Ein Mythos ruft an
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Claus Leggewie blickt zurück auf die Bedeutung Algeriens für seine intellektuelle Biographie. Dabei spielt die Entwicklungspolitik genauso eine wichtige Rolle wie der Nationalsozialismus und Rap-Musik.
Eine dreiminütige Farbsequenz von 1938 zeigt die jüdischen Bewohner einer polnischen Stadt. Der Film „Three Minutes – A Lengthening“ versucht herauszufinden, wer sie waren.
Roman Schwarzman ist einer der letzten Juden in Odessa, die den Holocaust überlebt haben. Lange dachte er, Deutschland habe die richtigen Lehren aus der Geschichte gezogen. Dann kam Putins Krieg.
Ab Mitte Oktober arbeitet Andrij Melnyk im ukrainischen Außenministerium – nach fast acht Jahren in Berlin. Für seinen Nachfolger hat der ukrainische Botschafter strategische Tipps.
Er kann nicht fassen, was die Generation MeToo aus der French Theory gemacht hat: Der Literaturwissenschaftler Éric Marty erklärt, wie der französischen Postmoderne Israel als Sündenbock und Gender als Goldenes Kalb entsprangen.
Die russische Opposition kämpfte bisher für „Das wunderschöne Russland der Zukunft“. Neuerdings haben immer mehr Menschen eine andere Vision, nämlich eine Zukunft, in der es das Land nicht mehr gibt.
Mahmud Abbas’ Äußerungen im Kanzleramt waren abscheulich und politisch dumm. Er muss endlich abgelöst werden, denn eine politische Lösung im Nahostkonflikt ist mit ihm ohnehin nicht zu erwarten.
Die Holocaust-Äußerung von Palästinenserführer Abbas bringt ihm eine Strafanzeige ein. Nun muss die Staatsanwaltschaft klären, ob Ermittlungen gegen ihn aufgenommen werden können.
Die Zusagen für humanitäre Hilfe und Entwicklung beziehen sich auf die Jahre 2021 und 2022. Wegen des Holocaust-Eklats von Mahmud Abbas sind allerdings Forderungen nach Konsequenzen für die deutschen Zahlungen laut geworden.
Der deutsche Kanzler hat die Äußerungen von Abbas im Gespräch mit Lapid offenbar abermals verurteilt. Beide betonten Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Israel und wollen sich bald treffen.
Erdogan und Guterres treffen sich mit Selenskyj. In welchen Branchen fehlen die meisten Azubis? Und: Ist das Rätsel um die Knochen von Waterloo gelöst? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Bundeskanzler steht in der Kritik, weil er einen Holocaust-Vergleich von Palästinenserpräsident Abbas zunächst unkommentiert ließ. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung spricht nun von einem „Kommunikationsproblem“.
Einen Tag nach der unwidersprochenen Holocaust-Relativierung durch Palästinenserführer Abbas nimmt der Berliner Regierungssprecher die Schuld auf sich.
Am Tag nach den provozierenden Holocaust-Äußerungen von Mahmud Abbas entschuldigt sich Berlin für seine langsame Reaktion
Deutschland hat gute Gründe für seine Sicht auf den Holocaust und dessen Einzigartigkeit. Diese Haltung gilt es zu verfechten. Doch Bundeskanzler Scholz steht wie ein begossener Pudel da, anstatt Farbe zu bekennen.
Mit seinem Holocaust-Vorwurf hat der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, Empörung hervorgerufen. Auch, weil die Äußerung ausgerechnet im Kanzleramt in Berlin fiel.
Palästinenserpräsident Abbas wirft Israel in Anwesenheit von Scholz einen „Holocaust“ an den Palästinensern vor. Das löst international Empörung aus. Auch Scholz wird kritisiert.
Bei seinem Besuch im Berliner Kanzleramt warf Präsident Mahmud Abbas Israel einen Holocaust an den Palästinensern vor. Bundeskanzler Scholz ließ dies zunächst unkommentiert, wies jedoch später in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung den Holocaust-Vorwurf mit deutlichen Worten zurück.
Vor 70 Jahren nahm sich Philipp Auerbach das Leben, nachdem er zu Unrecht verurteilt worden war. Über den Auschwitz-Überlebenden urteilten ehemalige Nazis.
Ein paar Jahrzehnte lang war Wolfgang Pohrt einer der originellsten und bösesten deutschen Publizisten - ein Linker, der sich mit allen Linken stritt. Eine Biographie rettet ihn vor dem Vergessenwerden.
Wer die Salsa-Tänzer in Frankfurt beobachtet, kann in Urlaubsstimmung kommen. Doch die Tänzer suchen noch immer einen Platz auf Dauer.
Persönliches Erleben und Politik liegen bei ihr nie weit auseinander: Die französische Rabbinerin Delphine Horvilleur erzählt von eindringlichen Erfahrungen mit dem Sterben und dem Tod.
Jurastudent Michael Ackermann aus Frankfurt wird vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk unterstützt. Es hilft ihm auch dabei, sich darüber klar zu werden, was seine Identität ausmacht.
Er entwarf das Berliner Holocaust-Mahnmal und Kulturzentren in Ohio und Galicien: Der amerikanische Architekt Peter Eisenman wird neunzig.
Die Documenta veröffentlicht die lang versprochenen Erläuterungen zu den algerischen Zeichnungen böser Juden. Das Ergebnis: Nirgendwo Antisemitismus zu erkennen.
Der Zionismus ist ohne Europas Kolonialismus nicht vorstellbar. Aber zugleich ist er die Befreiungsbewegung einer von Europäern unterdrückten Minderheit. Was folgt daraus für den Gewaltkonflikt im Nahen Osten? Ein Gastbeitrag.
Vor siebzig Jahren fielen fünf jiddische Schriftsteller dem antisemitischen Furor Stalins zum Opfer. Einer von ihnen war Dovid Hofstein. So mancher seiner Texte erlangt durch die aktuellen Ereignisse neue Dringlichkeit. Ein Gastbeitrag.
Die politischen Kontroversen um diesen Papst sind mit Sicherheit noch nicht zu Ende: David Kertzer legt eine teils aus neuen Quellen gearbeitete Darstellung der Politik von Pius XII. in den Kriegsjahren vor.
Lange sträubte sich die katholische Kirche in Hamburg gegen einen gemeinsamen Religionsunterricht für Anhänger aller Religionen. Nun macht sie mit. Warum?
Objekte können eindringlich erzählen. In der Sonderausstellung „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“ im Historischen Museum Frankfurt berichten sie von Verfolgung, Massenmord, aber auch vom Willen zur Aufarbeitung.
Nichts Neues unter der Sonne? Der niederländische Autor Marcel Möring verbindet in seinem Roman „Amen“ einen Kriminalfall mit einer gescheiterten Ehe.
Wogegen nur die Beschreibung von Wirklichkeiten hilft: Sander L. Gilman über Stereotypen und Imaginationen des Jüdischen.
Bei der Gedenkfeier für die von den Nazis ermordeten Sinti und Roma in Auschwitz geht es mehr um die Gegenwart als um die Vergangenheit. Das liegt auch am Krieg – und daran, wie es Sinti und Roma in der Ukraine ergeht.
Mit „The Survivor“ versucht der Filmregisseur Barry Levinson, die Folgen des Holocaust als individuelle Schicksalsgeschichte neu zu erzählen.
Juden, die vor Judenfeindschaft warnen, nerven nur. Was Antisemitismus ist, wissen die Deutschen besser. Die vergangenen Monate lieferten ein beispielloses Protokoll der Ignoranz. Ein Gastbeitrag.