern war dem Schriftsteller ein besonderes Anliegen. Nun ist er mit dreiundsechzig Jahren gestorben.
Am Rande eines Einsatzes in Berlin haben Polizisten auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin Liegestützen gemacht – und sich dabei gefilmt. „Eine unerklärliche Aktion“, urteilte die Gewerkschaft der Polizei.
Russlanddeutsche sind in diesem Land meistens still. Sie führen hier ein Leben zwischen Täter- und Opfer-Dasein. In Russland wurden sie für Faschisten gehalten, deportiert und ermordet. Wie kann man eigentlich mit dieser verworrenen Geschichte umgehen?
Der Mord an der Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll hat Frankreich tief erschüttert. Seit Donnerstag muss sich der mutmaßliche Haupttäter, ein junger Mann algerischer Herkunft, dafür vor Gericht verantworten.
Nach siebzig Jahren: Das epochale Buch über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden des französischen Historikers Leon Poliakov erscheint nun auch auf Deutsch. Doch warum dauerte das so lange?
Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen scheut bei ihrem Besuch in Budapest keine Mühen, um sich in Szene zu setzen. Denn um Viktor Orbáns Gunst buhlen auch zwei ihrer Rivalen.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland schreibt dem ZDF-Intendanten Thomas Bellut. Josef Schuster ist besorgt über den Umgang mit Antisemitismus. Es geht um einen konkreten Fall.
Die Bundeszentrale für politische Bildung will mit neuen Online-Formaten mehr Junge erreichen. Ein internationales Geschichtsfestival mit Moderatoren, Livemusik und Künstlerinnen macht den Anfang.
Mit großen Gesten hinein in den Small Talk: Per Leo stürzt sich in alle Debatten zum Stellenwert des Holocaust und stolpert dabei von einer verwegenen Behauptung zur nächsten.
3500 Objekten auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern: Das Imperial War Museum in London ist neu konzipiert worden. Einzelschicksale aus aller Welt stehen im Zentrum der Darstellung des Kriegs als auch des Holocausts.
Die meisten Vertreter der Frankfurter Schule um Horkheimer und Adorno waren jüdischer Herkunft. Prägte das Judentum aber auch ihr Denken?
Vor 80 Jahren fand die erste Massendeportation von Juden aus Frankfurt statt. Beim Gedenken in der Paulskirche steht eine Rede der Historikerin Susanne Heim im Mittelpunkt.
Die Stadt Köln erlaubt in einem Versuch den rund drei Dutzend Moscheegemeinden, öffentlich zum Gebet zu rufen. Wie stehen die Menschen in der Stadt dazu?
Vor achtzig Jahren, am 18. Oktober 1941, begannen in Berlin die Deportationen. Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger schrieb: „Noch jetzt, wenn ich Güterwagen sehe, überläuft es mich.“ Eine Erinnerung.