Schon Umblättern kann alte Schriften retten
Alle paar Jahre bestellt das Jüdische Museum Martina Noehles ins Haus. Die Restauratorin überprüft die wertvollen Schriften in der Sammlung – und blättert um.
Alle paar Jahre bestellt das Jüdische Museum Martina Noehles ins Haus. Die Restauratorin überprüft die wertvollen Schriften in der Sammlung – und blättert um.
Der Rapper, heute bekannt als Ye, fällt seit Wochen durch Hasstiraden auf. Am Mittwoch wurde er aus der Firmenzentrale des Schuhherstellers Skechers in Manhattan Beach geworfen.
Das Bundeskriminalamt hat für 2022 bislang 1555 antisemitische Straftaten erfasst. Der Zentralrat der Juden äußerte sich besorgt, in Krisen müssten Jüdinnen und Juden häufig als Sündenböcke herhalten.
Eine Reporterin hat den Verschwörungstheoretiker und Kochbuch-Autor Attila Hildmann in einem kleinen Ort in der Türkei aufgespürt - was ihn offenbar ziemlich überrascht hat.
Der Gemeindekirchenrat Wittenbergs hat beschlossen, dass das Relief der Judensau nicht in ein Museum oder eine von der Kirche räumlich getrennte Gedenkstätte verbracht wird.
Der Gemeindekirchenrat der Wittenberger Stadtkirche will die „Judensau“ nun doch nicht von der Fassade abnehmen. Ein Expertengremium, das eine Entfernung empfahl, zeigt sich enttäuscht.
Der Kardinal-Faulhaber-Platz in Würzburg wird umbenannt. Eine große Mehrheit des Stadtrats setzte sich über den Rat wissenschaftlicher Experten hinweg. Das Votum muss als politische Entscheidung verstanden werden.
Immer wieder hat Rapper Ye mit Hasstiraden auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt führten seine jüngsten antisemitischen Ausfälle dazu, dass sich die wichtigsten Geschäftspartner von ihm getrennt haben.
„Als deutsches Unternehmen“ dürfe Adidas nicht mit dem Rapper werben sagt Zentralrats-Präsident Schuster. Kanye West steht nach Antisemitismus-Vorwürfen in der Kritik.
Keine Toleranz den Intoleranten: Die wehrhafte Demokratie darf dem Gespräch mit Antisemiten nie den Anschein der Normalität geben. Es reicht auch nicht, sich nur mit Floskeln zum Existenzrecht Israels zu bekennen.
Im Grenzraum der katholischen und orthodoxen Welt: Mit Serhii Plokhis Geschichte der Ukraine liegt ein Standardwerk nun auch auf Deutsch vor.
Singende Häuser, splitternde Himmel: Die Pálava im Süden Mährens ist eine Wunderwelt voller Wein, Poesie, Barock und prähistorischer Kunstkeramik.
Jugend schreibt gegen das Vergessen: Zum neunten Mal ist im Jüdischen Museum Berlin der Rolf Joseph Preis verliehen worden. Die Gewinner sind Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis 11.
Ein spanischer Beobachter der Machtergreifung Hitlers: Reportagen von Manuel Chaves Nogales aus Deutschland im Frühjahr 1933.
Pater Pankratius Pfeiffer bewahrte nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Rom Hunderte Juden und politische Gefangene vor dem Tod. Ähnlich wie der viel bekanntere Oskar Schindler.
Dem „Rektor“ des Abraham Geiger Kollegs wird Machtmissbrauch vorgeworfen. Ein Blick auf die Innenseiten eines Machtsystems rund um den mächtigsten liberalen Juden in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Andreas Isenschmid begibt sich auf die Suche nach dem jüdischen Element in Marcel Prousts Leben und Werk.
Zwei Bücher erregen Frankreich: Monica Sabolo schreibt über den verharmlosten Linksterrorismus, Lola Lafon über Anne Frank und deren Vereinnahmung durch die Linke. Beide Autorinnen brechen mit Tabus.
Die Nożyk-Synagoge in Warschau ist mit antisemitischen Sprüchen beschmiert worden. Auf Russisch. Die Täter sind unbekannt, ihr Ziel ist klar: Sie wollen aufhetzen.
Der Platz vor dem Frankfurter Hauptbahnhof soll nach Emilie und Oskar Schindler benannt werden. Doch der vorgeschlagene Name hat sieben Buchstaben zu viel.
Der Historiker gewann seinem Lebensschicksal den Stoff seiner Lebensarbeit ab: Zum neunzigsten Geburtstag von Saul Friedländer.
Ein Terrorist, der am tödlichen Anschlag auf Israelis bei Olympia 1972 beteiligt war, bekommt für einen Film, der bei der ARD läuft, 2000 Dollar. Wie kann das sein? Der Produzent Gunnar Dedio äußert sich dazu.
Die Witwe des Malers Max Liebermann wollte Thekla Carola Wied unbedingt spielen. Sie gibt die als Jüdin vom NS-Regime verfolgte Martha Liebermann würdevoll. Leider vermischt der Film Realität und Fiktion.
DHM-Präsident Raphael Gross sagt, was er liest, sieht, hört und was ihn nervt.
Der Produzent der ARD-Doku über den Anschlag auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen von München 1972 hat einem der Attentäter Geld gezahlt. Die Hinterbliebenen der Opfer sind entsetzt, die ARD gibt sich überrascht.
Während der Feierlichkeiten zum jüdischen Feiertag Jom Kippur war in einer Synagoge in Hannover eine Scheibe zu Bruch gegangen. Der Staatsschutz ermittelte - doch bisher deutet offenbar nichts auf einen Bewurf hin.
Einen Antisemiten erkennt man schon lange nicht mehr nur an seinen Springerstiefeln. Auch in linken Milieus verbreitet sich der Judenhass.
Die hessische SPD bekommt Respekt für ihre Fehlerkultur. Es gibt eine neue App vom RMV. Und außerdem spricht Jörg Köhlinger über die Lohnforderungen der IG-Metall. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Eine missglückte Jom-Kippur-Grußbotschaft löst einen Shistorm gegen die hessische SPD aus
1936 reiste der schwarze amerikanische Bürgerrechtler W. E. B. Du Bois nach Deutschland: Jetzt erscheinen seine damaligen Reportagen.
Eine Studie zeigt, dass nicht wenige Befragte ohne Migrationshintergrund Muslime für Fanatiker halten – und Muslime selbst etwas häufiger antisemitische Haltungen haben.
Die SPD Hessen illustriert eine Grußbotschaft an Jom Kippur mit dem Felsendom. Der Shitstorm lässt nicht lange auf sich warten. Der Leiter der Pressestelle bittet um Entschuldigung.
Wappnen wir uns mit Gleichmut, eine kleine Enttäuschung naht: Hubert Wolf hat im päpstlichen Archiv nicht viel Neues zur Weihnachtsansprache des Jahres 1942 gefunden – wohl aber im Text der umstrittenen Botschaft.
Tiefe Zusammenhänge liebt er mehr als oberflächliche Details, als „Russlands herausragenden Deutschen“ hat man ihn gefeiert: Der Dirigent Thomas Sanderling wird achtzig Jahre alt.
Mit ihren Erfolgen bewiesen deutsche Athleten nicht nur die Leistungsfähigkeit des Volkes, sondern bescherten auch Momente des Vergessens. Das Ausland schaute weg. Ein Gastbeitrag.
Ungeachtet des Kriegs sind mehr als 20.000 jüdische Pilger in die ukrainische Stadt Uman gereist. Am Grab von Rabbi Nachman zelebrieren sie das Fest Rosch Haschana.