Ende des Zwischenspiels in Israel
Benjamin Netanjahu ist zurück. Bis zum 2. Januar muss sein Kabinett vereidigt sein. Forderungen von Fundamentalisten aus seiner Koalition sorgen bereits für Unmut.
Benjamin Netanjahu ist zurück. Bis zum 2. Januar muss sein Kabinett vereidigt sein. Forderungen von Fundamentalisten aus seiner Koalition sorgen bereits für Unmut.
Vom Kölner Dom erzählt man sich, er werde nie fertig. Eine Sammlung historischer Fotografien führt jetzt vor Augen, dass man den Bau immer als Einheit wahrnimmt.
Ija Rudsyzka musste nach 81 Jahren zum zweiten Mal aus ihrer Heimatstadt Kiew fliehen. Ihr Großvater war Oberrabbiner, aber den Kindern erzählte man damals sicherheitshalber nicht viel.
Die reichsbürgerliche Anrufung toter Traditionen bedient ein verbreitetes Bedürfnis nach Adligen, Führern und vergangenen Reichen. Es reicht von Heinrich XIII. bis Meghan von Sussex. Ein Gastbeitrag.
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will für die Grünen die Staatskanzlei erobern. Ein Gespräch über Einwanderung, Klimapolitik – und was er von Volker Bouffier gelernt hat.
Der Streit über Rabbiner Walter Homolka bringt die Union progressiver Juden in Gefahr – und damit die liberale Rabbinerausbildung. Nun kommt es auf den Zentralrat an.
Eine ganze Stadt wehrt sich, als ein Steinewerfer eine jüdische Familie angreift: „Für jeden ein Licht“ ist ein Kinderbuch, das Mut macht.
Nach dem Rücktritt von Walter Homolka hat die Union progressiver Juden (UpJ), angekündigt, das Abraham Geiger Kolleg als Ausbildungsstätte zu übernehmen. Der Präsident des Zentralrats der Juden bezeichnet das als „Foulspiel“.
Die Reederei Silversea versucht sich an der Quadratur des Kreuzfahrtkreises: Sie will kulinarischen Regionalismus und Hochseeschifffahrt miteinander verbinden. Ob das funktionieren kann, haben wir an Spaniens Küste ausprobiert.
Nach dem Rücktritt von Walter Homolka hat die Union progressiver Juden (UpJ) angekündigt, das Abraham Geiger Kolleg als Ausbildungsstätte zu übernehmen. Der Präsident des Zentralrats der Juden bezeichnet das als „Foulspiel“.
Die großen Philosophen des deutschen Idealismus stehen heute unter Rassismus-Verdacht. Eine DFG-Forschungsgruppe will die polarisierte Debatte versachlichen.
Antijüdische Darstellungen in Kirchen sind keine Seltenheit. Viele sind sogar noch unkommentiert. So auch ein monumentales Wandbild im evangelischen Gotteshaus in Offenbach-Bieber, entstanden während des Nationalsozialismus.
Flach durfte es für sie nicht sein: Das Museum der bildenden Künste Leipzig stellt die Malerin Olga Costa aus. Wir sehen, wie aus der Leipzigerin Olga Kostakowsky eine herausragende Vertreterin mexikanischer Kunst wurde.
Am Anfang stand die Flucht vor Verfolgung im Zarenreich, am Ende eine fulminante Kunstkollektion: Die Versteigerung der „Sammlung V.W.S.“ bei Christie’s eröffnet Einblicke in Kulturtransfer im russisch-chinesichen Grenzgebiet.
Der Zentralrat der Juden sah den Konvertiten Walter Homolka früh kritisch, fürchtete aber eine Spaltung. So wurde der Gründer des Abraham Geiger Kollegs zur mächtigsten Gestalt des liberalen Judentums.
Oder alles bloß eine Schmutzkampagne? In Berlin tobt ein Streit um die Frage, ob ein antisemitischer Nationalist das neue Schloss mitfinanzierte, und um die politischen Haltungen des Fördervereins.
Schnell sollte die neue Koalition zusammengekommen, doch vier Wochen nach Wahl verhandelt Benjamin Netanjahu noch mit seinen möglichen Partnern. Die sich abzeichnende Regierung beunruhigt viele schon jetzt.
Wie viel Last und wie viel Trost bedeutet Geschichte? Ein Sonntagnachmittag in Vilnius.
Der vorläufige Zwischenbericht der Untersuchung belastet den Rabbiner Walter Homolka. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sieht Vorwürfe des Machtmissbrauchs bestätigt.
In Kanada beginnt die Weltnaturkonferenz. Die USA fänden die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine offenbar okay. Und im Feldmann-Prozess sollen die Plädoyers gehalten werden. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland
In Schleswig-Holstein ist eine 97 Jahre alte Frau angeklagt, die einst Sekretärin im Konzentrationslager war. Nun hat sie ihr Schweigen gebrochen.
Der Zentralrat der Juden will am Mittwoch die vorläufigen Zwischenergebnisse zur Situation am Kolleg veröffentlichen. Er kritisiert die Verzögerungstaktik Homolkas. Dessen Anwalt reagiert mit einem Drohschreiben.
In Hebron nehmen die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern zu. Besorgnis löst vor allem aus, dass israelische Soldaten sich mit ultrarechten Politikern solidarisieren.
Das ehemalige Lager Les Milles war für die Internierten wie eine Hölle. Daran erinnert Frankreichs Präsident Macron während eines Besuchs der Gedenkstätte.
Die Ausstellung „Magyar Modern“ erzählt von ungarischen Künstlern, die nach dem Ersten Weltkrieg in die deutsche Hauptstadt flohen – aber nicht, um zu bleiben.
Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.
Die Sicherheitsbehörden verdächtigen Ramin Y., einen einschlägig bekannten Kriminellen, die Anschläge auf Synagogen in Nordrhein-Westfalen verübt zu haben. Der Auftrag soll von den iranischen Revolutionsgarden gekommen sein.
Ein Gruppe von orthodoxen Juden ist im Mai von einem Lufthansa-Flug ausgeschlossen worden, weil einige von ihnen keine Maske tragen wollten. Nun ist eine Einigung erzielt worden.
Die Bundesregierung will stärker gegen Hass auf Juden vorgehen und jüdisches Leben in Deutschland fördern. Nun hat sie eine neue Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus beschlossen.
Seit der Knesset-Wahl fragen sich viele Diaspora-Juden, ob Israel sich verändert. Wenn dort die Rechtsextremen regieren, ist das auch für sie ein Unglück. Ein Gastbeitrag.
Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Richtig realisiert wurde sie nie. Und den Konflikt beendete sie schon gar nicht.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, über zu milde Urteile nach antisemitischen Straftaten, Hilfe für ukrainische Flüchtlinge und die Situation am Abraham-Geiger-Kolleg.
Es geht auch um die Frage, wo man stirbt: Khaled Khalifas großartige Romane erzählen von tiefen Brüchen und sind in seiner Heimat verboten. Eine Begegnung mit dem syrischen Schriftsteller.
Das Abendessen von Donald Trump mit dem Holocaust-Leugner Nick Fuentes und dem umstrittenen Rapper Kanye West sorgt weiter für Kritik. Das Weiße Haus sieht eine rote Linie überschritten.
Leon Jessel wurde in seiner Heimat verfolgt. Weil er Jude war. Schüler des Duisburger Landfermann-Gymnasiums haben sein Schicksal nachgezeichnet.