Die Villen des Jetset
An der Côte d’Azur ließen sich Adelige, Künstler und Unternehmer in imposanten Häusern nieder. Sie erzählen Geschichten von Kunst und Liebe, Luxus und Tod.
An der Côte d’Azur ließen sich Adelige, Künstler und Unternehmer in imposanten Häusern nieder. Sie erzählen Geschichten von Kunst und Liebe, Luxus und Tod.
Glaubt man der Lesart des Kremls, müsste es Juden in der Ukraine eigentlich schlecht gehen - schließlich seien in Kiew ja Nazis an der Macht. Ukrainische Juden sehen das jedoch ganz anders.
Die Documenta 15 wurde nicht zufällig zum Festival des Antisemitismus. Obsessiver Hass auf Israel begleitet die postkolonialen Studien schon seit ihren Anfängen. Ein Gastbeitrag.
Die Hidschra Muhammads von Mekka nach Medina vor 1400 Jahren hat den entstehenden Islam theologisch und politisch beeinflusst. Nach Muhammads Tod brachen die innerreligiösen Spannungen wieder auf.
Auf der Konferenz „Beyond“ wird noch einmal über den Antisemitismus-Skandal der Documenta debattiert. Künstlerin Hito Steyerl erklärt, warum sie ihre Werke von der Kunstschau abgezogen hat.
Die hundert Tage von Kassel: Das Kuratorenkollektiv der Documenta 15 war angetreten, Kunst als sozialen Prozess gerechter zu gestalten. Stattdessen bleiben von der Schau tiefe Gräben.
Gestrichene Zeichen von Schwäche und eine Druckerlaubnis von Joseph Goebbels: Ein Gespräch mit Joana van de Löcht, der Mitherausgeberin der jetzt erscheinenden historisch-kritischen Ausgabe von Ernst Jüngers Kriegstagebüchern.
Markus Krah promovierte am Jewish Theological Seminary in New York und war zuletzt Dozent für jüdische Religions- und Geistesgeschichte in Potsdam. Jetzt wird er Leiter des Leo Baeck Instituts.
Bald leben zwei Drittel der Menschheit in Städten. Doch so, wie wir es derzeit tun, wird es nicht funktionieren. Wir brauchen neue Ideen und Konzepte. Toronto, Kanadas größte Stadt, probiert sie schon jetzt aus.
Wirtschaftsminister Robert Habeck begeistert als politischer Erzähler, Kanzler Olaf Scholz langweilt oft mit seiner Art zu reden. Welcher Stil verspricht mehr Erfolg?
Einblicke in die deutsche Nachkriegszeit: Hans-Hermann Klare zeichnet den Lebensweg von Philipp Auerbach nach.
In einem Interview relativiert der iranische Präsident Ebrahim Raisi mit den Worten, es gebe „einige Anzeichen“, dass der Holocaust geschehen ist. Nicht nur Israel kritisiert die Äußerung scharf.
Mit Blick auf den Terror der NS-Herrschaft und den Holocaust wissen sich die Amerikaner auf der Seite der Gerechten der Geschichte. Nun wirft eine Doku unangenehme Fragen auf. Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Ken Burns.
Was der Judaskuss bedeutet: Beim Bonner Beethovenfest stellt der Tenor Benedikt Kristjánsson Musik von Bach mit Texten von Amos Oz zusammen.
Über das Abkommen wurde monatelang verhandelt. Jetzt sollen pflegebedürftige Holocaust-Überlebende 58 Millionen Euro mehr pro Jahr von Deutschland erhalten.
Die Adria-Insel Rab, als kroatisches Arkadien gerühmt, erkundet ihre Vergangenheit und stößt dabei auf archäologische Kostbarkeiten und ein dunkles Kapitel.
Die angeblich so weltoffene, moderne, demokratisch geprägte Stadt gab sich den Nazis fast ohne Gegenwehr hin. Wie konnte das geschehen? Eine Tagung im Historischen Museum gibt Antworten.
Der Künstler Gunter Demnig erinnert an 23 Juden und Jüdinnen aus dem Budge-Heim, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
Der Enkel zu Besuch beim Großvater: Lucian Freuds Familienbilder werden im Londoner Sigmund-Freud-Museum gezeigt. Auch das berühmte Sofa des Psychologen hat dort einen Platz.
Eigentlich wollte er es gar nicht schreiben, dann tat er es doch: Michel Friedman stellt im Berliner Ensemble sein neues Buch „Fremd“ vor.
In der jungen Bundesrepublik war es noch unpopulär, Zahlungen an Israel als Wiedergutmachung für die Schoa zu leisten. Das Luxemburger Abkommen von 1952 wurde deswegen zu einem Meilenstein.
Die Schmerzen der Vergangenheit holen Überlebende der Shoa oft im Alter noch einmal ein. Ihnen hilft seit 20 Jahren ein Modellprojekt in Frankfurt.
Zwei Ausstellungen in Polen würdigen Verstecke, in denen Juden den Holocaust überlebten.
Der Frankfurter Bahnhofsvorplatz soll nun endlich nach Oskar und Emilie Schindler benannt werden. Einer, der sich das sehr gewünscht hat, ist der Publizist Michel Friedman. Seine Eltern waren sogenannte Schindler-Juden.
50 Jahre nach dem Massaker bei den Olympischen Spielen in München spricht Israels Präsident Izchak Herzog im Bundestag über die deutsch-israelische Partnerschaft. Er erinnert auch an seinen Vater.
Vor 50 Jahren ermordeten palästinensische Terroristen während Olympia elf Athleten, Trainer und Kampfrichter der israelischen Mannschaft. Der Kampf gegen Antisemitismus im Sport ist aktueller denn je.
Vom Standpunkt der Terroristen aus betrachtet war das Olympia-Attentat von München 1972 ein Erfolg. Deutschland hat aber aus seinen Fehlern von damals gelernt.
Der Staat hat mit der späten Einigung zur Entschädigung der Hinterbliebenen in letzter Minute die Kurve gekriegt. Aber das Olympia-Attentat von 1972 wird auch nach der Gedenkveranstaltung unbegreiflich bleiben.
Als Provokateur ist er aus deutschen Debatten nicht wegzudenken, als Literat zeigt er, wie jüdische Geschichten heute aussehen können: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Maxim Biller über das Handwerk des Schreibens.
Nur 35 Prozent der Deutschen sind laut einer Studie überzeugt davon, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für das jüdische Volk hat. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einer neuen Welle antisemitischer Taten.
Eine ARD-Doku und ein Podcast des BR blicken auf das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München zurück. Sie zeigen: Die Deutschen ignorieren ihre Schuld bis heute.
Siegmund Freund war einer der letzten Auschwitz-Überlebenden in Frankfurt. Nie hat er über sein Leiden erzählt, doch immer gegen das Vergessen gekämpft.
Nicht mit abstrakten Appellen, sondern durch Textarbeit an den biblischen Schriften suchte sie die Verständigung zwischen Judentum und Christentum. Nun ist die Theologin Ruth Lapide mit 93 Jahren gestorben.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat gut tausend Documenta-Besucher zur Kunst und zu den antisemitischen Bildern befragt. Die Antworten waren bestürzend – und entlarvend. Ein Gespräch mit Julia Alfandari und Meron Mendel.
Die Pariser Schoa-Gedenkstätte geht neue Wege in der Vermittlung, um breitere Kreise zu erreichen. Dabei richtet sich die Arbeit des Memorials vor allem an die Jüngeren.
Exodus und Input: Zweieinhalbtausend Jahre jüdisches Kulturerbe in der arabischen Welt zeigen die unterschiedlichsten Anpassungen an die jeweilige Umgebung.