Pate und Patriarch
Auf der Spur der Dokumentation kommunistischer Verbrechen: Galia Ackerman und Stéphane Courtois legen ein „Schwarzbuch Putin“ vor.
Auf der Spur der Dokumentation kommunistischer Verbrechen: Galia Ackerman und Stéphane Courtois legen ein „Schwarzbuch Putin“ vor.
Unklarheit schützt nicht vor Urteilsfreude: Thomas Wagner zeichnet ein Schwarz-Weiß-Bild der Menschheitsgeschichte.
Die Wüste hat uns die geheime Farbe geschenkt. Eine Begegnung mit dem Erzähler Rafik Schami und der Übersetzerin Claudia Ott.
Zeugnisse der jüdischen und der christlichen Kultur blieben in Friedberg ebenso bewahrt wie der adligen Welt in der Burg. Die Wanderung führt bis Bad Nauheim.
Ein gemeinsamer Internetaufritt dreier Frankfurter Institutionen bündelt das Wissen über die Stadt in der NS-Zeit. Eine App bietet sogar kuratierte Audio-Rundgänge.
Vorläufer des Holocaust: Jeffrey Veidlinger erinnert an osteuropäische Pogrome zwischen 1918 und 1921.
Die Jecken sind wieder los. Aber woher kommt der Ausdruck eigentlich? Und wieso gibt es im Deutschen eigentlich so viele Umschreibungen für das Verrücktsein? Eine Sprachgeschichte.
Nach ihrem Wahlerfolg werden die Ultrarechten wohl an der neuen Regierung in Israel beteiligt. Ihr Aushängeschild ist Itamar Ben-Gvir. Er hat sich als Provokateur hervorgetan. Jetzt gibt er sich moderater. Ein Täuschungsmanöver?
Er ist 98 Jahre alt, arbeitet weiter als Journalist und erinnert an die Nazizeit: Walter Bingham spricht in Jerusalem über die Novemberpogrome 1938.
Die belgische Filmemacherin Chantal Akerman hat in ihrem Buch „Meine Mutter lacht“ die letzten Monate vor dem Tod ihrer Mutter dokumentiert, die Auschwitz überlebte, aber nie darüber sprach.
In Israel gibt es Streit um eine geschichtspolitische Veranstaltung des Goethe-Instituts, auf der es um empathisches Erinnern an den Holocaust und die Vertreibung Hunderttausender Palästinenser 1948 gehen soll.
Die jüdische Gemeinschaft Frankfurt überlässt die Holocaustüberlebenden in der Ukraine nicht ihrem Schicksal. Hilfe zur Selbsthilfe hat im Judentum Tradition. Das war auch nach den Pogromen 1938 nicht anders.
Der Schrecken der Shoah wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die Frankfurter Autorin Barbara Bišický-Ehrlich hat sich ihre Belastungen von der Seele geschrieben. Nun berichtet sie in einem weiteren Buch humorvoll aus einem „fast koscheren Leben“.
Der Nordosten Brasiliens hat Lula da Silva zum Wahlsieg verholfen. Bolsonaro-Wähler reagieren darauf mit rassistischen Vorurteilen, die weit zurückreichen.
Franci Rabinek Epstein hat in den Siebzigerjahren ihren Überlebensweg als tschechische Jüdin niedergeschrieben, doch die Frauenperspektive war der Verlagsbranche zu emanzipiert. Nun sind die Erinnerungen erschienen.
In den USA bleibt die „rote Welle“ bislang aus, die Wirtschaftsweisen raten zu längeren AKW- Laufzeiten und am 9. November gedenkt Deutschland der Reichspogromnacht und dem Mauerfall. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat ein Projekt gegen Judenhass auf TikTok gestartet. #GemeingegenAntisemitismus soll jungen Leuten zeigen, was Judenhass bedeutet und wie man sich dagegen stemmt.
Mit einer Kampagne macht die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank auf Antisemitismus in dem sozialen Netzwerk aufmerksam. Sie will junge Leute ermutigen, Stellung zu beziehen.
Ein Dorf in Kastilien hat seinen Namen geändert, denn es hieß: „Tötet Juden“. Seitdem kommt es zu antisemitischen Attacken – von außerhalb. Die Bewohner knüpfen an die jüdische Vergangenheit an, um den Ort wiederzubeleben.
Das Royal Court Theatre bringt ein Stück auf die Bühne, das den Antisemitismus der Linken aufspießt. Die umstrittene Dramatikerin und BDS-Unterstützerin Caryl Churchill ist empört. Doch die Aufführung liegt richtig.
Was für eine Art Schriftsteller ist der Schriftsteller Serhij Zhadan? Laudatio auf den ukrainischen Dichter und Musiker anlässlich der Verleihung des Freiheitspreises der Frank-Schirrmacher-Stiftung.
1962 kam der Dichter Durs Grünbein in Dresden zur Welt: in einem Viertel, in dem er nicht aufwachsen sollte, heute ein Mythos. Nun sucht er dort. Was hat er dort zu suchen?
Fastenkuren gelten als Wundermittel. Das Hungern soll die Zellen verjüngen, Krankheiten lindern und den Geist beflügeln. Was sagt die Wissenschaft?
Bahrain präsentiert sich bei der Papstreise als Hort religiöser Toleranz. Dabei wird die schiitische Bevölkerungsmehrheit seit Langem unterdrückt.
Lediglich 14 der 27 EU-Länder verfügten über nationale Strategien gegen Antisemitismus, kritisiert die EU-Agentur für Grundrechte. In etlichen Ländern würden judenfeindliche Straftaten nur unzureichend dokumentiert.
Nicht erst seit dem Überfall auf die Ukraine, aber seitdem noch vehementer, werden die Russen als Quelle allen Übels angesehen. Was bedeutet das für die Möglichkeit, den Krieg zu beenden? Ein Gastbeitrag.
Netanjahu kann nach der Wahl in Israel vermutlich eine rechte Koalition bilden. Seine Gegner um Ministerpräsident Lapid hoffen noch auf ein Wunder.
Zwei gesellschaftliche Lager stehen sich in Israel unversöhnlich gegenüber. Mit dem Wahlergebnis kommt es zum Bruch.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht nach der Rückkehr aus Qatar über Zeichen des Reformwillens, die Wirkung von politischem Druck auf Verbände – und warum der Schutz vor Gewalt im deutschen Sport so wichtig ist.
Die Wahl in Israel bringt Benjamin Netanjahu wahrscheinlich zurück ins Ministerpräsidentenamt. Besorgt sind viele vor allem über dessen möglichen Koalitionspartner Itamar Ben-Gvir. Doch auch die Linke hegt noch Hoffnung.
Felix Mendelssohn Bartholdy wird in Leipzig mit Sinn und Verstand geehrt. Nur Kulturministerin Claudia Roth verirrt sich rhetorisch ins Unredliche.
In Israel wird zum fünften Mal seit 2019 ein neues Parlament gewählt. Netanjahu ist noch immer die bestimmende Figur. Das Wichtigste zur Wahl.
Was sich unter dem Banner der Identitätspolitik versammelt, hat hehre Ziele. Ihre Aktivisten treten aber oft autoritär auf. Diskreditiert das ihr Anliegen?
In Amsterdam lernte sie Anne Frank kennen, in deren Tagebuch sie auch vorkommt. Nun ist die Holocaust-Überlebende Hannah Pick-Goslar im Alter von 93 Jahren gestorben.
Alle paar Jahre bestellt das Jüdische Museum Martina Noehles ins Haus. Die Restauratorin überprüft die wertvollen Schriften in der Sammlung – und blättert um.